Wie entwickelt man in nur einem Jahr ein komplettes Lehrwerk für eine staatlich anerkannte HEMA Instruktor Ausbildung? Genau das hat der österreichische Fachverband für historisches Fechten geschafft.

Du erfährst, wie über 40 Ehrenamtliche mehr als 5.400 Arbeitsstunden investierten, wie Community, Transparenz und klare Projektstruktur zusammenspielten und warum das Vertrauen in die Szene der Schlüssel war. Anna Wiederänders und Bernhard Bugelnig nehmen dich mit hinter die Kulissen des ÖFHF Projekts.

Von Projektplanung über Crowdfunding bis zur Abschlussprüfung bekommst du einen ehrlichen Einblick in eine der ambitioniertesten Ausbildungsinitiativen im deutschsprachigen HEMA Raum.

Shownotes

In eigener Sache

Schwertgeflüster ist ein Podcast von Alexander Fürgut und Michael Sprenger. Alexander ist Trainer und Mitgründer der Schwabenfedern Ulm, Autor von Der Schielhau im Detail, ficht Langschwert und Rapier und betreibt HEMA Hell Apparel. Michael ist Trainer und Mitgründer vom Fencing Club Dresden und ficht vor allem Langschwert.

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Transkription

00:02
Schwertgeflüster, der HEMA Podcast mit Alexander Fürgut und Michael Sprenger.

00:13
Liebe Hörer, wir haben heute eine Premiere bei Schwertgeflüster, denn wir haben zum zweiten Mal jemanden, der schon mal da war. Also ich glaube, das ist gerade so bisschen doppelt gemoppelt, aber wir haben sozusagen jetzt ein Gast das zweite Mal, nämlich die Anna Wiederänders. Hallo Anna. Hi, freut mich wieder hier sein zu dürfen. Und neben der Anna sitzt Annas Gym-Buddy, wie wir gerade erfahren haben, der Bernhard Bugelnig. Hallo Bernhard.

00:43
Hi, schön euch kennenzulernen. Und etwas weiter entfernt, aber wahrscheinlich in Wurfdistanz zu Wien. In Ulm sitzt der Alexander Fürgut. Ja, hallo. Und ich sitze nach wie vor in Dresden. Und muss am Anfang, wir haben uns ja letzte Woche über den Dresdner Himmercup unterhalten und diese ganzen Tierbases, diese ganzen tierischen Dinge.

01:11
Und habe dann danach rausgefunden, Bratislava hat es auch. Das wollte ich jetzt der Vollständigkeit. Das hat mich die ganze Woche gewohnt. Das muss ich hier der Vollständigkeit nochmal sagen. Aber die nennen es nicht Tiers. Die nennen es dann Master Advanced und haben so Fancy Namen dafür. Von den Turnieren weg zur Ausbildung. Darum geht es nämlich heute. Und zwar geht es um eine

01:39
Ausbildung für hinterlüftete Fassaden beim österreichischen Fachverband für hinterlüftete Fassaden. Das zumindest passiert, wenn man nach ÖFHF sucht. Da gibt es in der Tat zwei Fachverbände in Österreich, nämlich den gerade von mir erwähnten unter natürlich noch den österreichischen Fachverband für historisches Fechten. Kurz ÖFHF.

02:08
die sich da einen SEO Showdown bei Google liefern und wahrscheinlich so im Tagesrhythmus die Position 1 und 2 unter sich ausmachen. Und der ÖFHF hat etwas geschafft, wovon wir in Deutschland träumen bei unserem Dachverband, nämlich die haben eine Instruktorinnen-Ausbildung ins Leben gerufen und

02:34
Wir haben gerade so im Vorgespräch gesagt, wie nennen wir denn die Folge? Und Alex kam so mit dem Vorschlag, Trainer Ausbildung und wurde direkt korrigiert, dass es eine Instruktoren Ausbildung ist. Denn Trainer ist noch was anderes. Und da habe ich gesagt, das ist gleich ein perfekter Einstieg. Was ist denn der Unterschied zwischen Instruktor und Trainer bzw. Instruktorin und Trainerin?

03:02
Danke fürs Intro, danke, dass wir da sein können. Die Begrifflichkeit ist tatsächlich eine vom Staat Österreich beziehungsweise von den Akademien in Österreich vorgegebene. Da gibt es einfach eine dreistufige Ausbildung in Österreich und die heißen halt Übungsleiter, Instruktor und Trainer. Genau, that’s it. Und den Übungsleiter historisches Fechten gab es schon oder?

03:30
Ist er jetzt übersprungen worden oder wie ist es? Ja, der Übungsleiter, den gibt schon eine Weile. Das ist eine von diesen Säulen, denen wir uns hier stützen können mit unserem Projekt. Wenn ich richtig im Kopf habe, das 2017, dass der in Österreich das erste Mal stattgefunden hat. So steht das jetzt auf der Website des ÖVF. Fünften oder Sechsten Durchlauf inzwischen.

03:55
Und schon über 100 bis 150 Personen, je nachdem ob man den Skolan davor, also den Vorgänger vom Übungsleiter auch noch mitrechnet. Also ja, diese erste Stufe gibt es schon eine Weile, diesen Übungsleiter. Und jetzt kam quasi der Instruktor dazu. So ist es. Das ist also dieses Lehrwerk, das wir da auch geschrieben haben als ÖFHF. Das ist quasi die Grundlage für diese, die fachliche Grundlage für diese Instruktorennen Ausbildung.

04:25
Wie kann ich mir das vorstellen? Was ist der Hauptunterschied vom Übungsleiter zum Instruktor? Das ist definitiv der Zeitfaktor. Für den Übungsleiter bzw. den Übungsleiterinnenkurs muss man ein Wochenende opfern.

04:44
Und die Instruktor-Innen-Ausbildung dauert schon mal fünf Wochen. Das heißt, nur die Inhalte sind deutlich intensiver, sondern eben auch der Zeitaufwand. Es gibt allgemein sportliche Teile bei beiden und themaspezifische Teile bei beiden. Aber eben die Instruktor-Innen-Ausbildung baut auf dem Grundlagenwissen vom Übungsleiter-Innenkurs auf und vertieft nochmal um viele, viele Unterrichtseinheiten mehr.

05:13
Was das für Unterrichtseinheiten sind und wie da die Details sind, darüber werden wir heute zur Genüge reden, denke ich, und das Ganze mal von vorne bis hinten beleuchten. Man muss allerdings an dieser Stelle sagen, wir wollen nicht so sehr über die eigentliche Inhalte von der Instruktorausbildung reden, sondern wie man da hingekommen ist. Und das ist nämlich das eigentliche wirklich Besondere. Es gibt diverse Länder in Europa oder weltweit, die haben irgendeine Art von Instruktortrennerausbildung.

05:40
Aber das, was in Österreich geschafft wurde, dass dieses Lehrwerk, was den Kern der Instruktoren in den Ausbildungen angeht, dass das halt einfach in einem Jahr erstellt wurde. da hat man mit der Lehrenseite angefangen und nach einem Jahr war das Lehrwerk quasi da. Und wie das funktioniert hat, das ist das eigentlich Spannende. weil das

06:02
eben auch so ein Ding war, komplett Österreich an einem Strang sozusagen gezogen hat und die ganzen Trainer und das einfach in einem Jahr durchgeballert hat. Und das finde ich richtig, ist eine richtig krasse Leistung, auch diese Leute irgendwie zu koordinieren. Und das ist das, worum es heute in der Folge geht. Darum heißt es auch von 0 zu ÖVF Lehrwerk in einem Jahr. Jetzt hast du ja schon den Begriff Lehrwerk wieder ins Spiel gebracht. Den hatten wir auch schon in der Episode 169 mit der Anna ein bisschen gesprochen. Was ist denn ein

06:32
Lehrwerk, also was macht das aus? Ich würde voll gerne noch an halben Satz zurückspringen, mich wäre wenn du mir das erlaubst. Und zwar, dass wir das als ÖFF geschafft haben, dieses Lehrwerk in einem Jahr auf den Boden zu bringen. dann nicht den Anschein erwecken, dass es jetzt dieses Team gegeben hat, das da jetzt ein Jahr lang gearbeitet hat und das da aus dem Nichts herausgeboxt hat.

06:57
Das ist schon richtig. haben über 40 Personen ein Jahr lang sich abgerackert und an einem Strang gezogen. Wir haben aus allen Bundesländern, aus fast allen Vereinen in Österreich Leute dabei gehabt. Aber wir bauen da auf einem Schatz an Vorarbeit auf. Ich glaube, da ist wichtig, dass man den beleuchtet, bevor wir wirklich ins Lehrwerk reinschauen. Da sind viele Personen vor uns noch, auf deren Schultern wir heute stehen, dass es überhaupt möglich war, dass man das einem Jahr auf den Boden bringt. Wir haben nicht bei Null begonnen.

07:25
Und ihr würdet uns gerne die Chance geben, darüber auch zu sprechen. Dann würde ich es vielleicht so machen, dass wir mal klären, was das Lehrwerk ist, was sozusagen da drinsteckt. Und dann, wie es dazu kam, was da an Vorwissen schon da war, damit man ein bisschen besser versteht, wie das eine zum anderen gekommen ist. Was ist ein Lehrwerk? Ein Lehrwerk ist ein Buch.

07:55
Das hat Seiten mit Papier, da stehen Bilder drin. Ein Lehrwerk ist tatsächlich ein Buch. Jetzt kommt etwas ganz wichtiges. Dieses Buch ist eine Unterstützung für den Unterricht, den man während der Instruktorinnen-Ausbildung erhält. Das heißt, dieses Lehrwerk ist dazu da, um Dinge, die im Unterricht vermittelt worden sind.

08:19
noch mal zu unterstützen. ist wie ein Englischbuch, das ich für den Englischunterricht brauche. Das ist ein Lehrwerk. Wollte ich grad sagen. Wenn ich sozusagen in der Schule hab, hab das Fach Englisch und hab jetzt mein Englischbuch dazu. Und jetzt hab ich bei euch quasi das Fach HEMA und hab dieses HEMA-Lehrwerk dazu. Ganz genau, so funktioniert das. Und in diesem Buch sind im Rahmen von unterschiedlichen Kapiteln, nämlich 23 an der Zahl,

08:46
unterschiedliche Themen ausgearbeitet für die unterschiedlichen Unterrichtseinheiten, die dann tatsächlich stattgefunden haben auf der Bundes-Sport-Akademie. Da waren zum Beispiel mit dabei gute Struktur und gesunde Bewegung, wo ich mitwirken durfte, oder Trainingsplanung ebenfalls. Aber es gab auch fechtspezifischere, noch mehr Kapitel, nämlich zum Beispiel von der Quelle zum Fechtstück oder Fechtprinzipien oder Jugendtraining oder auch Wettkampfvorbereitung. Also das waren alles einzelne Unterrichtsfächer.

09:14
die im Rahmen von den einzelnen Kapiteln dann im Lehrwerk unterstützende Notizen und Materialien noch beinhaltet haben. Wie groß ist das Lehrwerk geworden? wie kann man sich das jetzt vorstellen? Welchen Umfang hat das? 220 Seiten plus minus in A4. 128 mit allem drum und drum.

09:36
Also ich hab das auch schon in echt geschehen. Das ist jetzt nicht nur irgendwie so ein kleines kleines Heftchen oder so eine Broschüre, sondern das ist ein ausgewachsenes Buch, was man da in die Hand hält. Krass. Und da sind sämtliche Inhalte auch in diesem Jahr entstanden. Also du hast ja, Bernhard, du hast ja schon angesprochen, dass es da sehr viel Vorarbeit gab. Aber dieses Lehrwerk, wie das kompiliert wurde, dann die einzelnen Kapitel.

10:02
Ich nehme an, es gibt dann unzählige Fotos und Bebilderungen noch dazu. Das ist alles in dem Jahr entstanden? Ja, genau. wir haben Anfang 2024, sagen wir wirklich, mit dem schlussendlichen Plan an die Community gegangen, haben wir ein Team aufgebaut, aufgestellt und dann ist von April 2024 bis Noritzmi Fest Ende September in der Größenordnung.

10:31
in einem ersten großen Schwall ausgearbeitet worden. Und dann hat es noch einen zweiten Schwall gegeben, bis Jahresende, in dem produziert wurde. Also sprich dieser Selbstverlag. Wir haben einfach dilettiert im Verlegen von diesem Buch. Da reden wir von Layout, reden wir von Korrekturlesen, da reden wir von Kontrollen, vom Design, ganzen Ding. Das hat dann quasi noch einmal bis Jahresende gebraucht.

10:58
Aber dann nehmen wir doch mal mit in die Situation und in die Historie. Ihr hattet jetzt die Übungsleiter-Ausbildung, die war da, die ist auch stattgefunden. Da gab es Infrastruktur, da gab es Leute, die das gemacht hatten. Und dann hat man irgendwann gesagt, eigentlich würde man doch jetzt gerne den nächsten Schritt gehen, so eine Instruktorinnen-Ausbildung aufstellen quasi. Und dann hat man, also meine, da gibt es ja viele Möglichkeiten, wie man sowas machen kann. Was war denn da so die Überlegung und wie seid ihr da zu dem Punkt gekommen, zu sagen, hey, wir machen das jetzt irgendwie auf die Art, ihr es dran gemacht habt?

11:28
Da ist glaube ich wichtig dazu zu sagen, dass das vor Anlass und meiner Zeit war. Also ich bin erst im November 2023 zu diesem Projekt dazugekommen. Das heißt, ich erzähle aus zweiter Hand. in dieser Phase, die du gerade ansprichst, war einer der nächsten Schritte, dass es eine Richtlinie gegeben hat vom ÖFHF zu Ausbildungen im ÖFHF. Also das war Community-Prozess.

11:54
Da waren damals zwei wichtige Personen federführend, nämlich die Elisabeth Rorion und Herbert Schmidt. Die beiden haben das koordiniert und im Rahmen von Trainertreffen zur Richtlinie ausgearbeitet. Das ist ein zehnseitiges Dokument und da schreibt sich der ÖVF selbst vor die Qualitätsstandards für seine Ausbildungen. Das war ein wesentlicher weiterer Meilenstein, dem die späteren Sachen dann aufbauen können.

12:23
20, 23, 24 diese Richtlinie hernehmen und auf dem aufbauen. Kurz ergänzt Herbert Schmidt. klar, die hatten wir auch schon im Podcast. Elisabeth Orion von, wie heißt der Verein nochmal? Fjordella Sparda. Danke sehr. So, und dann konntet ihr da drauf aufbauen und dann habt ihr gesagt, okay, und also seid ihr da, mit welchem Plan seid ihr denn an die Sache rangegangen? Ihr habt dann irgendwie gesagt, wir, wir, also

12:52
Was war denn der erste Gedanke? das ein gebrauchtes Lehrwerk? Dass wir eine Basis haben? das ein, wir müssen die Community mit einbeziehen? Wie war denn da die ursprüngliche Überlegung? Da spielen so viele Zahnräder zusammen tatsächlich, weil grundsätzlich ging es uns als HEMA-Community ja auch um die Anerkennung als Sportart bei Sport Austria. Das heißt, war auch daran auch politische Intentionen dahinter. Und die Sport Austria hat unterschiedliche Vorgaben. Zum einen, dass es eben auch eine staatlich anerkannte Ausbildung gibt.

13:20
Und eine staatlich anerkannte Ausbildung kann man zum Beispiel an der Bundes-Sportakademie machen. hat jedes Bundesland in Österreich eine eigene Bundes-Sportakademie. Und eben nachdem diese Richtlinien schon erstellt wurden, kamen dann eben der Ingolf Pop Kohlweiß und Karl Schwarz, die dann die Projektplanung, oder wo der Karl Schwarz ja in der Projektplanung mit involviert war, die dann nach Partner…

13:45
und Partnerinstituten gesucht haben, mit denen man so eine staatlich anerkannte Ausbildung auf die Beine stellen kann. Da gab es auch den Auftrag quasi vom ÖFHF an den Fachbereich Ausbildung, hey, wir wollen das machen, wir brauchen einen Partner. Und dann ist da der Ingolz erzählt gerne von dieser, er das, Herbergssuche, wo quasi das Team vom Fachbereich Ausbildung durch Österreich getingelt ist, telefonisch und per E-Mail.

14:10
und all diese Institute vom Staat Österreich, die an diesen Ausbildungen beteiligt sind, abgeklappert hat. Bis dann schlussendlich die Bundes-Sportakademie in Innsbruck Ja gesagt hat. Und das war eben Mitte 2023. Jetzt nochmal für unsere deutschen Hörer. Der Organisation Sport Austria ist was? Sport Austria ist

14:39
die größte staatliche oder nicht staatliche Organisation in Österreich, den Sport koordiniert. Also das quasi das Pendant bei uns zum Deutschen Olympischen Sportbund und der dann quasi diese ganzen Fachspitzenvereine als Mitglieder hat sozusagen.

15:05
die Bundes-Sportakademin drin oder auch die Sportunion zum Beispiel, über die der Übungsleiter stattgefunden hat. Auch dort haben wir einen Partner aus diesem Netzwerk. Der Übungsleiter findet auch mit einem Partner aus diesem Netzwerk statt. jetzt seid ihr dann von der Sportunion dann aber… also theoretisch hättet ihr das sozusagen auch mit der Sportunion machen können.

15:29
Die Sportunion gehört zur Sport Austria. Also quasi Sport Austria ist ganz oben und darunter als Teil der Sport Austria ist dann die Sportunion sozusagen. Okay. Und der Partner, mit dem ihr das jetzt gemacht habt? Das sind die Bundes-Sportakademien. Das ist eine Akademie, die für die Ausbildung von InstruktorInnen, ÜbungsleiterInnen und auch TrainerInnen in ganz unterschiedlichen Sportarten zuständig ist.

15:57
Bei der Bundes-Sportacademie kann man den allgemeinen Fitnessinstruktor oder Trainer machen oder auch den Volleyballinstruktor, Trainer, Fußball, alles Mögliche. Das ist quasi die Schule für, ich werde in einer spezifischen Sportart, Trainer, Trainerin oder Instruktor, Instruktorin, die staatlich anerkannt ist. Mhm. Okay. Und was Und diese Trainer-Ausbildung zu haben, ist gut, weil man möchte gerne als österreichischer Verband das HEMA als Sportart anerkannt wird. Das hat Vorteile, welche wären das?

16:25
Es ist eine staatlich anerkannte Ausbildung, das heißt, sie obliegt gewissen Qualitätsstandards. Die Instruktorinnen-Ausbildung bestand ja nicht nur aus den Inhalten, die wir innerhalb des Lehrwerkes auch ausgearbeitet haben und innerhalb des Unterrichts vermittelt haben, sondern es gab tatsächlich auch 70 Unterrichtseinheiten an allgemeinen sportlichen Inhalten, die von den Bundesportakademien gehalten und abgehalten worden sind. Das heißt, dass es

16:55
eine Ausbildung, die gewissen Qualitätsstandards entspricht. Und das ist zum Beispiel ein riesengroßer Vorteil. Ich vergleiche das gerade so ein bisschen mit der in Deutschland ist es quasi dann der Übungsleiter C, der vom vom Umfang und von dem, was ihr jetzt berichtet.

17:20
sozusagen mit dem Instruktor in Österreich dann vergleichbar ist, den es jetzt zum Beispiel beim Bayerischen Fechtverband gibt, den man dann sozusagen dort absolvieren kann. Und wahrscheinlich auch verbunden mit den gleichen Vorteilen der Anerkennung sozusagen und der Qualitätssicherung. Jetzt kann man sich natürlich streiten, ob da jetzt, ob das quasi die richtige Qualität ist. Da wird sicher immer Leute geben, die sagen,

17:49
Das müsste alles ganz anders sein. Aber es gibt zumindest eine Art Qualitätssicherung der Inhalte. wie ich euch jetzt verstanden habe, auch über HEMA hinaus noch sportliche Inhalte. Genau. Ja, genau. Also diese Ausbildung, Instruktorinnen Ausbildung, die wir da organisiert haben, die besteht zu einem sehr großen Teil aus HEMA Inhalten, aber nicht nur. Also ungefähr, was war das? Wir 200

18:18
Da habe ich jetzt mindestens 20 Stunden insgesamt gehabt oder 220 Unterrichtseinheiten und davon waren ungefähr 140 HEMA und der Rest von der Bundes-Sport-Akademie selbst zu allgemein sportlichen Inhalten. Wie kann ich mir das vorstellen? sind allgemein sportliche Inhalte? Da lernst du zum Beispiel, wie ein Muskel funktioniert. Ah ja, okay. Oder keine Ahnung, 0815 Anatomie.

18:46
Also alle diese Basis, Sachen, notwendig sind, auf denen man dann sportspezifische Inhalte aufbauen kann.

18:55
Jetzt haben wir ja Anna mit dir gleich die Expertin für dieses Thema noch mit dabei. Da würde mich dann jetzt gleich mal interessieren, was war dann noch sozusagen das Add-on für HEMA? Also, du hast ja gerade gesagt, so allgemein, wie funktioniert ein Muskel? Und was kam dann noch für HEMA obendrauf? Mir geht es darum, dass man so eine Vorstellung hat, was ist so der allgemeine Teil, was der hema-spezifische Teil? Da kann ich gerne anhand deines Beispiels erklären.

19:25
Also eben in allgemeiner Anatomie wurde zum Beispiel unterrichtet, wie ist das Sprunggelenk aufgebaut, woraus besteht das Sprunggelenk. Da wurde dann über die Knochen geredet, über die Bände, über die Muskeln und ich habe dann in meinem Teil erklärt, warum das Sprunggelenk im HEMA wichtig ist, wie es biomechanisch belastet wird und was man tun sollte, um das Sprunggelenk gut zu nutzen und

19:52
präventiv daran zu arbeiten, dass keine Verletzungen entstehen. Also in Phase, konntest darauf aufbauen, die Leute wissen schon, wie das Sprunggelenk an sich funktioniert, weil das haben sie ja gehabt, und jetzt kannst du nur noch für den eigentlichen Anwendungsfall heben, das irgendwie noch mal ausgestalten. Genau. Und dann weiter gedacht, dass man dann TrainerInnen in dieser Ausbildung auch beibringt, darauf kannst du achten in deinen Einheiten, um zum Beispiel Verletzungen zu vermeiden.

20:18
Oder so kannst du eine Übung anleiten, damit es sicher für deine Trainierenden ist. Und dann bezogen auf diese Sprunggelenkbasis. Wunderbar war auch. Entschuldigung. Da möchte ich an der Stelle noch mal einen eiskalten Werbeblock für Anna machen. Die hat nämlich das, was sie jetzt hier gerade beschrieben hat, auch als Workshop im Portfolio und war bereits bei uns in Dresden, kommt auch zu euch nach Ulm. Und kann ich nur empfehlen, sich

20:47
Anna mal in den in Club zu holen und ein Wochenende lang zu diesem Thema zu euch damit zu beschäftigen. Das führt zu qualitativ sehr starken Verbesserungen des Trainings. Vielen Dank. im Juli bei uns. 25. und 26. Juli sind noch Plätze frei zum Zeitpunkt der Aufnahme. Seid ihr herzlich eingeladen nach oben zu kommen. Okay, aber jetzt habt ihr ja gesagt,

21:17
Viele von den Sachen sind schon irgendwie entschieden worden, bevor ihr in das Projekt gekommen seid. Was war denn dann so der Stand, als ihr da dazu gekommen seid? Ich glaube, das ist mein Stichwort. Mich hat der Ingolf, das muss Oktober 20, 23 gewesen sein, also so Ende 23.

21:38
an Bord geholt und ich habe gestartet mit der Information, wir haben einen Partner. Die Bundes-Sportakademie in Innsbruck ist dabei. Der Präsident, der Oliver Bachmann, war ganz hin und weg als Historiker, dass wir da mit ihm gemeinsam historisches Fechten machen wollen. Und der Ingolf ist jetzt da gestanden mit dem Karl und es hat geheißen 20-25 bitte gibt es die Ausbildung. Viel Spaß!

22:07
und das ist jetzt dieses Enter-Lehre-Seite-Lehrwerk. Also 2025 wird die Ausbildung durchgeführt oder bis dahin muss sie fertig Korrekt. Also er hatte den Deadline, weil er wusste, die erste Ausbildung läuft da. Genau. Also ab dem Zeitpunkt, wo quasi Rundbachmann eingeschlagen hat, hieß es, ja, 2025 wäre schon cool, bis man den ersten Durchlauf auf die Beine stellt. Und wann waren wir da jetzt noch mal zeitlich? Wir sind gerade im Oktober 2023. Also wir haben jetzt

22:37
bisschen mehr als eine Jahrzeit. Stramm, strammer Zeitplan. Und was jetzt steht ist sozusagen ein Google-Dokument mit dem Titel Lehrwerk Doppelpunkt. Sagen wir es mal so. Und halt der Wunsch, das auf den Boden zu bringen. Und ich glaube, das ist etwas, was der Ingolf an dieser Stelle sagen würde.

22:56
das Vertrauen in die Community, dass es schon irgendwie funktionieren wird. Ingo ist von Elendor optimistisch. Aber in dem Fall hat er recht behalten. Das soll ihm recht … Er sollte recht behalten. Aber das war vielleicht ein ganz guter Zeitpunkt, darüber zu reden, was war zu diesem Zeitpunkt schon fertig. Du meintest ja vorhin, dass da es schon sehr viel gab, worauf dann losgelegt wurde. Was gab’s zu dem Zeitpunkt schon und wo kam das her? Ähm

23:25
Also jetzt für die Instruktorinnen-Ausbildung tatsächlich nur den Wunsch ist zu tun. Aber worauf wir eben aufbauen, war, dass es zu dem Zeitpunkt schon gespürte 100, 150 ausgebildete Übungsleiterinnen gegeben hat. Also Personen, die diese erste Stufe durchlaufen haben und da schon einen Stempel vom Staat Österreich auf die Stirn bekommen haben. Ich glaube an dieser Stelle ist es auch noch mal wichtig zu sagen, dass man die Instruktorinnen-Ausbildung erst dann machen darf, wenn man den Übungsleiter schon hat.

23:53
beziehungsweise den Übungsleiterinnenkurs schon gemacht hat. Es hat gegeben diese Richtlinie vom ÖVF. Das ist halt dieses strategische Dokument vom ÖVF, das sagt, wir wollen gewisse Qualitätsanforderungen erfüllen, wir wollen gewisse Inhalte abdecken, wollen gewisse Zugangsvoraussetzungen, Zugangsketten haben, wie man so ausbilden kann.

24:19
Genau und was man glaube ich auch noch dankenderweise erwähnen muss, ist, dass wir auch einen damaligen ÖFF Präsidenten hatten, nämlich den Andreas Klingelmayr, der uns da wahnsinnig unterstützt hat bei jedem Schritt. Von der Idee hin bis dann tatsächlich auch der Ausarbeitung am Lehrwerk und tatsächlich auch teilweise an der Ausbildung teilnehmend. Weil die Unterstützung vom tatsächlichen Fachverband ist glaube ich auch definitiv erwähnenswert.

24:48
Also da mag ich den Andreas Rosenstreuen, weil es nicht selbstverständlich ist, dass du als Präsident vom Fachverband, einerseits in diesen ganzen Gremien, auf dieser politischen Ebene, das Wind in den Segeln bist, aber eben der Andreas hat mitgearbeitet in den Arbeitsgruppen und bis hin zur Ausbildung teilgenommen. Das muss man einfach erwähnen, das ist großartig. Also das war auch da, diese riesige Unterstützung vom ÖVF. Und eben diese Partnerschaft mit der BSBA, die man nicht verkennen darf, weil

25:16
Da erzähle ich jetzt allen Leuten, die schon mal einen Workshop oder eine Ausbildung oder irgendwas organisiert haben, nichts Neues, aber da gehört ja auch dazu Räume, Organisation, Teilnehmerlisten, Sachen ausdrucken. Diese ganze Schubladeadministration, das konnten wir zu diesem Zeitpunkt abhaken, weil uns das die Bundes-Sportakademie übernommen hat. Also das Team von Oliver Bachmann, da haben wir ja die Stephanie Bergmann nicht unerwähnt lassen, die uns massiv unterstützt hat.

25:45
über die letzten zwei Jahre ist abgehakt. Wir müssen uns nicht mehr kümmern um einen Raum. Okay. Andreas Klingelmayr, vielleicht noch kurz zu erwähnen, wer ihn nicht kennt, war sehr lange Präsident des ÖFHF. Jetzt seit, ich glaube, Jahr oder so nicht mehr. Ja. Ein Jahr, ja. Bist du gerade aus dem Kopf, wie lange Andreas das gemacht hat? Zehn Jahre, wenn ich es richtig im Kopf habe. Zehn Jahre.

26:15
ist auch ein strammer Zeitraum für so ein Amt. Muss man auch mal positiv anmerken an der Stelle. Und ihr standet jetzt da, ihr hattet die Akademie, ihr wusstet, okay, es gibt gewisse administrative Sachen, die könnt ihr aufbauen, ihr habt irgendwie Räume und so weiter. Aber ihr habt auch eine ziemlich enge Deadline. Wie hatten Sie sich das an dieser Stelle jetzt angefühlt? War das so ein, ja easy, das machen wir einfach und dann rocken wir das runter, das geht sich aus, passt? Oder war da eher so bisschen, wie soll man das denn alles hinkriegen?

26:45
Wir wurden einmal gefragt, wie viel Zeit wir investiert haben, also der Ingolf und ich, in dieses ganze Ding. Und da ist uns bei dieser Frage eingefallen, dass wir einmal am Anfang des Projektes gesagt haben, mehr als eine Stunde pro Woche wollen wir aber nicht investieren.

27:06
Irrigant war es in uns, war da wohl entspannt. Es hat sich aber dann sehr schnell raufgeschaufelt. Dann ist es mehr so ein zusätzlicher 20-Stunden-Job geworden. Es war dann sehr schnell sehr stressig. Oder stressig ist nicht der richtige Begriff. Aber es war halt viel zu tun. Das ist große Verantwortung, man halt hat an dieser Stelle. Man ist mit diesem gesunden Optimismus reingegangen, dass es schon nicht so schlimm wird alles. Und dann hat sich halt rausgestellt, da viel mehr Arbeit wie als man dachte.

27:36
ist halt eigentlich immer so, ist bei so Projekten. Versteht das richtig? Ja und es ist halt, wie bei vielen Projekten, vieles ergibt sich unterwegs. Also man hat schon so seine Zielsetzung, oder? Und man weiß schon, ja, es wird wahrscheinlich diese Hürde geben und jene Hürde geben und man kann halt keine Ahnung, eine gewisse Zeit in die Zukunft planen, aber dann passiert irgendwas. Ich hab da gerne dieses Meme im Kopf von, was war das, dieser Grommet, oder? Der auf dem Zug sitzt und die Schienen in der Hand hat.

28:06
Und dann während er den Zug fährt, die Schienen vor sich auf die Straße liegt. Also es hat schon so ein bisschen diesen Vibe gehabt auch. Dann nimm uns doch mal ein bisschen mit auf diese Zugfahrt. Also wo die Schienen dann nach und nach vor dir abgelegt wurden.

28:31
Ich glaube, der ersten Fragen, wir uns in dieser Phase, also wir sind Ende 2023, gestellt haben, ist, wie kriegt man dieses Ding jetzt auf den Boden? Weil es ist ja nicht aus, es genügt ja nicht, dass diese Ausbildung vom Staat Österreich anerkannt wird. Die muss ja auch von der HEMA Community anerkannt werden. auf einer emotionalen Ebene anerkannt werden. Es ist nett, dass wir diese Ausbildung machen, aber wenn die dann kann und mitmacht und die da doof findet, dann…

28:59
m Das war eine der ersten wichtigen Fragen. Wie schaffen wir es, dass das von der Community auch getragen wird? Ich glaube, das zieht sich aber durch das ganze Projekt. Wir haben relativ früh vier Ziele für uns formulieren können, die auf dieses Konto einzahlen. Ich kann die gerne auf einmal wiederholen. Ja, gerne machen. uh

29:22
Wir haben uns relativ früh, wie man es in ein Projekt macht, zu Projektziele gesteckt. uns der Karl auch viel geholfen in der Projektplanung. Und zwar haben gesagt, diese Ausbildung muss gemeinschaftlich sein. Also einerseits gemeinsam, gemeinschaftlich ausgearbeitet werden, aber dann auch gemeinsam, gemeinschaftlich umgesetzt werden in der Halle. dass quasi Möglichkeiten entstehen, die Möglichkeit besteht, dass alle Vereine in Österreich mitwirken können.

29:51
und dann niemand ausgeschlossen wird und die Kompetenz von allen Vereinen einfließen kann. Gegenstück wäre ja gewesen, dass man eine Arbeitsgruppe macht, sind dann fünf bis zehn Leute drin und die arbeiten das halt im stillen Kämmerlein mehr oder weniger aus. Genau, und diese Situation wollten wir unbedingt vermeiden, weil absehbar war. Auch wenn man sich da die zehn besten Leute holt und die das allerbeste Lehrwerk schreiben, wird das wahrscheinlich nicht allerkannt werden, und zwar von der Community. Und deswegen war uns wichtig,

30:21
die Community an Bord zu holen, an allen Stellen, wo es irgendwie möglich ist. Und möglichst allen Vereinen oder eben allen Vereinen in Österreich die Möglichkeit zu geben, mitzuwirken. Das haben wir in Deutschland, probiert die Variante. Und genau wie du sagst, dann wurde die Ausbildung, die da mal konzipiert wurde, nicht so sonderlich von der Community anerkannt. Und jetzt gibt es das sie, oh Wunder, nicht. Wie ging es dann weiter? Ich glaube, dass

30:49
Also um zu diesem Projekt Zielen zurückzukehren. Das zweite Stichwort, was wir da ganz groß hingeschrieben haben, war Transparenz. Also offensichtlich, aber gehört ausgesprochen. Uns war wichtig, um das Bild des stillen Kämmerchens wieder herzunehmen, dass Entscheidungen da, wie das jetzt abläuft, wer da teilnehmen darf, welche Inhalte reinkommen und dass das nicht in einem stillen Kämmerchen entschieden wird, sondern dass nachvollziehbar ist.

31:16
wie die Prozesse sind, wer mitwirkt, womit gewirkt wird. Wir haben uns bemüht, möglichst allen Stellen transparent zu sein. ist halt Kommunikation dieses Stichwort. Selbstverständlich ist das nicht. Das wäre schön, wenn das so wäre. Das ist ja für so demokratische Prozesse und Community-Sachen auch wichtig. das wird ja häufig auch einfach nicht so gemacht. Dann hast du halt genau die Probleme. Nummer drei? Wir haben von Anfang an gewusst,

31:44
dass es nicht möglich sein wird, das beste Lehrwerk zu schreiben. Also die Erwartungshaltung an dieses Büchlein, an diesen Text war von Anfang an so hoch, auch von uns. Wir haben genau ins Gegenteil geschlagen und gesagt, das kann nicht perfekt werden. Das heißt, wir müssen von Anfang an dafür sorgen, dass es Prozesse geben wird später, dass sich dieses Lehrwerk verbessern kann.

32:09
Das heißt, gesamten Gestaltungsprozess hat es immer wieder Momente gegeben, wo erste Versionen überarbeitet worden sind, zweite Versionen überarbeitet worden sind, wo Arbeitsgruppen quer gelesen haben, wo sich die Community gegenseitig kontrolliert hat. Und dann aber eben darüber hinaus, also wir haben gerade heute tatsächlich darüber gesprochen, im Keller beim Ingolf liegt ein Opferlehrwerk, wir haben es Opferlehrwerk genannt.

32:35
Das ist vollgebickt mit Post-its und angeschmiert und angestrichen und zerrissen. Das ist ausgelegen auf der Instruktorinnenausbildung selbst, also dann 2025, während dem Unterricht und jeder, irgendetwas dazu bemerken wollte, hat das da reingeschrieben. Also wir haben einen riesigen Batzen Arbeit heute in der Schublade für die Überarbeitung des Lehrwerks und das war halt von Anfang an Ziel.

33:01
kann sagen, es muss Möglichkeiten geben, dass es verbessert wird. Es kann nicht das beste Lehrwerk rauskommen. Das ist wirklich faszinierend, weil wir haben ja unterschiedliche Arbeitsprozesse. Das heißt, wenn ich an meinem Beispiel kurz erzählen darf, ich habe ja die Kapitel, an denen ich mitgewirkt habe, zum Mindestgute Struktur und gesunde Bewegung selbst geschrieben. Das heißt, ich habe X-Fach-Korrektur gelesen.

33:24
Dann gab es noch ein Lektorat von zwei Personen. heißt, eine Person hat Korrektur gelesen und dann hat eine zweite Person noch mal Korrektur gelesen. Also es waren drei Personen mindestens plus die ganze Arbeitsgruppe dahinter. Ich hatte ja drei Kolleginnen, ne, es waren tatsächlich nur männliche Kollegen, die das auch noch mal Korrektur gelesen haben. Und dann habe ich das gedruckte Lehrwerk in der Hand und finde einfach den Fehler drin. Das ist immer so. Kannst du noch so oft lesen, das ist einfach nicht möglich.

33:55
Und Regel Nummer vier? Das vierte Ziel haben wir betitelt als dauerhaft und zwar wichtig. Wenn wir uns jetzt diese Mordshaken antun, dann darf das nicht ein One-Shot werden. Also diese Ausbildung soll über mehrere Jahre bestehen bleiben, so wie man es auch beim Übungsleiter vorher geschafft hat, dass der halt alle Jahre wiederkehrt und ich glaube heuer ist es jetzt üblich, dass alle zwei Jahre stattfindet.

34:21
Und genauso ist es angedacht, den Instruktor ein Rad aufzustellen. Wir haben einmal von vier Jahren geträumt. Schauen wir mal, ob wir das hinkriegen. Also die vier Regeln waren Transparenz? Gemeinschaftlich. Gemeinschaftlich? Dass es sich verbessert. Nicht perfekt. Und dass es dauerhaft bleibt. Also dass die Ausbildung ein dauerhafter Programmpunkt im ÖVF bleibt. Das klingt alles erstmal sehr vernünftig so von den Grundansätzen her.

34:50
Weil man sich natürlich auch mit den Grundvoraussetzungen schon selber sehr im Wege hätte stehen können. Und ich meine, das ist jetzt jeder, irgendwie im Projektmanagement ist, dem erzähle ich nichts Neues. das hilft uns, hat uns auch sehr geholfen, mit diesen Stichworten in die Außenkommunikation zu gehen. Also es hat ja dann Anfang des Jahres das erste große Meeting gegeben, wo wir wirklich dann alle Vereine auf einen Tisch gesetzt haben und das auch erklärt hat, wie der Status Quo ist, so wie wir euch heute erklären, wie das ausgeschaut hat.

35:20
Und da hielt das einfach. Und hielt da hielt einfach. einfach. Und Und da hielt das Und das Und hielt Und das Und Und Und hielt einfach. Und hielt einfach. Und

35:47
Nennen es Projektplanung, mal die Aufgabe von Ingrif, Karl und mir, dieses Ding loszuschicken. Ja, ihr hattet gesagt, es gab oder gibt jetzt aktuell in Österreich, habe ich es richtig verstanden, 150 Übungsleiter? Pima Ja, A, G, M, B. Und wie viel haben dann an der ersten Instruktorenausbildung teilgenommen? Lass mich bitte kurz nachdenken.

36:13
Wenn ihr die Zahlen jetzt richtig im Kopf habt, dann waren 28 Personen ursprünglich angemeldet und wirklich abgeschlossen haben. Sie, ich glaube, bis jetzt 26. Also eine Person musste abbrechen und genau, also in der Größenordnung. Nehmen wir es 30. 26 ist cool. Das ist ja echt krass. Also das hört schon in echter Hausnummer. Besonders wenn man das im Verhältnis zu Deutschland setzt, wie viele Leute generell HEMA betreiben, Österreich zu Deutschland.

36:42
Da sind jetzt 26 zertifizierte Trainer, jetzt im Deutschen Sprechtrainer bei euch sozusagen Instruktoren. Das schon echt stark. Ja. Vielleicht ist das wieder eine gute Gelegenheit, denen auf die Schulter zu klopfen. die Leistung, die diese Personen am Ende des Tages auf den Boden gebracht haben, da sich fünf Wochen freizunehmen.

37:11
über ein ganzes Jahr. Es sind ja nicht nur die Stunden im Lehrsaal gewesen, es hat ja dann drum herum auch Aufgaben gegeben. Und dann der Abschlussprüfung? Eine Abschlussprüfung, ja, zweitägige. Das ist spannend. Erzähl uns doch mal, wie diese Abschlussprüfung aussieht. Was muss man da machen? Wollen wir das ganz am Schluss machen? Ah, okay. Spannend. Ein kleiner Cliffhanger an dieser Stelle.

37:42
Ich glaube, warum wir auch die ganze Zeit so herumreiten auf diesen, es ist eine Instruktor-Innen-Ausbildung und keine Trainer-Innen-Ausbildung, genauso wie die Übungsleiter-Innen-Ausbildung unter der Instruktor-Innen-Ausbildung ist, ist die nächste Stufe dann die Trainer-Innen-Ausbildung. Das heißt, es ist dann noch mal höher, wo Wissen dann noch mal mehr vertieft wird und es dann noch mal, Bernhard, weißt du, wie viele Wochen das sind? Ja, ich schaue gerade nach, einige.

38:11
Also das ist dann, 280 Stunden. Die ist dann auch mal aufgeteilt in zwei Teile. Da gibt es dann die allgemeine Trainerausbildung. Die könnten unsere 26 Instruktorinnen jetzt schon machen. Die hat, glaube ich, 280 Stunden. Und dann eben diese letzte Stufe ist der fechtspezifische Teil zum Trainer, der sportspezifische Teil. Und den gibt es halt noch nicht. Der ist noch Zukunftsmusik. Das ist dann quasi das Höchste, was man in Österreich als, ich sag mal,

38:41
sportunterrichtende Person haben kann den den Trainer. Ja, es gibt dann tatsächlich noch eine Ebene darüber, nämlich die Diplomtrainer in den Ausbildung, die dann hat, die hat dann noch einmal 200 Einheiten. Da habe aber ich jetzt nicht das Wissen, ob das was sportallgemeines oder sportspezifisches ist. Aber es gäbe dann noch das Diplom darüber. Also es korreliert so bisschen in Deutschland mit den verschiedenen

39:10
Stufen wir haben C ist die die unterste die jetzt sozusagen so ein bisschen mit dem instruktor korreliert und dann b und a und dann auch noch mal diplomen ganz oben drüber

39:23
Und ihr seid jetzt, wir sind jetzt Ende 2023. Es gibt den Zeitplan, es gibt diese vier Ziele. ihr hattet euch gesagt, wir müssen unbedingt die Community damit einbeziehen, dass dann auch die Akzeptanz am Ende da ist. Der Karl, dem wir übrigens die ganze Zeit reden, das muss auch noch mal kurz zu erwähnen, dass der Karl Schwarz von der Langenschneid in Wien. Ihr merkt auch, Wien ein Hauptort für die Instruktorausbildung.

39:51
Was habt ihr dann gemacht? ihr habt gerade gesagt, ihr habt das vorgestellt, auf das Klang nach einer Verbandssitzung oder so. Wie lief das dann weiter ab?

40:02
mich kurz nachdenken. Irgendwann Ende 2023 kam der Zeitpunkt, wo wir wirklich an die Inensöffentlichkeit gegangen sind mit diesem Projektplan. Also es war im ÖVF eh schon bekannt und in den Vereinen, aber dass man jetzt dieses Projekt als ein Projekt auch vorstellt. Der erste wesentliche Schritt war, wir setzen uns alle an einen Tisch. Und da hat es Anfang des Jahres, das war Ende Jänner, ein

40:25
bundesweit ausgeschriebenes Online-Meeting gegeben. Also da haben wir einfach über alle Kanäle, alle Vereine eingeladen, über alle Kanäle, alle TrainerInnen eingeladen und uns zusammengesetzt. Also spezifisch für dieses Thema? Korrekt. Für die Instruktorinnen-Ausbildung und das hat begonnen mit, liebe Leute, ihr wisst ja, in der letzten Sitzung gab es den Auftrag, einen Partner zu finden, das ist passiert und haben halt so wie euch jetzt diesen Ist-Stand mal erklärt und

40:55
Es ein sehr umfangreiches Meeting, das haben wir uns erklärt und eines der wesentlichen To-Do’s, das sich das Kernteam hier mitgenommen hat ist, also um auf die Frage zu antworten, wie holen wir die Community ab.

41:10
Wir haben gewusst, dieses Buch braucht irgendeinen Inhalt. Und wir haben gewusst, es gibt Rahmenvorgaben vom ÖVF, von dieser Richtlinie. Wir haben gewusst, gibt Rahmenvorgaben vom staatlichen Curriculum. Da gibt es so einen Rahmencurriculum von der Bundes-Sportakademie. Und dann haben gewusst, es gibt ganz, ganz viele spannende Hema-Inhalte. Aber was will denn jetzt eigentlich die Community in diesem Buch haben?

41:37
Da war einer der ersten Schritte, dass wir hergegangen sind und relativ ausführlich von den Teilnehmern dieses Meetings, aber dann auch in einer Phase danach über Aussendung, alle Personen in Österreich die Möglichkeit gegeben haben, uns zu mitteilen, was da drin entstehen soll, und zwar formuliert als Lernziele. Also was soll ein Instruktor nach dieser Ausbildung können?

42:05
Das war nicht mal nur so ein Ankündigungsmeeting und ein, wie seht ihr das, wollt ihr mithalten, sondern ihr habt direkt quasi inhaltlich mit der Arbeit angefangen, um die Leute dann ins Boot zu holen. also das zeichnet sich, glaube ich, auch durch die gesamte Zusammenarbeit aus. Wir haben ja de facto aus ganz Österreich zusammengearbeitet. Es waren tatsächlich auch Personen aus der Schweiz und aus Deutschland mit dabei in den späteren Schritten. Und das heißt, es hat alles online stattgefunden und wir haben uns sehr viel

42:34
Also es war uns wichtig, dass das eben nicht immer nur ein Wir-Senden an euch ist, sondern dass diese Meetings eben eine Gelegenheit waren, das war für uns eine Gelegenheit als Kernteam Informationen oder Aufträge oder Wünsche von der Community aufzunehmen und eben diesem Ziel der Gemeinschaftlichkeit und der Transparenz gerecht zu werden. Das haben wir halt wirklich an jeder Stelle versucht auch zu leben. Vielleicht kann ich dann auch…

42:58
Vielleicht kann ich das durch meine Brille mal beleuchten, weil das war dann auch der Zeitpunkt, wo ich in das Projekt mit eingestiegen bin. Ich habe über meine damalige Barbell eben Wind davon bekommen. Es gibt diese Sportart, die heißt HEMA, und die möchten gerne eine Ausbildung auf die Beine stellen. Und ich habe mir gedacht, ja geil, das ist eine Kampfsportart, daher komme ich ja. Und Sportartanalysen und Inhalte für diese auf die Beine stellen, ist der Grund, warum ich Physiotherapie studiert habe.

43:26
Und dann gab es einen Link, da konnte man dann angeben, mein Name ist. Ich habe diese und jene Qualifikationen in diesem Lehrwerk mitzuwirken. Das hat man dann abgeschickt und fertig. Und ich war so, oh, das ist aber interessant, weil ich musste kein Diplom oder irgendeinen Nachweis mitschicken. Also da war einfach unendliches Vertrauen da, dass ich schon das bin und das mache, was ich sage, mich hat auch niemand in der Community gekannt und ich genauso wenig irgendwelche Leute.

43:55
Und dann war mein erstes Meeting tatsächlich im April 2024, wo dann 45 mir quasi fremde Personen, mir war nur klar, dass eben der Ingol von der Bernhard dann ab diesem Zeitpunkt mit Unterstützung das Hernteam gebildet haben und eben für dieses Projekt dann, für die Umsetzung dieses Projektes verantwortlich sind.

44:17
Und dann konnte man sich total frei einteilen. Ingolf und Bernhard hatten da einen Vorschlag, an welche Personen bei welchen Arbeitsgruppen mitmachen. Das haben sie anhand von diesem Formular, das man eben ausgefüllt hat, zusammengestellt. Es gab aber immer die Freiheit zu sagen, wenn ihr zusätzlich woanders arbeiten möchtet, ist das auch okay.

44:43
Und man konnte sich dann echt dort einteilen, wo man wollte und ist dann so letztendlich mit seinen Teamkolleginnen, mit denen man dann eben die Arbeitsgruppe gestellt hat, zusammengeführt worden. Und ich glaube, die einzelnen Arbeitsgruppen bestanden aus bis zu fünf Personen. Genau. Und im Rahmen dieser Kleingruppe durften wir uns dann auch noch mal überlegen, was sind eigentlich unsere Lernziele? Das heißt eben diese, diese

45:11
eigentlich zwischen was möchte die Community, was ist vorgegeben vom ÖFHF, was ist vorgegeben von der Bundesportakademie, wurde dann nochmal erweitert von den Fachpersonen. Was wollen wir als Lernziele eigentlich in diesem Lehrwerk sehen? Und um da auch ein Beispiel zu nennen, eines von den Lernzielen von der Arbeitsgruppe, gute Struktur und gesunde Bewegung, war ganz klar formuliert.

45:37
Eine Instruktorin sollte am Ende der Ausbildung unphysiologische Bewegungsmuster erkennen können und diese auch korrigieren können. Das war zum Beispiel ein Lernziel. Und davon mussten wir, ich glaube, zehn formulieren. Und das war teilweise gar nicht so leicht, weil man eben diesen riesen Pool an, das muss unbedingt rein und ohne dem kann jemand nicht existieren.

46:03
Und dann eben im Rahmen von Diskussionen und so eben Abstriche zu machen. Und eben auch immer im Hinblick mit, es gibt dann ja noch eine Trainerinnen-Ausbildung, wo man dann noch in die Tiefe gehen kann. Also ich glaube, das war die größte Gratwanderung, die man machen musste, da eben auszufiltern aus diesem Riesenpool, was ist jetzt relevant für die Instruktorinnen-Ausbildung und was kann man dann vielleicht sogar erst in die Trainerinnen-Ausbildung stecken, enthalten. Aber jetzt muss ich nochmal fragen, das war

46:32
ehrenamtlich diese Arbeit, die da geleistet wurde, oder? Ja, 100 Prozent. Das ist ja schon auch ein gutes Ding so. Auch da meldet sich jemand, der macht selber gar kein Hema, gerne leiste ich ehrenamtliche Arbeit und bin dann auch noch vom Fach. Also das ist ja für den WFH auch schon ein bisschen mit, ah, Check-Bot. Ja, wir sind uns bis heute nicht ganz sicher, was diese fast 50 wahnsinnigen Geritten hat, sich auf diesen Ritt einzulassen.

47:02
Vielleicht ist hier auch die beste Stelle zu erwähnen. Es wurde auch eine Datenerhebung gemacht. Wir durften alle online ausfüllen, was wir schätzen, wie viele Arbeitsstunden wir in das Projekt gesteckt haben. Und alles in allem waren wir 45 beteiligte Personen, wovon 41 dann wirklich bis zum Schluss mit dabei sind. Und an Arbeitsstunden sind 5412 Arbeitsstunden eingeflossen. In Summe.

47:31
Schätz summativ, genau in Summe von allen beteiligten Personen minus Kernteam. Also nur wir, die in den Arbeitsgruppen gearbeitet haben, da kommen die ganzen Kernteamleistungen noch dazu. Muss ich doch gerade mal ausrechnen, 5400 geteilt durch 52, das sind halt 100 Stunden die Woche. Ja, also ihre Leistung, die da die Community auf die Beine gestellt hat.

47:53
Wir haben es an vielen Stellen getan, aber ich nutze die Chance wieder, liebe alle, die ihr hier mitgewirkt habt. Ich streue euch Hosen. Danke, danke, danke, dass ihr da mitgemacht habt und das ermöglicht habt. Also das war zum Beispiel auch für mich irrsinnig faszinierend. Ich kam aus dem Kickboxen und MMA und bin ins Hema reingecrashed und für mich war klar, ich will das einfach machen, weil das ist meine Leidenschaft und mir macht das so viel Spaß und ich werde so viel dabei lernen.

48:22
Das war mein Ansporn. Und dann komm ich in eine Community rein, die mit so einem eisernen Willen und mit so einem riesengroßen Zusammenhalt ohne Diskussion und ohne Hinterfragen dieses Projektes einfach das durchzieht. Und ich war so wow. Eigentlich kenn ich das von ganz, ganz wenigen Menschen. Eigentlich kenn ich das so von mir selber. Aber da dann auch so eine Leidenschaft für was Gutes zu teilen, das war einfach unfassbar.

48:51
Ich habe jetzt mal kurz ausgerechnet 5400 Stunden und das mal mit dem Mindestlohn in Deutschland multipliziert. Da sind wir noch nicht beim Arbeit, da sind wir noch nicht beim vollen Arbeitgeberanteil, den der Arbeitgeber aufwenden müsste und kommen da schon auf 75.000 Euro den, den das Wert hat. Und da haben wir jetzt nicht eingerechnet, dass sozusagen da Fachpersonal ist, was sicherlich mehr als Mindestlohn nehmen würde. Das ist schon krass.

49:21
Es gab dann ja auch eine Umfrage, um ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wir haben uns diese Zahlen ja auch ausgerechnet und es gab dann eine Umfrage, was würdest du mit so viel Geld machen, wenn du es denn bekommen hättest? Und da war natürlich, also Nummer eins war ein eigenes Gym aufmachen. Das stand ganz oben mit dabei. Aber es kam dann auch, ja bitte einen Schläger-Trupp fürs Kernteam, damit nicht noch mehr ehrenamtliche Arbeit geleistet wird.

49:52
Aber du hast jetzt gerade auch gesagt, die Leute haben das Projekt nicht hinterfragt und die haben das mit eisernem Willen durchgezogen. War das bei diesem ersten Meeting, wo du das vorgestellt habt, schon so, dass das irgendwie positiv aufgenommen wurde? Ich könnte mir auch vorstellen, wie ich das jetzt so höre und ich denke, also in einem Jahr das irgendwie durchziehen, so viel Inhalt, so viel Zeugs machen, ach, das klappt nicht. Also das müssen ein paar Leute irgendwie dann sagen, es klappt nicht. Oder wie habt ihr die Stimmung da wahrgenommen? Also wie gesagt, das ist alles jetzt durch meine Brille gesprochen. Ich habe das so erlebt und ich habe doch, also

50:21
einen wahnsinnigen Crash im HEMA hingelegt und auf einmal ganz ganz viele Leute kennengelernt und das ist das, was in meiner HEMA-Babel sozusagen gespiegelt gekommen ist. Das heißt nicht, dass es nicht vielleicht auch andere Stimmen gegeben hat, keine Ahnung. Das ist meine ganz subjektive Wahrnehmung. Und ich habe wahrgenommen, dass eben meine beiden Teams wahnsinnig gut miteinander gearbeitet haben und dass das einfach hieß, wir stellen das jetzt auf die Beide, weil wir wollen HEMA

50:50
Vielleicht ist Bessermachen ein falsches Wort, aber wir wollen HEMA professionalisieren. Wir wollen einen Standard in das Training bringen. Wir wollen einfach, dass HEMA gut, gesund und auf einem hohen Niveau unterrichtet werden kann, weil das eben einfach unsere Leidenschaft ist. Ich habe, auch eine Geschichte aus dem Nähkästchen hier. Ich bin ja mit Florian Messner privat befreundet. Den hattet ihr ja auch schon bei euch im Podcast, wenn ich richtig informiert bin. Ja, da haben wir über sehr

51:19
besondere Schwärter gesprochen. Und es war mir persönlich ein großes Anliegen, dass wir den Doktor Schwert an Bord holen in diesem Projekt. Deswegen habe ich da ein bisschen viel Honig geschmiert, möglicherweise. Aber der Florian hat sich dann ja auch ins Team gesetzt und mitgewirkt an diesem Lehrwerk. Und ich war da.

51:39
in meiner überschwänglichen Begeisterung und habe ihm das erzählt und aha und toll. Und Florian hat mir halt zu diesem Zeitpunkt gesagt, ja, ja, ja, das macht man schon. Und als das Projekt dann fertig war, hinten nach hat er mir erzählt, dass er in diesem Moment den Gedanken hatte, das schaut er sich an, wie das in einem Jahr funktioniert. ja, dieser Widerstand, war sicher da oder vielleicht nicht Widerstand, aber Skepsis, ob das jetzt wirklich auf den Boden gebracht wird oder ob wir das so schaffen.

52:08
Ich glaube, was ich hier auch ansprechen kann oder möchte, ist, es hat natürlich auch kritische Stimmen gegeben. Ist jetzt nicht das, was wir wollen oder wird das dann auch wirklich so gut werden? Und für mich ist aber hier, vielleicht ist das einfach meine Rolle aus dem Roten Kreuz, da in meinem Hinterkopf mitspielt, ist, höre an, oder für mich ist wichtig, an solchen Stellen zu hören, was das Bedürfnis solcher kritischen Stimmen ist.

52:37
Man könnte jetzt hergehen und sagen, das ist schlecht, dass du mein Projekt nicht cool findest. Oder man könnte hergehen und sagen, was wäre dir denn wichtig, was muss denn passieren, damit das für dich cool wird und da dieses Bedürfnis abholen und so vielleicht die Person für das Projekt gewinnen. Dass wir nicht jeden jetzt Feuer und Flamme machen, das ist schon klar. Aber wir haben uns eben bemüht, möglichst viele an Bord zu holen. Aber es müssen ja genug Leute gesagt haben,

53:05
Ich glaube, das kann funktionieren, um der INNITIA mit einzusteigen. also auf unsere Einladung hin, nach diesem ersten Meeting im Jänner, gab es diesen Link, diese Einladung quasi, also der letzte Schritt von diesem Meeting war, mach doch bitte mit. Dann hat es eine Phase gegeben, in man sich melden kann und da waren, ich glaube, es waren 48 oder so, also knappe 50 Personen, gesagt haben, wir greifen da mit an, wir nehmen die Schaufel in die Hand und wir schaufeln da jetzt diesen Mischthaufen zu Seite.

53:31
Und was man auch dazu sagen muss, also eben als Außenstehende da reinkommend gleich bei diesem ersten Meeting war von der ersten Sekunde an klar, dass das wahnsinnig gut durchstrukturiert und durchgeplant ist. Also wir hatten unterschiedliche Arbeitsphasen, die ganz klare Deadlines und ganz klare Arbeitsaufträge hatten. Auch unsere Arbeitsgruppen waren ganz klar eingeteilt. Da gab es Hauptansprechpersonen, Menschen, die dafür da waren Deadlines einzuhalten oder eben auch jemanden, der dafür zuständig war, umzuschauen.

54:00
machen wir denn gerade wirklich das, was von uns gefordert wird? Also wir wurden da wirklich extrem gut auch abgeholt und indem man oder indem ich gesehen habe, wie viel Arbeit da schon im Vorhinein drinsteckt und wie ernsthaft das Ganze angegangen wird, war für mich nie in Frage gestellt, da jetzt nicht einfach mit 150 Prozent auch reinzuarbeiten, weil ich habe zu dem Zeitpunkt vom ersten Meeting im April, wo ich mit dabei war, gesehen, dass hier Menschen schon 250 Prozent rein investiert haben.

54:30
Eine Sache noch, Michael will auch schon ganze Zeit was sagen, ich finde das super spannend. Weil ich habe ja 2021 den Himmelssensors durchgeführt für Deutschland und Österreich. Und zu diesem Zeitpunkt gab es in Österreich 122 Unterrichtende. Das werden natürlich in den Zwischenjahren ein paar mehr geworden sein. Aber trotzdem, diese 50 Personen, die sich da gemeldet haben, das ist ja sicherlich immer noch ein Drittel von den Gesamtleuten. Und denen war ja von Anfang an klar.

54:57
Das wird richtig viel Arbeit, das wird richtig hart von den Deadlines her und richtig viel Stress auch. Und trotzdem haben die sich gemeldet und gesagt, doch, doch, ich möchte da mitmachen. Das finde ich echt einfach erstaunlich. Also irgendwie so von dem, wie das kommuniziert wurde, muss das irgendwie gut gewesen sein. Ihr habt da scheinbar einen Nerv getroffen, was den Leuten halt auch wichtig war. Und es scheint auch ein gewisses Grundvertrauen in diese ganzen Abläufe, in den ÖFHF als sicheren Organisation und die Leute, die das machen, auch einfach gegeben zu haben.

55:26
Ich habe vorher gesagt, der Ingolf hätte an dieser Stelle gesagt, Vertrauen in die Community, dass das klappt. Ich glaube, das war für uns als Kernthema ein wunderschönes Feedback aus der Community, dass dieses Vertrauen eben auf fruchtbaren Boden trifft, weil es waren einfach alle Bundesländer, alle neun Bundesländer in Österreich mit ihren Vereinen vertreten. Wir haben 19 Vereine von unseren, ich glaube es waren damals 32, bitte lüncht mich nicht, wenn ich es nicht genau weiß, also 19 Vereine, die dabei waren.

55:55
also riesiger Anteil der Community, der da wirklich mitarbeiten möchte an diesem Lehrwerk oder die Ressource hat es zu können, weil es ist riesen Botzenarbeit und es ist völlig verständlich, dass an dieser Stelle dann Leute gesagt haben, es ist mir zu viel, kann ich nicht leisten, kann ich nicht bringen. Also das ist ja auch eine Erwachsene Entscheidung dann zu sagen, kann ich gerade nicht, kriege ich mir nicht hin und habe das Vertrauen in den Rest der Community, das ist auf dem Boden drinnen.

56:20
Das war natürlich auch eine wahnsinnig schöne Anerkennung für uns als Fachpersonen, dass wir das Vertrauen bekommen haben, da unser Fachwissen auch präsentieren zu dürfen, weil wenn wir uns ehrlich sind, das Lehrwerk und auch das Lehren an der Bundes-Sportakademie bei der Instruktorinnen-Ausbildung ist eine wahnsinnig tolle Bühne, die wahnsinnig viel Wertschätzung mit sich bringt, was auch nochmal ein Riesenmotivator war, an dem Projekt mitzuarbeiten.

56:45
Das heißt ja, wenn ich das richtig verstehe, das war jetzt kein ÖFHF inbreeding, sondern da wurden auch gezielt Leute von außen zugelassen, wie du jetzt zum damaligen Zeitpunkt, Anna, die gesagt haben, ich bringe diese Qualifikation, mein Name ist, ich bringe diese Qualifikation mit, ich würde das hier gerne machen. Da konnte ich auch quasi sonst woher kommen. Ja, also wir hatten eine offene Einladung und die ging an die ÖFHF-Vereine und also

57:14
Wir haben jetzt den Friseurverein angeschrieben. wenn sich das dann über die, wie Anna es so schön gesagt hat, über die Bubble dann zu einem da diese Info gefunden hat, dann hätte ich jetzt auch theoretisch aus Deutschland dann, wenn ich sage, geil, darauf habe ich Bock. So war es auch. Also es haben ja auch Personen aus der Schweiz und aus Deutschland mitgearbeitet, die dann teilweise erst später eingestiegen sind, weil wie du sagst, das ist dann über die Bubble und so.

57:42
Aber ja, Das war eine unserer, vielleicht ist das in dieser Schublade Transparenz am besten verortet. Das Ding inhaltlich zu gestalten, eine massive Bandbreite an Kompetenz. Und wir haben relativ früh einmal die Entscheidung getroffen, macht fachlich keinen Sinn, hier einen Filter einzuziehen und zu sagen, du musst zuerst, keine Ahnung, eine grüne Nase haben, bevor du mitarbeiten darfst.

58:11
Wenn du eine Kompetenz hast, von der du glaubst, dass sie wertvoll für das Lehrwerk ist, dann bitte setz dich her und viel Spaß beim Arbeiten, viel Spaß beim Schaufeln. Also es war eher umgekehrt das Problem. sind halt, wir hätten eine Liste, wir haben früher gesprochen von diesem, es waren viele, viele Lernziele und das musste man ja auf 200 Seiten reduzieren und da sind halt auch einfach Inhalte rausgefallen. Da gibt es diesen ganz realpolitischen Filter, wenn wir niemanden hatten, der fachlich zum Lernziel sowieso was sagen konnte, dann ist das halt…

58:38
der Grund oder einer der Gründe gewesen, warum das halt auch nicht im Lehrwerk stattgefunden hat oder abgebildet ist. Nicht, weil wir es nicht reinhaben wollten, sondern weil niemand da war, der es beschreiben konnte. Und insofern war uns wichtig, eine breite Kompetenz in diesem großen Team zu haben. Und da gab es dann quasi offene Pforten. Und ich will noch mal auf dieses Meeting im Januar. Das war dann Januar 2024. Dort habt ihr die

59:07
die Zielstellung. Da habt ihr quasi ein Ausbildungsziel definiert und dann quasi so Richtziele. Das heißt mehr oder minder de facto die Inhalte, die ihr dort drin haben wolltet. Und dann gab es dann ging es los und wir suchen jetzt Leute, dort also da haben sich dann quasi um die Richtziele drum herum Arbeitsgruppen gebildet und dann ging es los. Wir suchen jetzt. Wir bestücken das jetzt. Und das ist auf die Art. Okay.

59:37
Das sind mehrere Zahnräder, die parallel in sich gegriffen haben. Aber im Succus kann man sagen, die zwei wesentlichen Endergebnisse von diesem Meeting in Jena waren Wünsche von der Community fürs Lehrwerk und quasi, mach doch mit, helft uns das auf den Boden zu bringen. dann zwei, drei Monate später haben wir ein Team an Leuten, wir haben das gecoint als den Trainerinnenpool. Das waren halt dann diese Personen, die am Lehrwerk mitgewirkt haben.

01:00:04
und haben bis dahin dann diese Wünsche von der Community auch aufbereitet und die Anna hat vorhin gesagt, diese Arbeitsgruppen quasi den Grundstein gelegt. da ist das Kernthema hergegangen und hat aus all diesen komplexen Rahmenbedingungen mal einen ersten Vorschlag formuliert und den über die Community abgefragt und wir sind dann, mit dem zweiten oder dritten Vorschlag wirklich in den Start rein und haben dann im April anhand von diesen

01:00:28
Inhaltlich sortierten Arbeitsgruppen. hast du dann 27 Herrenziele und die einen sind grün, die anderen sind blau, die anderen sind gelb. Und wir haben halt versucht, die gelben Herrenziele in dieselbe Schublade zu stecken und eine Arbeitsgruppe dazu zu formulieren. Und haben 23 Arbeitsgruppen am Ende besetzen können. Ich es waren 26 geplant oder so. Ich hatte verstanden, das war auch ein bisschen so, zumindest von dem, was mir die Leute erzählt hatten, so ein, liebe österreichische HEMA-Vereine.

01:00:56
Das ist eine offene Einladung. Schickt da jemand, macht da mit. Weil nur so können wir eure Inhalte, eure Sachen oder Dinge, die euch wichtig sind, berücksichtigen. Ihr müsst niemanden schicken, aber wenn er keinen schickt, könnt ihr nicht hinterher sagen, sind unsere Inhalte nicht berücksichtigt worden. Ihr einen mitmachen, dann könnt ihr mitbestimmen. Aber wenn es nicht geht, ist es schwierig, das zu berücksichtigen. Ich hab vorhin gesagt, kritische Stimmen und da das Bedürfnis dahinter zu hören,

01:01:26
Für mich war diese Schleife mit diesen Lernzielen aus der Community abfragend. war nicht momentär, das haben wir dann über eine Phase lang gemacht, um das uns E-Mails zu schreiben können. Das war für mich eine Möglichkeit, eben jenen Personen eine Chance zu geben, Lehrwerk eine Stimme zu haben, auch wenn sie nicht mitschreiben. Dann haben sie da zumindest Ziele mitformulieren können. Da bin ich glaube ich vorsichtig in meiner Formulierung, weil es mir wichtig ist, dass…

01:01:56
Dann schimpfen wir über das Lehrwerk. Da ist eine Person, ist so wie ich leidenschaftlicher Hemaistin oder leidenschaftlicher Hemaist und der ist wichtig, dass das drinnen ist und die braucht auch einen Weg, einen Pfad, um hier mitwirken zu können. Das haben wir zum Beispiel über diese Lehranziele geschafft oder geschafft, versucht.

01:02:18
Bernhard, wie kam es eigentlich? Wir haben am Anfang der Episode sind wir gar nicht so sehr auf deinen Background eingestiegen, aber ich finde, das passt gerade ganz gut. Wie kam es dazu, dass der Ingulf dich da mit reingezogen hat, sozusagen? Ja, das werden wir den Ingulf fragen müssen. mein Ego möchte wahrscheinlich sagen, könnte mit meinem beruflichen Hintergrund zu tun haben.

01:02:48
Also ich bin in der Erwachsenenbildung tätig seit zehn Jahren. Ich habe im Roten Kreuz eine Rolle, wo ich im Freiwilligemanagement auch tätig bin. Ich habe eine Rolle, wo ich tatsächlich auch an Ausbildungsinhalten arbeite. Wir haben gerade zweimalzeitiges Lehrwerk im Roten Kreuz geschrieben, aber halt Ausbildungsinhalte und auf österreichweit der Strukturen gedacht, Ausbildungen mitzugestalten. Das ist mein beruflicher Werdegang.

01:03:18
Und ich glaube, diese Kompetenz war spannend im Kernteam. Aber ob das der Grund war, das müssen wir den Ingol fragen. Du bist bei Indes ja auch in der Indes Mafia verhaftet als Trainer.

01:03:37
ein Angebot machen müssen, dass du nicht dafür heranfährst. Der Pate Ingolf hat ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen konnte. Mach doch mit beim Lehrwerk. So rennt das ab bei uns. Falls mal jemand einen Kopf von einem Pferd in seinem Bett findet, dann ist das die Anladung an der Überarbeitung des Lehrwerks mitzuarbeiten. Würde ich auch direkt verstehen, dann klar.

01:04:05
Wobei man hier auch wirklich noch mal dazu sagen muss, dass echt 19 verschiedene Vereine damit gewirkt haben und das ganz, da ganz viel auch von außerhalb in das gekommen ist. Ich muss gerade so ein bisschen dran denken, also weil ihr auch thematisiert habt, was bringt diese Leute dazu mitzumachen? Wir haben jetzt, ich hab’s versucht zu monetarisieren, also mindestens 75.000 Euro, die da quasi an Arbeitsleistung da reingeflossen sind.

01:04:35
Und ich glaube, es gibt ja so verschiedene Sachen, die Menschen motivieren, was zu tun. Belohnung, Ideologie, Zwang und Ego zum Beispiel. Ich glaube, im ersten Schritt war es jetzt quasi die Ideologie, dass man sagt, das ist eine gute Sache, wir stehen hinter HEMA, das ist unser Ding, wir identifizieren uns damit. Und die Überarbeitung wird dann quasi mehr so zwangmäßig über den Pferdekopf im Bett laufen. Ja.

01:05:02
Möglicherweise. Also wir wissen es noch nicht. Tatsächlich ist die Überarbeitung noch ein Baustein, noch weit in der Zukunft liegt. Und um mich hier nochmal auf die Offenheit hinzuweisen, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, Bernhard, dann gilt die Einladung, das Lehrwerk und auch die Instruktorinnen-Ausbildung zu überarbeiten wieder an die komplette Community. Das heißt, da muss man dann nicht die bisherige Ausbildung mitgemacht haben, sondern man sagt jetzt, ich habe das hier mitbekommen, zeig mal her.

01:05:31
Kannst du die Frage nochmal wiederholen? Also, Anna, du meintest ja gerade, es geht wieder an alle, die Überarbeitung. Und meine Frage ist jetzt, da muss ich quasi nicht, um an der Überarbeitung teilzunehmen, die bisherige Ausbildung mitgemacht haben, sondern kann das auch so jetzt. Also ich, der, machen wir es jetzt an meinem Beispiel, ich habe jetzt diese erste Ausbildung nicht mitgemacht, gehört jetzt nicht zu den 26 Personen, die dann Abschluss haben.

01:06:00
Aber ich könnte jetzt auch an der Überarbeitung des Lehrwerks teilnehmen. Also ich denke mir, gibt es so viel zu tun von Tippfehler aus, Bessern bis tatsächlich fachlich-inhöltliche Dinge. Und ich denke, da wird es wiederum so einen Filter brauchen, wie es ihn am Anfang gegeben hat. Wer bist du? Was hast du gemacht? Und wie kannst du uns helfen? De facto ist die Überarbeitung des Lehrwerks in Detailung nicht geplant.

01:06:27
Da stehen wir quasi im Mitte 23 Grad. Das wird passieren. Es gibt den Auftrag, dass das passieren muss. Aber jetzt haben wir gerade andere Baustellen, die noch zuerst abgehandelt werden. Ihr habt das Opferlehrwerk und das That’s it so weit sozusagen zum Thema Überarbeitung. Ja, Opferlehrwerk und einen ganzen Batzen anderer Feedbacks und so. Aber wenn wir gerade beim Thema sind, ich kann jetzt das Leerwerk nicht einfach kaufen. Ja, genau.

01:06:57
Das ist einer der Wermutstropfen, mit denen wir aus dieser Schlacht hervorkommen. Da spreche ich tatsächlich ganz gerne aus meiner Perspektive, die ich das Lehrwerk mitgeschrieben habe und auch in der Ausbildung tatsächlich vorne gestanden bin und unterrichtet habe. Wir haben ja am Anfang gesagt, das Lehrwerk ist ein Englischbuch, das mich in meinem Englischunterricht unterstützen soll. So, jetzt steht da ganz viel in meinem Kapitel drinnen.

01:07:27
was stichwortartig ist oder was vielleicht nur angeschnitten ist, wo Dinge mit dabei sind, die ich dann im Unterricht zum Beispiel viel genauer erklärt habe. Ich für meinen Teil würde auch nicht unbedingt wollen, dass dieses Kapitel gelesen wird, ohne dass ich meinen Teil noch dazu sagen kann, wenn ihr versteht, was ich meine, weil eben ich lerne nur mit einem englischen Unterrichtsbuch, ja auch nicht englisch. Ich brauche meinen Lehrer, meine Lehrerin, meine Lehrperson dafür, damit sie mir erklärt, wie das funktioniert.

01:07:57
Und genauso sehe ich das für die Inhalte, die ich dazu beigetragen habe auch. Also, dass es zum Beispiel ein riesengroßer Grund, warum das Lehrwerk nicht verkauft wurde. Ich hatte zehn Seiten, die ich befüllen durfte. Und in diesen zehn Seiten kann ich nicht gute Struktur und gesunde Bewegung so zusammenfassen, dass sie jemanden ohne dem zusätzlichen Unterricht auch tatsächlich so verinnerlichen kann, dass ich sage, das ist jetzt tatsächlich verantwortlich.

01:08:26
Und auch da haben wir ganz einfach realpolitisch, ist der Begriff denifferent, Hürden gehabt. Wir hatten schon das Ziel, am Anfang herzugehen und zu sagen, hey, das Lehrwerk soll der gesamten deutschsprachigen HEMA-Community zur Verfügung stehen. Wir haben es aber bis zum Schluss einfach nicht geschafft, dass wir rechtlich 100 Prozent wasserdicht hergehen können und behaupten können, wir dürfen das verkaufen.

01:08:54
Also wir haben da der Ebene des Urheberrechts einfach noch Lücken im Lehrwerk, wo wir uns nicht drüber trauen herzugehen, sondern wir verkaufen das jetzt, was eben möglich war und das war die erste Hürde, die wir schaffen mussten, ist, du darfst ja im Rahmen von Ausbildungen Sachen verwenden, also da gibt es ja im Urheberrecht diese Ausnahme und in diesem rechtlichen Rahmen können wir uns safe bewegen, das heißt,

01:09:20
Alles was im Kontext der Ausbildung passiert und solange es für die Ausbildung verwendet wird, kann es vertrieben werden, aber darüber hinaus eben nicht. Und wir haben bis zum Schluss nicht geschafft. Auch einfach, das war ein Ressourcenthema am Ende des Tages, da waren andere Sachen wichtiger. Und das ist zum Beispiel eine der großen Überschriften, die wir uns mitnehmen für die Überarbeitung des Lehrwerks. Dass es bis da für die zweite Auflage möglich sein soll, die zu vertreiben. da stehen jetzt die ganzen Fragezeichen, das haben wir uns da noch nicht genau überlegt.

01:09:48
Das habe ich vorher gemacht, da wissen wir noch nicht, wie wir es machen werden. das Ziel ist da, die Mission ist da. Könnte man als Deutscher an der Instruktorausbildung mitmachen, wenn man vorher den Übungsleiter macht, oder ist das grundsätzlich nur Österreich an Vorbehalten? Du meinst, du hast in Deutschland eine C-Trainer-Ausbildung und dann möchtest du in Österreich die Instruktorinnen-Ausbildung machen? Nee. Oder halt auch nicht? Genau, ich mache auch den Übungsleiter in Österreich.

01:10:14
Ach so, da ist meines Wissens nach keine Hürde. Wenn du diese Stufen in Österreich durchläufst, ist kein Problem. Da Nationale Stadtlichkeit keine Hürde. Muss jetzt auch nicht Mitglied in einem österreichischen Verein sein? Nicht, dass ich wüsste. Also von Seiten des ÖVF her ist mir keine Regel abbekannt.

01:10:34
Das heißt, es ist ein guter Hinweis. Ich sag mal, der Sprung über die Grenze ist jetzt nicht so weit. das ist ja eine Möglichkeit, als Deutscher in Österreich die Ausbildung zu machen und die sich dann zum Beispiel in Deutschland anerkennen zu lassen. Weil wir gerade thematisiert hatten, dass die da recht ähnlich ist. Da müsste man sich mit dem Deutschen Fechterbund sich einigen, weil das der

01:11:01
der Spitzenverband ist in Deutschland, sozusagen dafür in Frage kommt, der im DOSB ist. Aber ich denke mal, das ist nicht ausgeschlossen. Okay, dann gehen wir noch mal zum Prozess. Also wir hatten dieses Kickoff-Meeting, wo ihr das vorgestellt habt, wo ihr schon mal erstes Feedback eingesammelt habt. Dann war das, okay, wir brauchen Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen, 23. Es haben sich so knappe 50 Leute gefunden, die gesagt haben,

01:11:31
Ja, da würde ich mit machen. Wie sieht jetzt dann die tatsächliche, also die wurden dann aufgeteilt auf diese Gruppchen oder Vorschläge gemacht, wo man sagen konnte passt, passt nicht. Und wie ist denn jetzt die eigentliche Arbeit abgelaufen? die Schleife, da wird es ja auch Feedback gegeben haben, aber wie hat man wirklich dann zusammengearbeitet am Ende?

01:11:52
Also da kann ich gerne erzählen, wie das in meinen Arbeitsgruppen abgelaufen ist. Wir hatten eben diese Einteilung in Hauptansprechperson, Timekeeper und Statusverfolger in, die eben ihre Aufgaben hatten einerseits zu schauen, machen wir wirklich das, was gerade unsere Aufgabe ist, sind wir in der Deadline und die Hauptansprechperson fürs Kernteam zu sein, falls es irgendwelche Unglary gibt. Dann gab es die erste Phase mit einer spezifischen Deadline, die ein paar wenige Wochen lang war.

01:12:20
wo wir eben unsere Lernziele definieren konnten, wir zehn Lernziele definierten. Dann gab es wieder ein großes Plenumsmeeting, wo dann die nächste Phase erklärt worden ist und dann ist dann die tatsächliche Inhaltsausarbeitung gekommen. Es gab unterschiedliche Tools, die wir nutzen konnten. Zum einen gab es den ÖVF-Discord-Server, wo wir eine eigene Unterkategorie für die Instruktorinnen-Ausbildung bekommen haben.

01:12:46
wo jede AG ihre einzelne Gruppe hatte, wo wir uns austauschen konnten. Über Discord, wo Kommunikation war, wo auch das Kernteam unter Ankündigungen ihre Infos reinschicken konnten. Es gab ein Miro Board, wo unsere Aufgaben sehr klar erklärt waren, wo wir die Timeline sehen konnten, wo wir dann auch unsere

01:13:08
Meilensteine sozusagen eintragen konnten und zeigen konnten, wie weit wir sind, wo wir auch schauen konnten, wie weit sind die anderen, wer wirkt denn überhaupt womit. Und wir hatten auch einen riesen Google Drive Ordner, wo jede AG ein eigenes Dokument hatte, das schon vorstrukturiert gewesen ist. Das heißt, dort mussten wir dann nur noch unsere Inhalte tatsächlich einfügen. Und dann ist jede Gruppe in ihre eigene Ausarbeitung gegangen. Das heißt, es gab dann regelmäßige Meetings mit

01:13:37
den Menschen, die in der Arbeitsgruppe mitgewirkt haben. Und es wurden dann Inhalte diskutiert und ausgearbeitet. Häufig war es dann noch so ein, ich habe jetzt das Kapitel ausgearbeitet, bitte lest es mit der Korrektur. Oder man hat noch was besprochen oder ausdiskutiert und so ist dann Schritt für Schritt der Inhalt dann auch entstanden. Für die Inhalte gab es dann auch eine spezifische Deadline. Und dann kam für mich der tatsächlich spannendste Schritt, weil dann

01:14:06
wurde für alle Mitarbeitenden, alle Kapitel und alle Arbeitsgruppen geöffnet und jeder durfte jedes Kapitel nach eigenen Kapazitäten Korrektur lesen und kommentieren. Das heißt, das Schöne war, dass wir dann noch mal aus diesen vollen 45 Personen schöpfen konnten und aus dem Wissen von diesen 45 Personen, die dann eben in andere Arbeitsgruppen noch eingelesen haben, wo sie Expertise mitgebracht haben. dort konnten dann eben noch mal

01:14:33
Inhalte kritisch hinterfragt werden oder vielleicht noch mal auf Formulierungen hingewiesen oder Tippfehler hingewiesen oder vielleicht auch da ist etwas zu kompliziert beschrieben. Bitte macht das einfacher. Das ist nicht klar formuliert. Könntest du es bitte noch klarer formulieren? Und was ich sehr schön fand, ist, dass das in den allermeisten Kommentare noch wahnsinnig wertschätzend passiert ist. Und so hatte man dann am Ende in seinem Kapitel gefühlt,

01:15:02
327 Kommentare, die man dann als Arbeitsgruppe noch mal eingearbeitet hat. Und das, dann daraus entstanden ist, kam dann in ein riesengroßes Masterdokument, was dann in der letzten Phase gelayoutet wurde und die Bilder dazugekommen sind, dann noch mal tatsächlich lektoriert worden ist und so weiter. Genau.

01:15:26
Und das heißt, dieses erste, das waren die Lernziele. Da wurde dann schon mal Feedback eingesammelt, noch mal in große Runde und das sozusagen abgenickt, ob die Lernziele grundsätzlich mal passen. Jetzt ohne Details, aber einfach auf einer hohen Ebene, das ist das, was da rein soll. Genau, also es hat, die Struktur hat sich wiederholt. Wir haben quasi so einen Sechs-Wochen-Takt gehabt und dann hat es immer vier Wochen für quasi die Erarbeitung gegeben und dann so zwei Wochen Reviewphase und das hat es viermal gegeben.

01:15:53
Und in diesem ersten Durchlauf war quasi die Überschrift der Rahmen, also Lernziele und dieses Zusammenführen von all diesen Bedürfnissen der Community und was jetzt die Trainer wirklich, die die Mitwirken dann in dieser Arbeitsgruppe wirklich auf den Boden bringen können. Dann der zweite Schritt war dann, das mit Inhalt zu befüllen. haben wir ein Lernziel, was muss da gesagt werden? Der dritte Schritt dann war, dass dazu schon Unterrichtsvorschläge formuliert werden sollen. Also wie soll das unterrichtet werden?

01:16:22
Was sollen denn die Personen, die dann im übernächsten Schritt dieses Kapitel unterrichten sollen, wie sollen die das unterrichten? Weil so ein Lernziel hat ja immer einen Umfang und eine Tiefe. da braucht man dann zehn Minuten dafür, da ist das diese Übung. Und die letzte Phase war dann wirklich nur mehr ein Zusammenführen und dieses finale Einarbeiten aller Kommentare, damit wir dann am Ende eine Rohfassung an Fließtext gehabt haben und dann sagen wir ihm, was war das Ende September? Ich möchte kurz nochmal…

01:16:51
für die Themen auch so eine gewisse Länge vorgesehen. du vorher sagtest, du hattest zehn Seiten für das Thema. Also das war schon irgendwie da so. Also die Ziele mussten ausgearbeitet werden. Aber es war auch irgendwie klar, es gibt maximal Länge. Also man kann jetzt da nicht 100 Seiten zahlen und sie schreiben. Genau. Das ist zum Beispiel eine Leistung, wo das Kernteam in Vorarbeit gegangen ist. Da gibt es diesen Rahmenlehrplan, von dem ich gesprochen habe, von der Bundes-Sportakademie. Und die gibt einfach vor. Also da stehen Sachen drin wie

01:17:19
Es muss keine Ahnung, zwei Stunden Ethik geben. Oder es muss 30 Stunden praktische und methodische Übungen geben. Und von diesen 30 Stunden praktischen und methodischen Übungen muss 10 die BSB-ADE Bundes-Sportakademie und 20 der Fachverband leisten. Das heißt, wir hatten einen Pool von x Stunden nach diesem Rahmenlehrplan. Und wir sind halt hergegangen und haben gesagt, okay.

01:17:45
wie passenden die Inhalte, die die Community haben möchte und die der ÖVF-Rahmen vorgibt, diesem Rahmen-Lehrplan zusammen. Und was am Ende rausgekommen ist, waren diese Arbeitsgruppen mit einer von bis Stundenzahl. Also bei Gute Struktur und Gesundes Bewegung waren es glaube ich sechs bis zehn Stunden als Unterrichtseinheiten, die wir dafür vorgeschlagen haben.

01:18:09
Dieses Fond bis hat sich einfach ergeben aus, es gab die Minimalvariante des Lehrwerts, wo wir sagen, wir haben genug Geld, um, keine Ahnung, 100 Seiten zu drucken. Oder wir schaffen es, Geld aufzustellen bis 240 Seiten, dann haben wir mehr Seiten zur Verfügung. Also da waren ganz oft Hänne-Ei-Probleme. Haben wir das Geld, haben wir die Seiten, was sagt der Rahmenlehrplan, da haben wir das Meme von vorhin mit dem Zug und den Schienen. Wo kam denn das Geld her?

01:18:37
Das interessiert mich jetzt direkt mal. Da gab es mehrere Quellen. wir sind grundsätzlich hat das ganze Ding gar kein Geld gehabt. Also wir haben mit 0 Euro gestartet, aber relativ schnell festgestellt, es braucht zumindest die Garantie, dass der Druck finanziert werden kann. Und da ist der ÖVF sofort in die Bresche gesprungen. Also da war gar keine Frage. Da noch mal Rosen an Andreas.

01:19:02
dass der ÖVF aus seinem Projektgeld dann diese, was war es, gespürte 2.500 Euro, die wir zu dem Zeitpunkt veranschlagt haben für den Druck, dass der die einfach hinlegt. Das ist auch mit einem Vorstandsentscheid quasi, das hat dann alles seine politischen Wege genommen, aber das Geld war dann relativ schnell da. Und irgendwann, während dieser Phase, während diesen Ausarbeitungsphasen, sind wir dann nachgestanden gestellt, ja.

01:19:30
festgestellt, wir brauchen mehr Gelder und dann kam diese Idee mit der Indiegogo-Kampagne auf. Wir haben uns dann Hilfe geholt, also das Kern-Team ist auch gewachsen über die Projektlaufzeit hinaus und haben dann eine Kampagne gestartet, wo die Community mit Crowdfunding unterstützen kann. Und das ist auch während des Projekts entstanden, also da haben wir halt formuliert, was gerade rennt, was wir vorhaben, wie es sein soll.

01:19:59
Ich glaube, waren am Ende so 8000 Euro, die da aufgestellt worden sind. Wie viel habt ihr gebraucht und wie viel habt ihr gekriegt? Kannst die Frage nochmal formulieren? Also wie viel wolltet ihr einnehmen über Indiegogo? Was wäre das Minimum gewesen, wenn du sagst, 8000 hat er gekriegt am Ende? Ich hätte gern 75.000 Euro eingenommen. Oder mehr. Na, also ich habe schon Träume gehabt von fünfstelligen Summen, von hohen

01:20:27
wäre cool gewesen, wenn man die freiwillige Leistung von den Mitwirken zumindest teilweise entlohnen kann. Aber die Faktor wird dieses Budget bis heute verwendet, um zum Beispiel am Ende die Zertifikate zu drucken oder den Bleistift zu kaufen oder die Druckkosten zu refundieren für die Ausbildnerin in der Instruktorinnenausbildung. Also das ist das Budget, der ÖFHF 40 zur Verfügung hat im Rahmen des Fachbereichsausbildungs.

01:20:52
Das vergisst man gerne, weil selbst wenn die Leute ehrenamtlich arbeiten, wenn man ein physikatisches Event veranstaltet, geht es halt nicht umsonst so. genau. Ich glaube, das ist gut. Und ihr habt jetzt in diesen sechs Wochen Zügeln gearbeitet und konntet euch auch innerhalb des Lehrwerksteams gegenseitig Feedback geben. Habt da in diesen Phasen dann noch die größere Himmer-Community, also Leute außerhalb der Lehrwerksteams, irgendwie mit einbezogen oder waren die da mit

01:21:22
quasi schon abgedeckt, dass die Leute geschickt haben? Wir haben auf jeden Fall die Tür offen gelassen, falls noch jemand einsteigen wollte, wirklich am Team mitzuwirken. es haben sich auch, ich ja, waren es zwei, drei, vier, fünf Leute, die während der Projektphase dann eingestiegen sind. Aber das bringt natürlich andere Herausforderungen mit. Wenn du da in so einem Wahnsinnsprojektprozess mittendrin einsteigst und quasi die ganze Dokumentation von davor und mitten auf den Fahrrad-Zug aufspringst, dann fehlt dir viel von dem Vorwissen.

01:21:52
beziehungsweise hat es andere Rollen gegeben, die später spannend wurden. Also so wie bei der Produktion. Also wir haben das Produktion genannt, diese ganzen Schritte, die vom Verlegen eines Buches wichtig sind. Lektorat und die Korrekturen und die Designsfragen. Und die sind halt an späterer Stelle noch dazu gesprungen. Da war eine zweite Möglichkeit einzusteigen. Aber so der Kern von dem Feedback waren einfach die Leute, die in diesen Lehrwerksteams mit drin waren.

01:22:19
Ja, genau. an der Stelle, wo der Trainer in den Pool mal gearbeitet hat und dieser Zug losgefahren ist, dann waren auf diesem Zug auch die Leute drauf und dann war das quasi innerhalb des Teams die Review-Phase. Und die war dann aber eben moderiert und da hat es klare Ziele gegeben und Strukturen, wie man das moderieren kann. das Mindeste, was wir als Kernteam zum Beispiel uns gewünscht haben, war, dass aus jeder Arbeitsgruppe mindestens einer

01:22:50
eine andere Arbeitsgruppe Korrektur liest. Und dann haben wir versucht Anreize zu liefern, dass man mehrere Arbeitsgruppen Korrektur liest. Du hast Punkte in der Art Post-its sammeln können, weil Miro funktioniert ja ganz oft mit Post-its. Und dann haben wir diese Post-its am Ende. Immer wenn ich Korrektur gelesen habe, klatsch ich meine Namen auf das Kapitel und dann wenn du eine gewisse Summe an Post-its bekommst, dann kriegst du nachher ein Freibier oder so.

01:23:17
Ich hab quasi ein Leaderboard gemacht oder ein Highscore. Ja, genau. Und natürlich riesengroßer Motivator. Man hat am Ende einer Arbeitsphase immer lustige E-Mails vom Kernteam mit Hawaii-Hempeln bekommen. Also, das war der Grund, warum ich mitgemacht hab.

01:23:34
Also wir haben uns schon auch ein Spaß versucht zu machen. Und dann merkt man einfach, wie viel Herz in dem ganzen drin steckt. dass du wirklich mit so kleinen niedlichen Details wirklich Anerkennung für deine Arbeit bekommen und deswegen habe ich für meinen Teil wahnsinnig gerne mitgemacht. Und Bernhard, du bist jetzt aber ja Teil von diesem Kernteam gewesen und wenn ich das jetzt so richtig verstanden habe, du hast in der Ausarbeit, also du warst in keiner von diesen Gruppen drin, die Inhalte ausgearbeitet haben, dann ist es nur die Koordination und das Projektmanagement sozusagen gemacht.

01:24:03
Ingolf und ich haben da diese koordinierende Rolle über gehabt. Ingolf hat ganz viel den Blick nach außen gehabt, Richtung Kommunikation nach ÖVF und Kommunikation Vereine. Und ich habe ganz viel den Blick auf den Prozess gehabt und dieses Management des Teams. Also ein bisschen so die Google-Struktur, die Ordner erstellen und so, das war meine Aufgabe, damit dann die Anna in Ruhe arbeiten kann.

01:24:29
Das muss ja alles machen, das darf man ja nicht unterschätzen. man die Leute einfach so freiform machen lässt, dann weiß man nicht, ob was rauskommt. Dieser Rahmen ist schon wichtig, weil du fühlst es ja auch ein bisschen so an wie dein erreichbares Ziel, wenn du schon das große in kleinere Rämpchen runtergebrochen hast. ist schon sehr zentral auch. Ja, dann, also, dass wir halt Hergangen sammeln, wir haben halt dann…

01:24:49
So wie die Arbeitsgruppen, war genau das Gleiche. Die Arbeitsgruppen, haben wir Vorschläge gemacht. Das haben wir halt vorgedacht für die Gruppe. Wenn wir nur hergehen und sagen, wer will wo mitarbeiten, dann entsteht nicht Chaos, aber dann ist das ein zacher Prozess. Aber wenn wir mit einem Vorschlag reingehen und der halt auch offen zerrissen werden kann und umgewirkt werden kann, dann sind wir wieder transparent und gemeinschaftlich. Das habe ich vorgebracht mit. Wir haben es versucht, möglichst allen Stellen möglich zu machen, dass das funktioniert, dass die Community als Gruppe arbeiten kann.

01:25:19
Irgendwann war der dann sozusagen durch mit dem Prozess, die das Fundament stand. Das Lehrwerk war da. Und dann waren wir durch. Die Inhalte, die Ausbildung war fertig, das Lehrwerk war fertig. Und jetzt sind wir zeitlich wo? Also wir waren gerade zeitlich im September 24, wo die

01:25:46
wo die Arbeitsgruppen ihre Inhalte fertig formuliert haben und dann haben wir noch bis Jahresende dieses ganze Verlegen quasi auf den Boden gebracht. Also das heißt, hat ein Team gegeben, das hat sich nur mit einer Designvorlage beschäftigt, wie das dann gesetzt werden soll. Es hat Teams gegeben, die haben Rechtschreibung Korrektur gelesen oder eben diese Lizenzen von den Bildern, vorkommen und den Inhalten, die vorkommen und Korrektur gelesen und da sind dann so Sachen aufgekommen wie, ah Mist, wir können es doch nicht verkaufen.

01:26:17
Das war dann noch einmal dasselbe Batzenarbeit, diesen Fleece Text schön anzumalen und ein Buch draus zu machen. Der Druck selber dauerte dann auch noch einmal sechs Wochen. Und dann war, was war, Februar. Und dann ist die erste Ausbildung gestartet? Ja, genau. Nachdem diese neuen Arbeitsgruppen mit zu spürten 20 Leuten das Buch fertig gedruckt haben und wir uns im Februar 25 auf die Schuhe geklopft haben,

01:26:47
Also da hat es ja auch eine Veranstaltung vom UfRF gegeben. Wir haben das Lehrwerksfeier genannt damals, wo sich dann die ganzen Gesichter das erste Mal wirklich als Ganzes in Person getroffen haben. Das haben wir, glaube ich, noch gar nicht so richtig hervorgehoben. Diese ganze Arbeit war ausschließlich online. Ah, also auch das erste Meeting da im Januar 24 war komplett alles online.

01:27:14
Das war alles online. Und es war auch für mich so spannend, eben so in die HEMA Community einzusteigen, weil ich war nach einem knappen halben Jahr Arbeit das erste Mal auf einem großen Event, wo viele, die auch an dem Lehrwerk mitgearbeitet haben, anwesend waren. Und ich kam an und alle um mich herum, du bist die Anne. Und ich so, du bist der und der auch voll schön, dich mal live zu sehen. Und die ganzen Rest dann wirklich spätestens bei der Lehrwerksfeier. Und

01:27:43
Die Lehrwerksfeier habt ihr abgehalten und wann ging es dann los mit dem Ausbildungsstart? Spürt drei Tage später, also Mitte März, ich glaube es war das Wochenende vom 15. März, war dann die erste Woche von der Instruktorinnen-Ausbildung. Die hat dann bis in den November gedauert, so zerstüppelt. Okay, also ungefähr von einem Jahr bis ein bisschen mehr ging es los. Bis im November, also so ein Dreivierteljahr.

01:28:13
In, was habt ihr vorhin gesagt, fünf Wochenenden oder wie viel war es dann im Endeffekt? In Summe haben wir da spürte 220, ein bisschen mehr Unterrichtseinheiten gehabt, auf fünf Blöcke aufgeteilt. Das waren zwei Mal Wochenenden und dreimal wirklich längere, also verlängerte Wochenenden, so von Dienstag bis Sonntag oder von Montag bis Samstag.

01:28:41
Das hat halt Abstände dazwischen gegeben. Ich glaube, waren im März, im Juni, im Juli, im September und im November. Das war an unterschiedlichen Standorten von der Bundes-Sportakademie. Da haben wir ja vorhin festgestellt, diese ganzen Räumlichkeiten, da haben wir auf die Infrastruktur von der BSBA zugreifen können. Und da sind wir halt als Instruktorinnen, Auszubildende an die Standorte von der Bundes-Sportakademie getingelt.

01:29:11
Und waren in Innsbruck und in Salzburg und in Wien und in Schieleiten in der Mitte von der Steiermark. Das heißt, die Leute, die diese Ausbildung gemacht haben, mussten dann ja auch immer an die verschiedenen Standorte tingeln. Und wenn du jetzt sagst, das war jetzt nicht nur ein Wochenende, sondern das war eben auch länger, sich dann auch entsprechend dafür Urlaub nehmen, wenn sie irgendwie wegtätig sind. Krass. Also das ist nicht nicht ohne was ich dir… Deswegen habe ich gesagt Danke an alle, es gemacht haben, weil

01:29:41
nicht ohne sich da diese Zeit zu nehmen und aufzubürden. Und auch die Tage an sich waren nicht kurz, oder? Du hast ja von morgen bis abends gesessen. Also da haben wir uns möglicherweise leicht übernommen. Das heißt halt, nahe zehn Stunden, zehn Unterrichtseinheiten, gesund ist.

01:30:02
gute Strukturen, gesundes Bewegen. Das heißt, du sitzt halt von acht in der Früh bis acht am Abend im R-Saal bzw. im Tourensaal, weil wir so ungefähr 50-50 bewegte Einheiten gehabt haben. Das heißt ja auch, quasi aus diesen Arbeitsgruppen raus haben ja Leute dann auch die eigentliche Ausbildung durchführen müssen. Das heißt, es war ja dann auch nicht vorbei sozusagen. Nicht, ah ja, Lehrwerk abgeschlossen, super, jetzt können wir die Beine hochlegen, sondern einige waren dann so, ja gut, jetzt kommt der praktische Teil, das auch tatsächlich zu unterrichten.

01:30:29
Genau so war es. Das war zum Beispiel auch eine Sache, wo wir uns bemüht haben, transparent zu sein. Die Personen, die dann schlussendlich die Ausbildung unterrichtet haben, das waren alles Personen, die im ersten Schritt beim Lehrwerk mitgearbeitet haben. Also da haben wir dieses Henne-Ei-Problem versucht zu lösen. Wir gesagt, naja, wer besser als jemand, der das Kapitel geschrieben hat. Auch da hat es eine offene Bewerbungsphase gegeben, wer möchte denn unterrichten.

01:30:56
und dann hat sich nicht die ganze Arbeitsgruppe dafür beworben oder vielleicht hat sich Personen aus der Arbeitsgruppe 1 für den Inhalt von der Arbeitsgruppe 4 beworben, zu unterrichten, weil er da auch kompetent ist. allem weil man ja auch immer mit Ausfällen rechnen muss. Bei Krankheit oder? Ich habe auch noch mal eine Frage zu diesen Arbeitsgruppen. Also hattet ja 23 Stück mit jeweils fünf Personen, knappe 50 Trainer oder? Bis zu.

01:31:22
Und das haben ja ein paar Leute auf jeden Fall mehr als eine Arbeitsgruppe auch mitgemacht. ihr habt ja den kompletten Inhalt auf die Arbeitsgruppen verteilt. Das heißt, um ein vollständiges Lehrwerk zu kriegen, Minimalumfang muss ja auch jede dieser Arbeitsgruppen dann am Ende ein Ergebnis abgeliefert haben, was zumindest im Minimalumfang entsprochen hat. Und das ist halt meine Frage, wie. Also ich vergleiche das immer so ein bisschen. Das ist ja dann sehr viel auch an Projekten entschmissen.

01:31:50
Es gibt ja immer so Gruppen von Leuten, wo Leute dann irgendwie nicht miteinander können oder Leute sehr gut in ihrem Fach sind, aber von so Meeting-Moderationen irgendwie da einfach keine Ahnung von haben. Und das ist ja schon auch eine Herausforderung für sich, so eine Gruppe von Leuten irgendwie dazu zu kriegen, Kleinen an einem Strang zu ziehen, auch wenn irgendwie klar ist, was am Ende dann passieren soll. Und das dann halt auch noch 23 Mal. Wie habt ihr das hingekriegt?

01:32:16
Wenn der Ingulf hier sitzen würde, dann würde er jetzt seinen Witz machen, den er auch bei der Lehrwerksfeier gemacht hat. Und da wird es dann irgendwie die Stichworte Bernhard und Sklaven-Triver gefallen. Also möglicherweise ist da ein großes Element davon, dass ich halt einfach dahinter war, dass die Leute was tun. Aber ich glaube, das viel wesentlichere Element ist, wir waren in diesem Projektmanagement-Prozess sehr

01:32:43
Ja, das Wort wieder zu sagen, transparent, wir haben ein riesiges Miro-Board gehabt. Ich weiß nicht, ob Miro ein Begriff ist, es ist ein Online-Canvas, ein Whiteboard, in das man reinzoomen, rauszoomen kann. Wir haben uns da die Mühe gemacht, gesamten Projektprozess im April 2024 vorzuzeichnen. Also du hast im April 2024 dieses Miro-Board anschauen können und dir anschauen können, was deine Aufgabe im November sein wird.

01:33:13
Natürlich mit diesen Lücken, dass wir nicht alles wussten, aber es war der grobe Prozess klar und es war auch für alle sichtbar, was die anderen machen. Diese Transparenz, was in allen Gruppen stattfindet und was ich machen muss, hat einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass dann viele Gruppen sehr reibungslos gearbeitet haben.

01:33:35
Genau, und eben aus meiner Perspektive gab es die klare Anweisung bei Konflikten, bitte in erster Instanz probieren das in der eigenen AG zu lösen. Dafür gab es dann ja auch die Hauptansprechperson und wenn das nicht funktioniert hat, erst ans Kernteam kommen und dann hätte es dort dann eben auch noch mal Moderation zum Beispiel gegeben. Aber eben in meinen Arbeitsgruppen und auch dort, wo ich Review lesen dürfte.

01:34:02
Gab es einfach keine Konflikte, weil einfach wahnsinnig viel Wertschätzung für die Arbeit der anderen da gewesen ist. Und weil man sich inhaltlich auch einfach wirklich super ergänzt hat und weil wahnsinniger Respekt für die ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die jemand andere da reingesteckt hat, auch da gewesen ist. Und man kann es aber, ruhig benennen. es hat natürlich auch Gruppen gegeben. Also ihr kennt es als, wo Menschen sind, Menschels. Also das ist für mich einfach ein ganz normaler Teil von so einem Projektprozess.

01:34:31
Wenn man 40 Leute auf den Tisch setzt, dann werden sich eine Handvoll nicht verstehen oder dann wird irgendwo was reiben. Und da haben wir, der Ingolsch und ich uns halt als die Ressourceverstankung da zu moderieren oder Lösungen zu finden. Und das haben wir halt in genug Fällen geschafft, dass am Ende etwas Positives ausschaut. Es gab auch Feedbackbögen. nachdem alles fertig war, gab es auch Feedbackbögen, die wir als Mitwirkende ausfüllen durften und da auch noch mal reinschreiben durften, wie es uns gegangen ist, was ich schön fand.

01:35:01
Und da kann man auch wieder auf das hinweisen, was der Bern hat die ganze Zeit betont. Der Anspruch war ja nicht, es perfekt zu machen, sondern es immer wieder zu überarbeiten. Und also dieses Miro Board, da konnte ich jetzt reingucken. Ich habe den gesamten Inhalt gesehen. habe gesehen, welche Gruppen sind das? Wie ist das aufgeteilt? Wer ist in diesen Gruppen? Aber ich hätte also auch genau reingucken können, weiß ich nicht, nehmen wir den Simon. Der Simon arbeitet in dieser Arbeitsgruppe mit, hat dieses Arbeitspaket. Das ist in diesem Zustand sozusagen. Genau.

01:35:28
Also ich habe auch im Google Drive als Mitwirkender, in diesem Trainerinnenpool, Leserechte am gesamten Google Drive gehabt und Kommentarrechte in den Arbeitsgruppen, für die ich mich gemeldet habe, zu kommentieren und halt Editierrechte in den Arbeitsgruppen, wo ich mitgewirkt habe. Und du bist jetzt aber nicht in diese Gruppenmeetings reingegangen, hast da irgendwie moderiert, sondern die mussten sich halt irgendwie selber finden und die hatten alle vielleicht ein bisschen anderen Prozess, haben sich mal öfters, weniger oft getroffen, aber…

01:35:54
Es gab halt diese Deadlines und es war halt klar, die müssen alle sechs Wochen quasi nächsten Meilenstein abliefern und sonst. der nullte Schritt, wir in diesen, weil wir haben vorhin von diesen Phasen gesprochen, die sich wiederholen, oder diese sechswöchigen. Im nullten Schritt, ganz der erste, da war jetzt auch ein Task gegeben und der war halt ganz banal, dieses Gruppenstorming, also dieses Leute, seid die Arbeitsgruppe, schreibt eure E-Mail-Adressen Telefonnummern aufs Miro-Bot und trefft euch bitte mal bis zum Datum.

01:36:21
Redet euch mal aus, wir haben paar Leitfragen für euch. Was ist mir denn in der Zusammenarbeit wichtig? wann kann ich arbeiten und wie funktioniere ich in Online? Also wir haben ihnen die Rutsche gebaut, dass eine gute Zusammenarbeit stattfinden kann. Und dann haben wir aber darauf vertraut, also wir als Kern-Team haben dann darauf vertraut und ehrlicherweise darauf vertrauen müssen, dass diese Arbeitsgruppen sich dann selbstständig organisieren, weil man halt zu zweit die Hände bis hinter die Ohren voll gehabt hat.

01:36:50
Wir hätten gar nicht die Ressource gehabt, einer Arbeitsgruppe operativ mitzuwirken. Wir haben uns die Mühe gemacht, vor allem der Ingulf, der noch viel mehr als ich, in diesen Review-Phasen, in möglichst alle Kapitel reinzulesen und halt unseren Senf dazu zu geben. Aber ich mein, also jede Führungsperson war’s, da muss man sich auch seine Leute verlassen und da das Vertrauen haben, dass die das hinkriegen und das haben wir halt zum großen Teil gemacht. Und wisst ihr, wie oft die sich getroffen haben? Also war das eher so ein Ding,

01:37:18
Durchschnittlich einmal die Woche, also zwei Wochen oder? Das war tatsächlich so unterschiedlich, wie die Arbeitsgruppen unterschiedlich gewesen sind. ich habe eben in zwei AGs mitgearbeitet und da hätte es von der Frequenz her nicht unterschiedlicher sein können. Teilweise habe ich auch Meetings mit nur Teilen der AG gemacht. Also zum einen hatte ich HEMA-Trainer als Unterstützer, mit denen habe ich dann zum Beispiel in einer Warm-Up-Routine gearbeitet.

01:37:46
Und zum anderen hatte ich einen damals noch physio in Ausbildung auch in der Gruppe, der auch HEMA-Trainer ist und schon seit Anbeginn an HEMA macht, der dann mit mir eben an Physioinhalten gebrainstormt hat. Und da mussten ja nicht alle mit dabei sein. Also ich habe teilweise auch kleinere Meetings mit einzelnen Leuten gehabt. Aber ich kann schon sagen, dass ich jede Woche mit ein paar Stunden an Meetings beschäftigt war. Das ist ja wahrscheinlich auch was, was ich da

01:38:13
bei allen irgendwie durchzieht oder bei fast allen. dass das quasi keine… Also klar, vielleicht war man zwischendurch mal irgendwie eine Woche im Urlaub oder zwei, aber an sich wurde schon wirklich kontinuierlich dran gearbeitet. Es war jede Woche irgendwie was, wo man dran geblieben ist. und vier Wochen ist nicht viel Zeit. die Erwartungshaltung vom Kern-Team an die Arbeitsgruppe, was in vier Wochen zu leisten ist, wenn ich mir das heute anschaue, greife ich mir oft an den Kopf. Das ist absurd. Die Woche ist ja schon, wenn man das Vollzeit macht.

01:38:40
wo man sagt, da kann man schon was wegschaffen, jetzt auch nicht beliebig viel. Und das dann noch mal Teilzeit, die Leute haben einen normalen Job und trainieren noch und arbeiten noch irgendwie an dem Und Familie und das Leben schlagt zu und im Morgen ins Training und es war recht schlafen zwischendurch auch. Also, na na irre. Also, dass man dem Titel der Folge gerecht werden, dass das Ding in einem Jahr auf den Boden gebracht wurde, das ist wirklich, das ist die Leistung von diesen 45 wahnsinnigen.

01:39:09
Ich glaube auch, wenn man sich Discord die ganzen Histories anschaut, was da alles an Nachrichten nach Mitternacht gekommen ist. durfte ja auch einen Teil Korrektur lesen zwischen Oktober und Dezember.

01:39:25
Und da gab es einfach ein paar Dinge, die man noch mal diskutieren musste und zu was für Uhrzeit ich noch Antworten bekommen habe. Das war unglaublich. da kann ich immer nur die Leidenschaft von allen und einfach diese unglaubliche Arbeitsmoral hinweisen, die wirklich bemerkenswert war und die ich so noch nicht gesehen habe. Ich finde das wirklich bemerkenswert. auf jeden Fall das richtige Wort.

01:39:50
Aber selbst wenn du das gleiche Ziel verfolgst, dass du dich dann wirklich auch in dem Maße reinhängst, vor allem wenn man merkt, dass es deutlich mehr Arbeit ist, man ursprünglich dachte, ist jetzt wirklich keine Selbstverständlichkeit. mit anderen Leuten oder anderem Rahmen hätte es ja auch sein können, man macht das irgendwie mal so diesen sechs Wochen Rhythmus lang und dann sagt irgendwie die Hälfte der Leute, boah, das ist mir zu viel Stress, ist viel zu viel Arbeit, ich komm zu gar nichts mehr sonst, ich muss jetzt hier irgendwie aussteigen und dann bricht dir die Hälfte Leute weg, aber das ist ja dann auch nicht passiert. oh

01:40:20
Also in Einzelfällen, ja. Aber das ist normal. Natürlich hat es halt unter dem Projekt, keine Ahnung, da in der Familie oder dort in der Krankheit oder was auch immer zugeschlagen. Das ist ganz normal, wenn du so ein großes Team hast. Aber ja, aus irgendeinem Grund hat es funktioniert. Vielleicht ist das auch, weil wir gerade so Honig geschmiert haben und von dem bemerkenswerten Lehrwerk gesprochen haben, vielleicht ist das eine Chance, den Oliver Bachmann zu zitieren.

01:40:48
Er hat nämlich für die Lehrwerksfeier, wir ja auch den Leiter der Bundes-Sportakademie in Innsbruck, den haben wir auch zur Lehrwerksfeier eingeladen im Februar und er war leider verhindert, hat uns aber eine Videobotschaft geschickt zur Eröffnung und in dieser Videobotschaft hat er im Wesentlichen gesagt, ist jetzt schon 25 Jahre im professionellen Sportmanagement tätig und hat mit vielen Fachverbänden zusammengearbeitet, aber das hat er in 25 Jahren so noch nicht gesehen.

01:41:17
dass die Community dieses Lehrwerk auf diesem Niveau in dieser kurzen Zeit auf den Boden bringt. Das glaube ich gerne. Und dass es wieder ein Lob an die Leute, die da alle mitgewirkt haben und das ermöglicht haben. Wusstet ihr eigentlich, dass gesagt habt, wir können das bei uns machen, dass es eigentlich noch kein Lehrwerk und keine Ausbildung gab? Ja, das war von Anfang an. Wir sind dahingegangen und eine Instruktorin, also damals der Karl, eine Ausbildung machen, bitte. Und dann sind der Ingol von der Karl angetanzt. uh

01:41:47
Besuch und das auskandelt diese Rahmenbedingungen ganz am Anfang. Aber da gibt eh das ist halt vorgegeben von der Bundes-Sport-Akademie, wieso es abbrennt. Aber auch er musste ja dann irgendwie von den Leuten, mit denen er da zu tun hatte, den Eindruck haben, dass er das irgendwie hinkriegt. Erst vielleicht nicht in der Qualität, wie es dann am Ende war, aber dass er halt das schafft, das in diesem Jahr auf die Beine zu stellen. Weil selbst in schlechter Qualität sowas auf die Beine zu stellen, es ist echt nicht einfach, das im Jahr zu machen, zumal noch ehrenamtlich.

01:42:16
Und dann ja noch, wie wir auch gelernt haben, eine Indiegogo-Kampagne zwischendurch. Da gab es ja noch die eine oder andere Nebenquest sozusagen. die eine hat es gesagt und dann wollen wir durch.

01:42:33
dann waren wir durch das interessiert mich jetzt noch wir kommen so ein bisschen zum ende der der folge aber bernhard du hast mich vorhin vertröstet ich wollte wissen wie die prüfung aussieht wir hatten ja auch schon den paul becker und dem michael schule bei uns zu gas die in deutschland eine trenausbildung gemacht haben die uns erklärt diese quasi innerhalb der ausbildung dann teilweise aufgaben gehabt haben die die schüler währenddessen also

01:43:03
zum Beispiel Quellenarbeit, irgendwie Ausarbeitung machen, die währenddessen ausgewertet wurden und dann am Ende noch eine Prüfung hatten. Wie war das bei euch? War das auch so begleitend, dass da immer wieder auf, ich sage mal Hausaufgaben dann abgegeben wurden oder zwischen Trainingseinheiten gezeigt wurden? Und dann am Ende dann nochmal, wie war das bei euch? Da gibt das Rahmencurriculum von der BSBA relativ klare Überschriften vor.

01:43:32
und

01:43:34
Bitte verzeih es mir, wenn ich jetzt nicht wortgetreu einsortiere in die richtigen Schubladen. Die PSBA hat da die allgemein sportlichen Sachen abgeprüft. Und da war zum Beispiel eine Aufgabe, die du machen musstest, zu Hause eine Trainingseinheit abzuhalten, also bei dir im Verein zum Beispiel, diese Filmen. Und dann hat es da Begleitaufgabe dazu gegeben, also Reflektion auf der pädagogischen Ebene und fachlichen, methodischen Ebene. Und da hat es ein allgemein sportliches Lernziel gegeben.

01:44:04
und ich habe es beschäftigen müssen. Und dann ist das im Rahmen der mündlichen Prüfung vom BSBA-Teil nachgesprochen worden. Das war so Schleife, sich über die Wochen gezogen hat. Das sind zum Beispiel die allgemein sportlichen Teile abgeprüft worden. Und dann hat es aber auch die fechtspezifischen Teile gegeben und da haben wir dieses NRI-Problem wieder. Wer prüft denn das jetzt ab?

01:44:26
Und da haben wir eine, meines Erachtens nach, relativ smarte Lösung gefunden, nämlich die ganze Gruppe prüft sich selbst. Also da hat es einen praktischen und einen theoretischen Teil gegeben. der praktische Teil waren im Wesentlichen kurze Lehrauftritte, kurze Lehrsequenzen, also da die vorbereiten müssen mit einem klaren Lernziel, einem vielleicht spezifischen und einem klaren Inhalt und einfach eine Unterrichtseinheit halten müssen. Und dann war halt ein Teil der

01:44:55
der Teilnehmer deiner Schülerinnen, deiner kleinen Gruppe und die hast du unterrichtet. Und wir haben mal das Feedback-System gehabt, wo dann diese Teilnehmerinnen deines Lehrauftritts dich befeedbacken konnten und bewerten konnten und dann warst du halt, keine Ahnung, methodisch ganz gut, aber dein Lehrenziel war unklar und deine Anweisungen und da haben wir halt Abstufungen gehabt. Und das halt wieder strukturiert aufbereitet.

01:45:22
dass die Gruppe sich selbst beurteilen kann. Und genauso bei der theoretischen Prüfung. Das Blit, bei theoretischen Prüfungen bei den meisten von euch im Kopf sein wird, da sitzt einer, der ist der Guru oder die Guru, und der fragt dich und dann antwortest du. Und wir haben halt viele Gurus gehabt, das heißt, haben uns alle gegenseitig gefragt und sind durch den Raum gegangen und haben Karten gezogen mit den 200 Fachfragen, die wir da drauf gehabt haben. Und dann haben wir uns gegenseitig diese Fragen gestellt und auch wieder bewertet. Und die Summe…

01:45:51
dieser Fragen, also dass nicht nur eine Frage beantwortet, sondern es waren 20 oder so. Die Summe hat dann die Bewertung ausgemacht. Wenn ihr dann bei zwei keine gute Antwort habt, ja. Aber wenn halt die Summe der guten Antworten überwogen hat, dann hast du es geschafft. Das heißt, auch wenn ich jetzt nicht die Expertise hätte, also ich bleibe jetzt mal bei dem Bewegungsthema. Anna hat da die Expertise. Das heißt auch

01:46:20
Ich hätte dann jetzt quasi jemand anders eine, hätte jetzt eine Frage gezogen oder jemand anders hätte diese Frage gezogen aus diesem Bereich. Keine Ahnung, wofür braucht man das Sprunggelenk beim historischen Fechten? Und ich hätte dann quasi wäre quasi der Prüfer gewesen, auch wenn ich das jetzt nicht als meine absolute Expertise gehabt hätte. Aber das Gute ist, du hast dir gerade die Ausbildung gemacht, oder? Das heißt, du hast dir die Expertise. Genau. Nur eben nicht

01:46:50
Ich würde jetzt sagen, als Instruktor habe ich dann verglichen mit jemandem, der jetzt Physiotherapie studiert hat, noch ein anderes Level sozusagen. Also was wir schon gemacht haben, ist den Fragen Katalog erstellen. Das heißt, es gab von der AG, gute Struktur und gesunde Bewegung, ich glaube zwei Fragen, die wir uns ausgesucht haben, plus die Antworten dazu. Das heißt, du hast da in diesem

01:47:20
in diesem Fragen-System kontrollieren können, ob die Antwort jetzt korrekt war oder nicht. Natürlich wird in dieser Summe der Fragen irgendwo eine dabei gewesen sein, wo ich vielleicht jetzt nicht genau gewusst habe. Aber deswegen waren es nicht zwei oder eine, sondern eben viele. Und so macht halt dann die Summe die Qualität aus. Ein spannendes Konzept, finde ich sehr interessant.

01:47:48
Das geht auch so elegant, Problem mit, Fechtmeister, das ist aber schwierig, wenn man HEMA macht, also rein vom Begriff her und irgendwie so Anerkennung, Community, wen erkenne ich da als irgendwie besser oder erfahrener an als ich und so. Und einfach sagen, das ist halt hier so ein Peer-to-Peer-System, wo wir alle auf der gleichen Ebene sind, so ist das Lehrwerk entstanden, so ziehen wir uns auch die Prüfung durch. Ist schon eine ziemlich elegante Lösung auch.

01:48:13
Also auch ich, der Ingolf und der Bernhard als Kerntim, haben sich da auf diese Ebene mit allen gesetzt und wir waren Teilnehmer dieser Ausbildung, obwohl wir den doppelten Hut aufgehabt haben, diese Ausbildung zu leiten. Aber da haben wir uns hingesetzt und wir wurden von allen gefragt. Weil das ist ja auch für uns die Sicherheit, dass hinten noch nicht einer sagen kann, naja, aber der Ingolf und der Bernhard, die haben da natürlich… Also die ganze Gruppe hat uns geprüft.

01:48:40
Also da haben wir versucht, viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Ich habe noch zwei Fragen, eine inhaltlich und eine organisatorisch. Die inhaltliche, wie seid ihr jetzt eigentlich damit umgegangen, dass nicht jeder Langschwert ficht? Das ist eine exzellente Frage. Das war ganz am Anfang von vornherein klar, dass das Lehrwerk in seinen Inhalten waffenübergreifend oder disziplinenübergreifend formuliert ist. Und wir haben diese ganzen waffenspezifischen Inhalte in der Struktur in den Anhang gepackt.

01:49:10
Das Lehrwerk besteht aus zwei großen Blöcken. Die ersten 21 Kapitel sind diese übergreifenden, da ist das Fechtstück oder individuelles Coaching. Ob ich da einen Rabier, einen Säbel oder einen Langschwert in der Hand habe, ist für dieses Kapitel irrelevant. Und im Anhang unten haben wir dann auch mit einer gewissen Struktur versucht…

01:49:32
im ersten Atemzug versucht, die gesamte Quelle des historischen Fechtens, alle Quellen abzubilden und dann schnell gemerkt, dass das irgendwann noch nicht in die Seitenzahlen gehen wird. Und jetzt ist es halt am Ende ein Startpunkt. Also wir verstehen den Anhang als einen Ausgangspunkt, um sich mit all diesen Kategorien und Disziplinen und Waffen auseinandersetzen zu können. Und dann werden halt, keine Ahnung, der Peter von Danzig auch irgendwo erwähnt, aber eben auch viele andere.

01:50:00
Interessant war das, das war auch ein großes Thema bei der deutschen Versuch an der Trainerausbildung, dass die sehr langschwert fokussiert war. Dann habe ich noch eine organisatorische Frage. Das Projekt an sich war ja vom ÖFFF und es hatte Vertreter, die auch in den Gremien des ÖFFF vertreten waren. Und natürlich die Mitglieder sind alle irgendwie in Vereinen, die im ÖFFF sind, aber an sich ging das ja auch vom Verband quasi aus als Institution.

01:50:27
Jetzt habt ihr da ja mit den ganzen Leuten diese Inhalte erarbeitet. So, das ist ja Community getrieben am Ende. Hätte es die Möglichkeit gegeben, dass jemand vom ÖFF, der jetzt da nicht so tief drin war oder du jetzt oder Ingolf oder so, irgendwie ein Veto einlegt und sagt, wir können das nicht machen oder gab es da ein Commitment zu sagen, nee. Also wenn das aus der Community rauskommt, das was dann da ist, da darf keiner mehr irgendwie sagen, nee, geht nicht oder wollen wir nicht oder sonst was. Sondern es ist also…

01:50:57
Verstehst du, was ich sagen will? Hättest du die Möglichkeit gegeben oder war das von Anfang an irgendwie angedacht, dass das auf keinen Fall passieren darf? Auf welcher Ebene bist du gerade oder in welcher Phase, in welchem Schritt bist du gerade? Also geht es da gerade um die Ausbildung oder ums ja ich verstehe deine Frage noch nicht ganz? Es geht mir um das Lehrwerk. wenn ich jetzt optimistisch an die Sache rangehe und Grundvertrauen habe zum ÖVF, zu den Leuten, die das machen, dann bin ich da positiv und sage, das wird schon irgendwie alles passen. Wenn ich jetzt aber sehr ein großes Misstrauen habe, kann ich ja sagen,

01:51:25
Jetzt steckt man da Jahr lang Arbeit rein und kurz vor Schluss kommt dann jemand, der vielleicht gar nicht in diesem Prozess involviert war und sagt, so können wir das aber jetzt nicht machen. Inhaltlich meinst du in der Ausarbeitung? In dem Prozess, den wir aufgesetzt haben, hat diese Person mit diesem Bedürfnis vorher die Chance gehabt. Da war aber der überwiegende politische Wille, Vorstand von den Vereinen im ÖVF, der Generalversammlung, umzusetzen und damit fortherzugt.

01:51:52
Diese Chance hat es gegeben und da gab es aber den eindeutigen Auftrag, den ausdrücklichen Auftrag, es auf den Boden zu bringen. damit fahren wir. Also wir haben da das Lehrwerk hat, die Rückendeckung vom Verband. Und das, was rauskommt am Ende aus diesem Prozess, das nehmen wir. Da kritisieren wir im Sinne von, da kann man noch drüber reden, dass die nächste Version verbessert wird, aber da gibt es kein Videokonto irgendwas, sondern das, was da rauskommt, das ist es dann. Wir vertrauen euch, vertrauen dem Prozess, dass das Ergebnis dann passt.

01:52:20
Du sprichst den wichtigen Punkt an. glaube, dass am Anfang dieses Ja gegeben werden kann, wichtig, dass diese Voraussetzung dabei ist, dass das nicht die letztgültige, also nicht der letzte Atemzug im Lehrwerk ist. Das ist die erste Auflage und die wird überarbeitet werden und da wird mehr Energie reinfließen. Also auch wenn wir uns die, wir an, das ist das schlechteste Lehrwerk der Welt, das da entstanden ist, dann wissen wir, dass wir überarbeitet werden. Und damit ist es kein in Stein gemeißeltes Ding. Wir sind von Anfang an da rein.

01:52:50
mit dem Auftrag, mit der Vision, besser zu machen und zu überarbeiten. Und man darf auch nicht vergessen, dieses Jahr vom Vorstand hat es ja am Anfang gegeben, plus der Andreas Klingelmayer, damalige Präsident, war ja bei jedem Arbeitsschritt als Mitarbeiter mit dabei. hin zu Teilnehmer bei der Instruktorinnen-Ausbildung. Das heißt, gerade vom ÖFHF und gerade von den Instanzen, die da hätten VETU mit einlegen können,

01:53:15
hatten wir den Andreas ja mit dabei, genauso bei der Ausarbeitung, beim Reviewprozess in jede AG hätte reinschauen und kommentieren können, was man alles noch hätte einarbeiten können. Plus es gab eben den Vorstandsbeschluss und über den fährt halt auch die Eisenbahn drüber. Ja, sehr gut. Wir sind jetzt auch kurz vor Schluss. Gibt es denn noch einen Aspekt dieser ganzen Ausarbeitern, diesen Prozess, über den wir jetzt nicht geredet hatten, der aber für den Erfolg irgendwie schon auch sehr zentral war? Ich meine, es gibt natürlich 100

01:53:44
kleinere Sachen geben, die irgendwie auch noch mit einer Rolle gespielt haben. Aber haben wir jetzt irgendwie ganz signifikanten Teil noch gar nicht angesprochen? Ich glaube, wir haben es gut zusammengefasst. Wirklich wichtig ist die Betonung auf die Leidenschaft und einfach diese ehrenamtliche Mitarbeit, die die Menge an Menschen, die mit härtestem Willen und mehr als 100 Prozent Arbeit dieses Lehrwerk auf die Beine gestellt haben, plus eben die

01:54:13
wahnsinnig detaillierte und gut ausgearbeitete Struktur, vom Kernteam gekommen ist, mit dieser wahnsinnig detaillierten Vorarbeit, die die Menschen, die wir dann schon im Vorhinein erwähnt haben, von ich erstelle ein Konzept, wie sollte eine Ausbildung überhaupt stattfinden, bis hin zu den Menschen, die dann auch zu den unterschiedlichen Institutionen gegangen sind, bis hin zum Projektmanagement, bis hin zu den Aufrufen. Also das war wahnsinnig detailliert und durchgeplant von Anfang an. Und da

01:54:40
hat man es dann sehr leicht gehabt als mitwirkende Person da einfach auch wirklich seine Leidenschaft reinzustecken, weil man sie halt einfach von Anfang an auch gesehen hat. Also aus der Perspektive des Kern-Teams und da vielleicht auch bisschen so stellvertretend für den Ingolf, um die Klammer zum Anfang zu schließen auch, einfach nur ein gewaltiges Danke an alle, die mitgewirkt haben, einerseits für ihre Leistung, aber eben auch an das Vorschussvertrauen.

01:55:09
dass uns entgegengebracht wurde. Es ist nicht nur der Ingolf, der Vertrauen in die Community hat, dass es schon wird, sondern auch umgekehrt Danke an die Community, dass ihr das Vertrauen ans Kernteam gehabt habt, dass wir das auf den Boden bringen. Und jetzt stehen wir da und können uns auf die Schultern klopfen. Weil es ziemlich geil war, ihr da gemacht habt. Ja, also das würde ich sofort unterschreiben. Diese Leistung, das so in diesem Jahr einfach durchzuziehen, so viele Leute in einen Strang ziehen zu lassen.

01:55:37
Jeder liefert irgendwie dann auch ab oder halt, also jede Arbeitsgruppe, ne? Also die meisten auch ja persönlich. Das ist schon was, das sieht man nicht oft, auch euer, der Oliver, wie er glaube ich gesagt hat, also da auf jeden Fall Hut ab. Das ist ziemlich beachtlich, was ihr hier gemacht habt. Ja, meint er, das könnte man heute noch mal so machen? Also ich würde es noch mal so machen.

01:56:09
Werde ich glaube ich elegant der Antwort enthalten. Ich würde es mir wünschen, dass wir es noch mal schaffen. Ich hätte glaube ich noch mal das Vertrauen in die Community. Dann jetzt sind wir durch für die Trainer Ausbildung dann sozusagen. Das ist doch so ein schönes Schlusswort würde ich sagen oder was meinst du Alex?

01:56:37
Ja wunderbar. meine, habt es einmal geschafft. Warum noch kein zweites Mal? Wann findet denn die nächste Instruktoren-Ausbildung statt?

01:56:46
Der nächste Übungsleiter findet diesen Herbst statt, im Oktober. Und die nächste Instruktoren-Ausbildung, wenn es nach dem Oliver Bachmann gehen sollte, hätte heuer schon stattfinden sollen. Da haben wir elegant auf die Bremse gedrückt und gesagt, sehr gerne, aber gib uns noch ein bisschen Zeit. Wir haben von so einem Vierjahresrat mal gesprochen, wir müssen jetzt schauen, dass wir wirklich auf den Boden bringen. Aber sie wird wieder stattfinden und in absehbarer Zeit.

01:57:14
Also auch vielleicht an unsere deutschen Hörer. Wenn ihr sagt, Mensch, das klingt gut, das gefällt mir, wie die Österreicher das machen, da sehe ich mich, dann ist das vielleicht auch eine Option, dort einen Übungsleiter und einen Instruktor zu machen. Ein bisschen Ausbildungstourismus. Ausbildungstourismus. Neben den Sachen, die es natürlich in Deutschland gibt, ich hatte es vorhin angesprochen, die Ausbildung von Paul Becker und Michael Schüle, da haben wir auch eine Episode dazu gemacht, verlinkt mir in den Show Notes.

01:57:42
und dann natürlich die Variante beim Bayerischen Fechtverband. Auch dazu haben wir natürlich eine Folge gemacht. Also wir haben sehr viele schon uns dieses Mal. Ja, wir haben es mal wieder. Jetzt haben wir, glaube ich, dann das Thema Trainerausbildung auch abschließend geklärt. Deutschland, Österreich, Schweiz fehlt noch. Okay.

01:58:03
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es dazu passt. Drum schneidet es gern weg, wenn es nicht passend ist. Was eine Gruppe an Fechtenden gemacht hat, für den C-Trainer tatsächlich für das Modul gesunde Bewegung einfach mich hingeholt. Das heißt, vielleicht ist es auch eine Option da in Kooperation zu treten und zu sagen, dass einzelne Module dann eben auch von anderen Fachpersonen aus dem Ausland übernommen werden können.

01:58:31
Also diese Einladung spricht der ÖFF auf jeden Fall aus. wir haben in Österreich jetzt diesen Luxus, ausgebildete Instruktorinnen zu haben, bin ich mir sicher, dass da auf Einladungen reagiert wird, wenn gefragt wird. Ich denke, das schneiden wir nicht raus. Das passt hier super rein. Ja, in diesem Sinne. Vielen Dank, dass ihr euch heute die Zeit genommen habt, uns da diesen Einblick zu geben, wie das alles abgelaufen ist mit FEEP.

01:59:00
Blutschweiß und Tränen, so ist auch Klang. Vielen Dank für die Einladung. Danke, dass wir hier sein durften. Und wir hören uns wieder in 14 Tagen, liebe Hörerinnen und Hörer, bei Schwertgeflüster, dem Trainer Ausbildungspodcast. Macht’s gut. Tschüss. Tschau. Halt, bitte noch nicht weglaufen. Ihr könnt diesen Podcast nämlich noch unterstützen.

01:59:29
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