Der Schielhau im Detail ist ein modernes Langschwert-Fechtbuch und Alexanders Erstlingswerk und gerade frisch veröffentlicht. Warum er sich dazu entschieden hat dieses Buch zu schreiben, was alles zu tun ist bis ein Buch veröffentlicht ist und welcher zeitliche sowie finanzielle Aufwand eigentlich hinter so einem Projekt steckt erfahrt ihr in dieser Folge.

Der Schielhau im Detail Shownotes

Erwähnte Bücher, jeweils auf Amazon.de als Affiliate Link

Erwähnte Episoden

In eigener Sache

Schwertgeflüster ist ein Podcast von Alexander Fürgut und Michael Sprenger. Alexander ist Trainer und Mitgründer der Schwabenfedern Ulm, Autor von Der Schielhau im Detail und ficht Langschwert und Rapier. Michael ist Trainer und Mitgründer vom Fencing Club Dresden und ficht vor allem Langschwert.

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Transkription

Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, die erste Folge Schwertgeflüster im Jahr 2024 direkt mit Breaking News. Wir haben ja in der letzten Folge 2023 ein sensationelles Fechtbuch behandelt, nämlich den Peter von Danzig. Und wie er als so geil war, machen wir das gleich nochmal und behandeln heute wieder ein sensationelles Fechtbuch. Aber…

Es gibt eine Besonderheit, es ist ein modernes Fechtbuch, nämlich der Schielhau im Detail. Und der Fechtmeister, der es verfasst hat, sitzt mir virtuell gegenüber in Ulm. Alexander Fürguth. Du hast dich schon anmotiviert, Michael.

Also ich bin ja erstmal begeistert, dass das Buch jetzt den Titel der Schielhau im Detail trägt. Ich habe das hier immer schon so ein bisschen unterschwellig verbreitet. Du hast ja abstimmen lassen, in der HEMA Community wie der Titel sein soll. Und es ist wirklich der Schielhau im Detail geworden.

Wie es dazu generell kam, was alles in diesem Buch steht, warum der Schielhau, wie man ein modernes Fechtbuch schreibt und veröffentlicht und publiziert und was es vielleicht mit historischen Fechtbüchern zu tun hat, das erfahrt ihr heute. Also bleibt dran. Wir steigen mal ganz geschmeidig ein ein Buch schreiben. Das ist ja jetzt…

nicht unbedingt was, was der Großteil der Bevölkerung macht und womit man irgendwie so morgens aufwacht und sagt, boah, ich wollte schon immer mal ein Buch über den Schielhau schreiben, das mache ich jetzt, tippe das runter und veröffentlich das, sondern das ist ja wahrscheinlich ein bisschen längerer Prozess. Seit wann trägst du dich mit dem Gedanken, Schwanger ein Buch über den Schielhau zu schreiben oder generell ein Buch zum Fechten zu schreiben? Also

Die Idee, dass man das vielleicht mal machen könnte, hatte ich schon viele, viele Jahre. Ich habe auch schon mal angefangen, das war 2021 noch oder vielleicht sogar 2020. Kann sogar sein, dass das noch länger her ist. Ein bisschen was runterzutippen zum Schielhau, was mir so einfällt, weil mich das genervt hat, wie das manchmal so ist, wo wir dann auch zum Beispiel folgende zu machen. So, ey, warum kann das keiner, warum kriegt das keiner hin? Da muss man doch was machen. Und dann habe ich da mal was getippt.

Und das habe ich dann erstmal noch mal liegen lassen, eine ganze Zeit lang. Weil es war dann halt zu dem Punkt, ja kannst du mit dem Schelauer anfangen? Ich meine, wenn du das chronologisch machst, dann wäre doch eigentlich der Zornhau das erste. Und überhaupt, ja sein Buch ist schon krass viel Aufwand. Willst du das wirklich machen? Also ist das wirklich eine gute Idee? Ist das sinnvoll? Also da gab es dann viele Dinge, die dagegen gesprochen haben und so.

Um das gleich mal vorwegzunehmen, ich möchte jetzt erst die traditionellen Worte eines Erstautos oder Jungautos aussprechen. Ich dachte, es wäre bedeutend weniger Aufwand, als es dann tatsächlich war. Hahaha. Ja, sehr schön. Wir haben ja beide vorhin festgestellt, wir haben auch selber schon Bücher geschrieben.

nämlich eine Diplomarbeit und ich dann auch noch mal eine Doktorarbeit und bei meiner Doktorarbeit die musste ich auch dann noch mal verlegen lassen also die wohl ging dann auch in den Druck. Könnt ihr übrigens auch bei Amazon käuflich erwerben für glaube 33 Euro falls euch das interessiert. Du musst aber auch kurz das Thema sagen. Boah, der Scheiß jetzt muss ich selber nachgucken dass ich das ja das ist

Ich hab da so viel Bullshit-Bingo, Basswirt-Bingo in den Titel gepackt, damit man das findet unter verschiedenen Suchbegriffen. Deshalb hab ich da… ist der Titel sehr lang geworden. Sprengersuche ist mein erster Treff auf Amazon, die verdammten Türen sprengen und andere Lebenslektionen von Michael Caine.

Nein, meine Dissertation trägt den Titel Untersuchung des 3 Punkt neutral point klemmt Stromrecht das mit Spannungs Zwischenkreis 3 L NPCVSC für Nied Also falls ihr sagt, das wollte ich schon immer mal lesen, da wollte ich schon immer mal wissen, wie das geht. Oder ihr einfach was braucht, was euch abends ein bisschen müde macht. Dann support me on Amazon. Ja, so ein typisches Buch, was man seiner Achtjährigen nicht bevorliegt zum Einschlafen oder so.

Ich glaub, das funktioniert auch. Ja, daher kann ich dem nur beipflichten. Ich dachte, das wäre irgendwie weniger Aufwand gewesen. Jetzt hast du ja gerade schon angesprochen, dass dich irgendwie beim Schielhau was gestört hat. Also, dass du sagst, warum kriegt man das nicht hin? Also, wieso klappt das nicht? Was war denn das?

Also im Endeffekt ist das halt der Haut, den ich am liebsten eingesetzt habe und mit dem ich auch sehr viele schöne Treffer gemacht habe. Also mit schön meine ich, ja also wirklich so, der andere läuft einem voll aufs Schwert, man wird nicht getroffen, man ist völlig sicher, der andere kann nichts mehr weitermachen. Und wenn du dich so umschaust in der Community generell, also sowohl in Deutschland, aber auch im Ausland, Twerhau kann fast jeder so. Also nicht jeder gleich gut, aber da gibt es einen Haufen Leute, die echt gute Twerhau machen.

Zornhau sieht auch nicht so gut aus, aber da gibt es auch schon noch ein paar Leute, die ihn ganz gut können. Stiche sowieso. Und wenn du das durchgehst, dann gibt es einfach ein paar Sachen, die rausstechen, dass sie halt sehr selten genutzt werden. Und für mich gehört da das Schielhau dazu. Und also ich kann das nicht ganz nachvollziehen, weil ich das ja denen sehr sexy und geschickt finde.

Und ich dachte mir dann, das ist vielleicht ein gutes Thema, weil das interessiert mich, ich mag den Hau sehr gerne. Das ist was, was viele Leute nicht so gut können, wo auch immer noch, sagen wir mal, in manchen Bereichen haben sich die Interpretationen über die Jahre angeglichen, zum Beispiel beim Zornhau und explizit auch beim Twerhau. Die Twerhau von heute sehen alle sehr ähnlich aus, da kannst du immer noch sagen, das ist die gleiche Technik. Aber beim Schielhau gibt’s sehr große Unterschiede zwischen dem, was die einzelnen Vereine machen, was die einzelnen Fächter machen.

Also aus meiner Sicht ziemlicher Mist, also funktioniert halt einfach nicht besonders gut. Und dann dachte ich mir, ja, vielleicht könntest du da was zu machen. Aber ich muss auch gleich sagen, die ursprüngliche Idee war eigentlich nicht, so ein großes Buch zu machen. Weil ich hab mal ein Buch von Galvinser gelesen, wo der Blogbeitrag war, das glaube ich, wo da auch so ein bisschen was über den Schreibprozess berichtet. Und der meinte halt, naja.

so ein komplettes Buch zu schreiben, ist ein riesen Ding, aber er hat dann einfach so kleine Teile aus dem, was am Ende ein Buch werden sollte, einfach gesagt ich nehme ein Thema raus, schreib ein kurzes E-Book dazu, pack das irgendwie für 2,99 auf Amazon und wenn ich dann sechs davon hab, dann fass ich die zum richtigen Buch zusammen und mach dann Editing, dass das alles besser funktioniert. Und so hab ich mir das eigentlich auch gedacht, so ey, du kannst ja einfach mal mit einer Technik anfangen, gucken, liegt dir überhaupt das Thema Schreiben, also macht dir das Spaß, hast du da irgendwie Bock drauf, einfach mal so ein kleines Ding, aber nicht nach der Hälfte abbrechen und auf dem Rechner liegen lassen

wie das ja wahrscheinlich 90 Prozent der Autoren machen oder 99 Prozent, sondern ein kleines Ding, aber das von Anfang bis Ende durchziehen, dann kennst du den Prozess und dann kannst du überlegen, ob du das noch mal machen willst. Es ist dann ein bisschen eskaliert, was den Umfang angeht. Das eskalierte schnell. Ja, dementsprechend gibt es jetzt ein ziemlich großes Buch zum Schielhorn. Also das mit dem kleinen Buch hat nicht geklappt, aber trotzdem habe ich es sozusagen auf ein Ding runtergebrochen und das von Anfang bis Ende einmal durchgeexhaziert.

Was würdest du sagen, war der Kernpunkt, dass du das nicht so auf so ein 2,99 E-Book runterbrechen konntest? Denn ich sag mal, du könntest jetzt auch sagen, machst du einen Schielhau, erklärst denen eben so, wie du das machst, so von A bis Z, gibst dann eben vor, wann, wo die Klinge steht, deine Beine, dein Körper, und hast dann eine Abfolge, blablabla, vielleicht noch ein paar Fotos dazu, bam, Schielhau. Ja. Also, das Ding ist ja, wenn du…

Also keine von den Techniken, die in den Lichtanauerquellen drin steht, ist mega kompliziert an sich, die Technik selber. Das kannst du alles eigentlich, wenn du vor jemanden stehst und hast 20 Minuten Zeit, kannst du dir jede einzelne Technik erklären. Das ist natürlich nicht alle in 20 Minuten, aber jede Technik kannst du in 20 Blumen Blumen blumen rüberbringen. Wenn du das machst, führt das aber nicht dazu, dass die Leute dann rausgehen und sagen, geil, ich kann das jetzt anwenden. Weil es gibt ganz viele Voraussetzungen.

Sowohl bei dem, was der Gegner macht, als auch bei dem, was man selber macht, die braucht man, um es erfolgreich anwenden zu können. Natürlich, wenn sich der andere nicht wehrt, dann einfach mit dem Schwert hin hält, dann rein wie 20 Minuten. Wenn du dir das merken kannst, dann kannst du das am nächsten Tag noch. Also für die tatsächliche Anwendung kommst du da halt nicht so weit. Mhm. Also, das fängt bei so Sachen an wie deine eigene Körperstruktur, ja, weil wenn du keine gute Körperstruktur hast, oder keine Körperstruktur, die dir an Wiederkehren das Ergebnis gibt.

dann funktioniert das manchmal, manchmal funktioniert es nicht. Und wenn halt Sachen nur manchmal funktionieren, fängst du nicht an, die oft genug einzusetzen, dass du dich da wirklich drauf verlassen kannst. Also du, ja, wenn es jedes dritte Mal klappt, dann hast du nicht so ein Gefühl von, ja, das ist eine gute Technik, die mache ich jetzt irgendwie immer und da hänge ich mich rein und da habe ich ein gutes Gefühl bei. Und das geht dann auch weiter, was die Taktik und Strategie angeht. Also du kannst halt in bestimmten Situationen manche Sachen machen und andere nicht. Und wenn du das aber selber nicht erkennst oder dir das noch nie jemand erklärt hat.

Dann stolpest du da halt einfach durch und denkst, hättet ihr jetzt klappen müssen, aber hat nicht. Scheißtechnik, wer soll das? Und dein Ziel war jetzt schon eine… ich nenne jetzt mal eine Anweisung zu schreiben, die man hernehmen kann, wo man danach sagt, ah, okay, so bringe ich das auch zum Funktionieren. Ja, also ich hab quasi alles, was du an Voraussetzung brauchst, und alles drumrum, um den Schielhau, mit in das Buch gepackt.

Also jetzt nicht auf so einer Ebene jemand ist das erste Mal beim Fechten und du musst ihm beibringen, so hältst du das Schwert, das ist die Spitze, so machst du überhaupt einen Schritt. Aber schon so, dass alles, was du für den Schienhau selber brauchst, erklärt wird. Körperstruktur, Technik, Strategie, ähm, häufige Probleme, natürlich auch wie hat das mit der Quelle, also wie passt das, was ich mache zu dem, was in der Quelle steht, diese ganzen Sachen. Das ist natürlich ein Stück weit…

Überlappt zu dem was du in vielen anderen technischen auch brauchst ja also grundlagen der körpermechanik ändern sich ja nicht Aber halt alles in bezug direkt Was du für den schiller eben oder was das gut wäre zu wissen wenn du mit dem schiller erfolgreich sein möchtest Okay, und du hast dann irgendwann gesagt Ich kann den schiller so gut andere kriegen das nicht so hin das ist irgendwie

Also ist das so ein bisschen aus einem Unverständnis geboren? Du hast das ja vorhin schon so gesagt. Warum? Warum klappt das nicht? Also was denkst du denn ist der Grund, dass du den besser, ich nenne es jetzt mal so, besser verstehst, besser umsetzen, eine Variante für dich gefunden hast, die sich in einem kompetitiven Kontext besser unterbringen lässt, sagen wir es so, als der Großteil.

der anderen Gruppen. Also ich denke eben, es liegt an diesem Wissen drum herum, weil die Technik alleine, wie gesagt, da gibt es auch scheußliche Interpretationen, die einfach nicht gut funktionieren, aber selbst die, die eine okaye Interpretation haben, da fehlt halt immer irgendwas an so ein paar Punkten. Und ich hab mich halt sehr viel damit beschäftigt und wahrscheinlich halt mehr als die meisten. Und man muss ja auch immer bedenken, es kommen ja auch ständig neue Leute nach und ich hab das Gefühl gehabt auch, die…

Ich war auch an einem Punkt, wo ich mir dachte, ich könnte das einfach mal aufschreiben, dass zukünftige Generationen da auch davon profitieren können. Weil es muss ja nicht jeder bei null wieder anfangen, dass wir sich neu lernen und diese Erfahrungen machen. Du möchtest ja nicht immer auf den Schultern von Giganten stehen und das für dich auch… Also einfach die Abkürzung nehmen können. Ja. Also am Ende kamen so zwei Sachen zusammen.

Das eine war eben dieses, ich habe ein Buch gelesen, das hieß oder heißt

Write Useful Books. Da geht es darum, wie man nützliche Bücher schreibt. Und es ist so ein bisschen auch ein Selbsthilfebuch für so zweifelnde Autoren. Soll man es machen, soll man es nicht machen, was soll man machen und so. Und die haben halt genauso Sachen geschrieben. Hey, du kannst einfach da schreiben, worauf du Bock hast. Du musst nicht irgendwie bei A anfangen und dann zu B weitergehen. Wenn dich B mehr interessiert, fang einfach damit an. Wenn dich Z mehr interessiert, fang damit an. Du kannst den Umfang und das Thema des Buchs genauso festsetzen, wie du Bock drauf hast.

was irgendwie, was man denken würde, was die logische Reihenfolge wäre. Aber gleichzeitig testen, testen, testen, gucken, ob das bei den Leuten noch wirklich ankommt. Ah, okay. Und wie hast du das gemacht, dieses Testen, Testen, Testen? Gleich, das war der eine Aspekt. Ah ja, okay. Der zweite war, das hat man auch im Podcast schon behandelt, ich hab ja de facto aufgehört, aktiv Langschwert zu fechten. Ich fechte jetzt selber noch rapier und unterrichte halt Langschwert.

Und da dachte ich mir halt auch, naja, das wäre eigentlich ein guter Moment, so was zu machen, weil es wird ja jetzt nicht so sein, dass ich da jetzt irgendwie noch so richtig krasse Entwicklungssprünge drin hab, weil eigentlich fechter es nicht mehr aktiv, das heißt…

Ich kann da nicht mehr so viel dran arbeiten und die Sachen ausprobieren. Und B, es war eh schon zu beobachten, dass sich in den letzten Jahren vorher nicht mehr so viel getan hat. Dass die Intervention auf stabiler Basis steht, dass man sagen kann, da gehste jetzt mal raus. Das waren so die zwei Sachen, die so zusammengekommen sind, was dann den Push mir auch gegeben hat, zu sagen, ich mach jetzt wirklich das Ding und schreib das Ding runter. Ich beende jetzt mal mein Lebenswerk zum Langschwertfechten sozusagen. Lebenswerk, weiß ich nicht.

Kapitel was sich da einfach auch so ein Stück weit schließt und da kann man da auch ein bisschen sagen gut das was ich sagen wollte habe ich jetzt gesagt passt für mich jetzt nicht noch mal du kaufst jetzt mein buch genau übrigens als hardcover erhältlich bei amazon für 44 99 und als taschenbuch für 24 98 links findet ihr natürlich bei uns in den show notes werden wir dann auch noch mal nachher im detail drauf eingehen

wie es zu diesen beiden Versionen kommt, wo die herkommen und warum es die in dieser Form gibt. Testen wolltest du wissen, oder? Genau. Wie hast du getestet? Also ich habe im Endeffekt alles getestet. Ich habe den Titel getestet, ich habe das Cover getestet, ich habe den Preis getestet, aber vor allem natürlich den Inhalt. Und das ist auch so vom Vorgehen her, wie Reducible to Books das beschreibt.

Sobald du was hast, geh raus und teste es mit Leuten. Also im einfachsten Fall kannst du denen erzählen, was du vorhast, und gucken, was für die Rückmeldungen sind. Oder du hast halt was Konkretes, was schon geschrieben ist, und kannst Leute darüber gucken lassen und deren Feedback einsammeln. Was du natürlich nicht willst in der frühen Phase, ist, dass die Leute dir Rechtschreibfehler und Grammatik korrigieren oder Kommersetzung, das bringt gar nix. Weil wenn du überhaupt nicht weißt, ob der Teil drin bleibt, brauchst du keine Rechtschreibfehler korrigieren. Sondern es geht um inhaltliches Feedback.

explizit zu Sachen, wo die Leute halt sagen, hey, ich check den Abstand hier nicht, keine Ahnung, oder hey, ich sette das komplett anders, was soll denn der Kram hier? Aber auch implizit, wie weit lesen denn die Leute überhaupt? Ja, also wenn keiner im letzten Kapitel irgendwie Kommentare macht, dann ist wahrscheinlich, hat keiner soweit gelesen. Ja, okay. Und im Endeffekt, also ich, am Anfang habe ich es über einen Google Doc gemacht, ähm, quasi als ich die allererste Fassung fertig hatte und, also…

Schreiben muss man dazu sagen, wer das nicht kennt, das läuft zu. Du machst eine Fassung, die ist komplette Grütze. Dann arbeitest du halt so lang an dieser Fassung, bis sie irgendwann okay ist. Und dann, wenn du noch länger dran arbeitest, wird sie irgendwann gut. Okay. Genau, und dann lässt du die Leute da drauf, gibst du denen entsprechende Anweisungen, was sie eigentlich machen sollen, nämlich dass es um inhaltliches Feedback gibt. Geht und dann guckst du, wie weit lesen sie, was machen sie vor Kommentare? Wie schaut es aus? Was wird angemerkt? Was kannst du für die nächste Version besser machen?

Jetzt haben wir ja auch eine Folge zum Feedback einholen gemacht. Das heißt, da würde mich jetzt interessieren, bist du einfach auf die Leute zugegangen, hast gesagt, hier guck mal, das ist mein Entwurf und gib mir mal inhaltliches Feedback dazu. Oder hast du es ein bisschen systematischer strukturierter gemacht? Also im Endeffekt habe ich gesagt.

Wer hat Interesse dran? Wer möchte da Beta-Laser sein? Und dann gab es quasi am Anfang vom Dokument so einen kleinen Abschnitt. Folgendermaßen funktioniert das. Ja, es geht eben, dass es nicht um Rechtschreibfehler, Kommersetzungen, Abschnitte, sowas geht, sondern wirklich rein um Inhaltliches. Bitte markier die Stellen, wo du dir doch nicht folgen kannst, die du nicht verstehst, wo du es anders siehst und die Sachen, die dir besonders nützlich erscheinen, wo du was draus gelernt hast. So, entweder machst du einen Kommentar ran oder du machst Google Docs, kannst ja auch so Smileys machen, näher so.

LachSmiley für finde ich gut, Fragezeichen für verstehe ich nicht so. Das war so ein bisschen die Anleitung. Okay. Wie viele haben da teilgenommen an dieser Feedback-Runde? Also ich habe mehrere natürlich gemacht. Ich kann gerade mal gucken. Ich glaube bei der ersten. Also das ist auch so ein Ding. Man, das steht auch in Right Views for the Box und genauso ist es auch. Wenn sich der 20 Leute melden, dann gucken.

machen, weiß ich nicht, 10, 12 vielleicht das Dokument überhaupt auf. Und vor denen gucken dann acht oder so tatsächlich lesensignifikante Teile. Also, also ganz normale Statistik sozusagen. Ja, so ein bisschen genau. Mhm. So jetzt hier.

Ich finde, das ist gerade nicht die allererste Version von letztem Jahr. Aber ich dachte, es wären knappe 10, 12 Leute, die dann am Ende im Dokument Anmerkungen gemacht haben. Bei der ersten Version? Ja, das waren vor allem Leute aus meinem Umfeld, Leute aus dem Verein, die ich gefragt habe. Ich habe dann irgendwann angefangen, eine Mailingliste aufzubauen für die späteren Versionen. Aber die ersten waren Leute, die dem Projekt generell wohlwollend gegenüberstehen.

Und hast du dann immer wieder dieselben Leute die nächste Version ansehen lassen und dir Feedback geben lassen? Oder hast du es dann quasi immer möglichst einer neuen Gruppe gezeigt, um anderen in den Zukunft? Es waren immer möglichst neue Leute. Es gab ein paar, die waren…

Zweimal quasi dann dabei, weil die einfach gesagt haben, sie würden die nächste Version gern noch mal lesen. Dann hab ich mir gedacht, das schadet ja auch nicht. Wo Read Views for Books vorwarnt, ist, wenn die Leute so oft reingucken lassen, korrigieren die irgendwann nur noch,

Und dementsprechend, also es war schon immer der Versuch, neue Leute dann auch zu kriegen, die auch einfach mit einem frischen Blick an das Ganze rangehen. Weil du willst ja auch nicht, dass die das anhand von dem bewerten, dass die erste Version war kompletter Mist, die zweite Version war vielleicht ein ganz okay, dass die denken, ja, ist schon besser geworden. Du willst das Leute da draufschauen, keine Vorfahrungen haben, und wenn’s halt irgendein Abschnitt nicht gut ist, dir das einfach sagen.

Das ist ganz witzig, weil jetzt wo du es so beschreibst, das hab ich bei meiner Diplomarbeit und meiner Doktorarbeit genauso gemacht. Ich hab das dann immer nicht allen Leuten immer gezeigt, sondern bin dann von Version zu Version immer zur nächsten Person gegangen. Der Kreis der Leute, die das da gelesen haben, ist natürlich eingeschränkt. Aber da hat man nicht so ein breites Publikum. Aber ich hab das genauso gemacht und das auch als super sinnvoll empfunden.

Ja, also man muss ein bisschen zwischen den Zeilen lesen, das ist ja so wie wir es bei anderen Stellen auch schon hatten, was Feedback geben angeht. Die Leute können das Problem, die Lösungen, die sie vorschlagen, passen halt meistens nicht so richtig gut. Da muss man natürlich trotzdem selber überlegen, was eine passende Lösung wäre. Ich gebe da ein Beispiel, es hatten zwei Leute, glaube ich, angemerkt, ich verwende hier ganz schön viele Fachbegriffe, ich könnte doch einfach hinten so einen Kodex hinmachen.

So wie wir es ja auch im 44er-8 hatten. Ja. Jetzt muss man natürlich dazusagen, das ist ein Riesenaufwand, so was zu machen. Man muss sich immer überlegen, was nehme ich mit rein, habe ich alle Fachbegriffe, dann noch mal die Text 100-mal durchfrosten. Ich hab was anderes gemacht, einfach alle Fachbegriffe rausgeworfen, die nicht notwendig waren. Ich hatte zum Beispiel Sachen drin, dass ich mal im Halbsatz gesagt hab, übrigens ist es gleich hier wie beim…

Sonnhauch, da gilt das auch, oder das gleiche wie beim Absetzen. Und das habe ich einfach alles samt und sonderes gestrichen, weil eigentlich ist das nicht wirklich viel Mehrwert, hat dann mit dem Schieler auch nichts zu tun. Oder zum Beispiel habe ich aufgehört vom Ort zu reden, dass man mit dem Ort das Schwert zu irgendwas macht, das ist einfach die Spitze und fertig. Also ich habe quasi nochmal gezielt versucht die Sprache an sich einfach zu vereinfachen, möglichst viele Fachwörter auch zu vermeiden. Und ja, an der Stelle halt über das versucht, dass die…

Der Codex am Ende gar nicht notwendig, das ist keine gute Usability. Wenn du in Nord fliehst, musst du wieder hinten blättern, über suchen, wieder zurück blättern. Besser ist es ja, wenn du in dem Fluss bleiben kannst. Absolut. Bin ich mal gespannt, ob es da einen Shitstorm gibt, wenn du da Spitze Stadt Ort schreibst. Das Führgut hat da gar keine Ahnung, da noch nie ein Fechtbuch gelesen. Das heißt Ort. Wird man sehen, ja.

Also das ist dann die ganzen Versionen getippt und zum Feedback gegeben und dann aus dem Feedback was gemacht, neue Versionen gemacht. Irgendwann gab es dann einen Punkt, wo du sagst, jetzt bist du zufrieden, da war dann das Feedback nicht mehr so groß. Also was hat den ausschlaggebenden Punkt ausgemacht, dass du gesagt hast, das ist jetzt hier die finale Version.

Also das eine ist, ich hab mir selber eine Deadline gesetzt. Das kennst du sicherlich als Mentaltrainer, dass man da nicht rumdamelt, sondern auch tatsächlich an dem Projekt arbeitet. Man nutzt die Zeit, die man hat. Genau. Und ich hatte letztes Jahr im Oktober war das glaube ich, da gab es ja dieses Herbstgathering. Da habe ich einen Workshop zum Schielhorn gemacht, habe öffentlich angekündigt, dass ich in diesem Buch arbeite, habe auch Mailing gesagt, ich habe eine Mailingliste, habe die Leute ihre E-Mail-Adressen hinterlassen. Also…

auf dem Zettel schreiben lassen, dass ich hinterher mit der Mailingliste starten konnte. Und da habe ich gesagt, Leute, das Buch kommt 2023 raus. Und damit hatte ich eine Deadline, das habe ich dann am nächsten Tag auch nochmal schön auf Social Media überall gesagt, ey Leute, ich habe da ein Buch, Arbeitstitel, Schieler im Detail, das kommt 2023 raus. So.

Also ich hatte die Absicht, das auch zu tun, hab auch entsprechend zurückgerechnet, von Jahresende gibt’s noch Dinge, die man tun muss, selbst wenn der Text weitestgehend fertig ist. Wann muss ich da welchen Schritt haben? Aber es ist umgekehrt auch so, der Text ändert sich mit der Zeit immer weniger. Mhm. Also zum Beispiel bei der ersten Version bis zur nächsten, da gab’s komplette Kapitel, die sind rausgeworfen worden oder sind dazugekommen. Ja. Und irgendwann ist es…

Aber das da halt in kleineren Bereichen. Irgendwann ist es so ein, hey, klar, der Abschnitt hier könnte noch ein bisschen besser sein. Vielleicht schreib ich hier noch einen halben Satz dazu. Am Ende auf der Ebene bist du eigentlich schon kurz vor auf Veröffentlichung, zumindest war das jetzt mein Eindruck. Und dann hab ich noch gesagt, das war ja, sagen wir mal, so eine semiöffentliche…

und dann ganz am Ende habe ich noch mal die Mailingliste angeschrieben, wo so knappe 50 Leute drauf stehen. Ich habe es auf Facebook gepostet, ich habe es beim Verein noch mal gepostet, ich habe es über unseren schwertgeflüster Discord-Channel geteilt und habe einfach jeden, der wollte, da noch mal rauf gelassen zum Feedback geben. Und…

Das, was da noch in Feedback kam, hab ich noch mal eingearbeitet. Aber die Leute haben viel weitergelesen als bei den ersten Versionen. Das Feedback, was kam, war auch nicht so… Ich check hier überhaupt nix, ich bin völlig lost. Sondern, ja, okay, interessanter Punkt, den Satz versteh ich nicht. Anstatt den kompletten Abschnitt mit dem Kanal zu anfangen. Mhm. Also du hast dann auch für dich gemerkt, dass die Qualität deiner neuen Version deutlich höher ist als der vorhergehenden.

Genau. Und ich habe zum Beispiel auch immer bei den frühen Betas gefragt, also das war quasi der Abschlussfrage, wenn sie Leute gelesen hatten, oder nach einer Weile haben sie das per E-Mail gekriegt, hey, wenn ich jetzt nochmal den Text kürzen müsste, welche 20% vom Text soll ich rauswerfen und welche 20% soll ich unbedingt drin lassen? Mhm.

Und am Anfang war’s halt so, dass rauswerfen waren dann so Teile, wo ich gemerkt hab, ja, okay, wahrscheinlich sind die nicht 100-prozentig notwendig. Man könnte die rausnehmen, sind nicht die stärksten Teile. Gegen Ende war’s halt, dass Leute gesagt haben, ich wüsste nicht, was sie rauswerfen. Alles muss genau so sein, wie’s drin ist. Wenn’s unbedingt sein muss, hier so ein Unterkapitel, aber komplettes Kapitel oder mehrere Seiten raus, nee, da seh ich nix. Jetzt hast du ja nicht nur Text da drin, also das ist ja nicht nur eine Beschreibung.

sondern du hast auch Bilder. Ja, wie bist du denn zu den Bildern gekommen? Also rein erst mal von dem von dem Akt des Fotografierens an sich und der der Vorbereitung dazu. Also man kann natürlich sagen, wir nehmen jetzt mal Fotos auf, wie ich den Schielhau mache. Also der ein oder andere kennt das vielleicht. Ihr plant irgendwie eine Foto Session oder eine Video Session und dann.

kommt dir ja hin mit der Kamera und dann, ja, wie macht man das jetzt eigentlich und von welcher Perspektive und so und Also da ist schon immer eine detailliertere Planung notwendig. Wie bist du da rangegangen? Ja, also ich habe tatsächlich die ersten Version vom Text ohne Bilder getestet Und da kamen dann auch regelmäßig als Feedback, also hier wäre echt hilfreich ein Bild zu haben so

Und ich hatte von Anfang an schon geplant, Bilder mit reinzunehmen. Aber der Text musste halt schon relativ weit sein, weil sonst merkt man am Ende, es reicht gar nicht, ich brauch noch mehr, ich brauch weniger. Und wenn ich nur die Hälfte der Bilder habe, die ich am Ende verbrauche, oder ich hab zu wenig Bilder für das, was ich am Ende an Text hab, das wär nicht gegangen. Ich musste schon einige Versionen testen rein mit Text. Und…

Der Text war entsprechend schon relativ weit, das heißt ich konnte eigentlich durchgucken und sagen, okay, ich habe hier bestimmte Sequenzen, ich habe hier bestimmte Sachen, die ich zeige, ich habe hier bestimmte Übungen, die ich mit drin habe. Und dann habe ich im Endeffekt eine Liste gemacht, ja. Also, Foto X, Foto Y, Abfolge mit Foto A, B, C, D, E. Und…

Ich hab das für mich rausgeschrieben, auch so von den Perspektiven gleich. Hier am besten beide im Bild, hier muss irgendwie so von… ..so über die Schulter quasi sein. Und…

Am Endeffekt ist es natürlich trotzdem so, du kannst nicht jedes Bild, das komplett in Detail durchchecken, zur Wahl ja. Wenn die unbearbeitet sind, wirkt das ja auch nicht so, wie es am Ende dann wirklich bearbeitet aussieht. Du brauchst einfach einen Fotografen, der sich mit dem Kram so auskennt. Und da hab ich aus dem bisschen überlegt, wen könnte man da nehmen, wen könnte man fragen. Gleich könnte zu irgendjemanden in Ulm ins Fotostudio gehen, aber wenn der halt nicht weiß, wie man Schwerter fotografiert, das ist ja auch nicht ganz trivial, weil die reflektieren, dann hat man dunkle Kleidung an, das alles von der Berichtung her aufs Bild zu kriegen.

Und ich bin da auf den Stefan Feichtinger zugegangen. Hören uns das Podcast ja auch bekannt. Wir haben ja mit ihm auch eine Folge zum Fotografieren gemacht, also zur Schwertfotografie. Ja, und der hatte ja auch Erfahrungen mit Thematik, wie das ist. Also wirklich auch so Technikabfolgen aufzunehmen. Und dann bin ich auf den Stefan zugegangen, hat gesagt Stefan, wie sieht das aus? Du wärst mein Mann, hast du Bock?

Der wohnt in Wien, das ist jetzt natürlich nicht gerade um die Ecke, aber wir haben es trotzdem hingekriegt, einen Termin auszumachen. Und ich bin da auch sehr froh drüber, dass der Stefan das gemacht hat, weil… Also der Stefan ist ja auch beruflich Fotograf, aber könnte ja sagen, hey, von Wien her hoch nach Ulm, ne, ist okay, Alex. Lass mal gut sein. Weil er weiß halt einfach, wie man…

Diese Grundsachen muss ich ihm nicht sagen, dass du die Schwerspitze nicht abschneidest, weil die wichtig ist für die Leute. Ja. Dann hab ich mit dem Termin ausgemacht. Da war die Frage, wo man das Ganze macht. Du kannst draußen Fotos machen, aber dann regnet es an dem Tag. Ist ungeil, v.a. wenn der nicht aus der Nachbarstadt kommt. Ich hab hier geguckt und hab ein nettes Foto-Studio gefunden, was bei mir direkt um die Ecke ist.

hatten so ein bisschen so einen rustikalen fabrikalen Flair und das hat dann auch gut gepasst. Dann habe ich da quasi entsprechend gesagt, ich würde das an dem Tag anbieten von der Uhrzeit bis der Uhrzeit. Ist das Stefan da gewesen, ist immer rein, haben die Fotos gemacht, Liste abgearbeitet und hat dann tatsächlich auch weitestgehend so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe von den Bildern her. Also es war dann sozusagen Stefan, du und noch eine Person, die dir als

diente er quasi für einen zweiten Fechter. Genau, da hab ich den Johannes genommen von uns aus dem Verein. Grüße gehen raus. Und Johannes, deshalb, weil ich hab auch vorher schon mit Stefan telefoniert, hast du vorher abgequatscht. Stefan meinte eine Sache so, es kommt auf Bildern immer besser, wenn die Leute ähnlich groß sind. Ich find immer jemand, der ähnlich groß ist wie du. Genau, Alex, du bist 1,90, wenn du da jetzt so einen 1,70-Fechter hast,

Das hat die Auswahl ein bisschen eingeschränkt, aber der Jo ist auch ein guter Fechter, bei uns auch Co-Trainer seit diesem Jahr, glaube ich. Er hat dann einfach gepasst. Das war so mein Wunschkandidat und auch der hatte gesagt, hey, passt für ihn, er kommt damit zu und dann haben wir das gemacht.

Und am Ende sind dann die Fotos rausgekommen, die du auch dann an der entsprechenden Stelle einsetzen konntest. Du hast deine Liste gehabt, was du haben wolltest, welche Perspektive, blieb, blabla. Da konntest du überall ein Häkchen dran machen. Ja und nein, zu 90 Prozent, hätte ich gesagt, hat das geklappt. Aber ich hab so Fotoshoots für tatsächlich Tech oder Tech hatte auch das erste Mal gemacht.

Als ich in dem Moment, wo ich die Fotos gekriegt hab, fertig bearbeitet und hab die durchgeschaut, in dem Moment hab ich dann ins Buch eingesetzt, hab ich gelernt, okay, das hättest du irgendwie ein bisschen anders machen sollen. Da hättest du direkt sagen sollen, jetzt noch mal reshoot, weil ich weiß, bei einigen Fotos eher, worauf’s ankommt. Aber irgendwann ist mir eingefallen, dass ich mit Fotoshoot umgehen kann und dann konnte ich das auch beheben an den Stellen, wo’s relevant war.

Wäre eine Variante möglich gewesen oder sinnvoll gewesen, vorher einfach jemanden zu nehmen, dem man erst mal so mehr oder weniger für die grobe Szene Fotos machen lässt, dass man einfach mal die Perspektive hat und die Abfolge und das einsetzt, um dann festzustellen, okay, hier müsste das und das noch anders sein.

und quasi dann das richtige Fotoshooting zu machen, oder hätte das nicht den gewünschten Effekt gebracht? Das kann man theoretisch schon machen. Wenn du beim Filmearbeitest, fängst du an mit Storyboards, wo schon aufgezeichnet wird, die Perspektive mit Strichmännchen, so eine Art. Oder Outlines eher. Dann machst du so einen Pre-Shoot, wo du das ohne die Schauspieler schon mal durchgehst, Beleuchtung und so weiter. Das ist aber natürlich alles, was du mit dem entsprechenden Fotografen… oder halt…

jetzt bei Filmen natürlich dem Videografen irgendwie besprechen, dass der das halt auch alles kennt und so. Ja, hätte an einigen Stellen sicherlich geholfen, aber wäre auch ein bisschen knifflig geworden, da dann noch mit Stefan das irgendwie alles im Einzelnen durchzugehen. Weil so konnte ich einfach sagen, Stefan folgendes Bild, ich mach das, ich möchte das gern drauf haben. Da hätte sich entsprechend positioniert und dann war es auch okay. Also es hätte natürlich deutlich noch mal mehr Zeit gekostet. Verstehe.

Weißt du, aber es waren halt so Sachen wie zum Beispiel, ich wollte halt zeigen, wenn du den Hau so machst und der andere versetzt jetzt, dann bist du in seiner Stärke. Wenn du den Hau mal anders machst, dann kommst du in seiner Schwäche raus. Nur, weil wir das natürlich jetzt nicht in voller Geschwindigkeit gemacht haben, habe ich die zweite Variante gemacht und der Johar hat einfach sein Schwert nach oben genommen. Weil das halt das ist, was man macht, weil er will ja als Verteidigender sozusagen immer an der gleichen Stelle Kontakt haben. Ja.

Und das sieht er auf dem Foto, wenn du es auf der Kamera siehst, hast du das auch nicht gesehen oder ich hab in dem Moment auch nicht geschaltet. Aber hinterher denkst du dir dann, ah fuck, ich wollte ja eigentlich das, was ich zeigen wollte, hab ich jetzt gar nicht drauf. Aber das ist halt so was, dann Photoshop schaltest den Bild davor, das rein, wo er das noch tief hatte und dann geht das schon. Alles klar. Also da könnte ich mir jetzt vorstellen, dann für jedes Bild so eine so eine Checkliste zu haben. Was will ich auf diesem Bild sehen? Also.

Weil du sagtest, da hab ich nicht geschaltet, dass das, was ich eigentlich wollte, nicht drauf ist. Da könnt ich mir vorstellen, wenn man vorher ein paar Punkte hat, zack, zack, zack, das will ich sehen, und das bewerten kann, hätte das was gebracht? Ja, also ich hab schon…

die Liste ja quasi gehabt. Also es war schon jedes einzelne Bild drin mit Perspektive und was soll drauf sein und so. Aber ich hätte eigentlich, so wie man das bei einem Videodrehier auch macht, ich hätte quasi der Regisseur sein müssen, dann zwei Leute, die miteinander fechten. Ich sitze nur auf meinem Stuhl und gucke nur das fertige Bild an, ob genau das drauf ist, was ich quasi will und der Fotograf und die zwei machen quasi die Liste sozusagen durch. Aber da wird es natürlich auch irgendwann unpraktisch.

Das stell ich mir grad ganz witzig vor, mit so einer Baskenmütze, so einer Sonnenbrille und dann so Licht-Kamera-Action. Nein, nein, nein, wie oft soll ich euch das noch sagen? So und so. Hähähähäh. Ja. Aber 90 Prozent sind so rausgekommen, wie ich sie wollte. Ich hab dann irgendwie noch gesehen, ich hab ein Foto, oder zwei Fotos gab’s, die…

die ich am Ende gerne gehabt hätte. Das eine konnte ich einfach Photoshoppen. Und das zweite habe ich dann halt bei den regulären Bildern, die es so auf den Events gibt, eins gefunden, was gepasst hat. Das haben wir ein bisschen aufbereitet. Das war dann auch in Ordnung. Okay, also du hast jetzt für alle Sachen ein Bild dann zum Schluss gehabt, was du haben wolltest.

Ja, also zwei, drei hätte ich mir gedacht, ein bisschen andere Perspektive wäre geschickter gewesen, würde man es noch mal besser erkennen. Aber das ist, glaube ich, dann auch schon meckernaufwohr im Niveau. Mhm. Das heißt, zu dem Zeitpunkt hast du deinen Text, du hattest die Bilder, natürlich wahrscheinlich eine Struktur. Wie hast du es überhaupt gemacht? In welchem, in welcher Software schreibt man überhaupt ein Buch? Hast du es in Word geschrieben? Das ist eine sehr gute Frage, Michael, weil…

Ursprünglich den Text, also quasi die erste Fassung geschrieben, habe ich mit Scrivener. Und Scrivener ist ein Autorentool und das funktioniert echt gut im Text zu schreiben, vor allem wenn man viel hin und her noch arbeitet. Du musst dir das so vorstellen, dass jedes Kapitel und Unterkapitel das ist wie so eine kleine…

so ein eigenes Päckchen und du kannst dann die Päckchen einfach mit drag-and-drop hin und her schieben und so unter Kapitel und Kapitel umordnen. Ja also du machst nicht copy-paste von jetzt bestimmten Texten, dann vergisst du irgendwie die letzten drei Buchstaben oder einen halben Satz, sondern das ist halt per Definition, also denkt das Programm, so ist es auch aufgebaut. Es ist einfach ein Paket, ein definiertes Gesamtding. Du kannst dann auch nur das editieren und kannst das halt hin und her schieben. Und zum Schreiben ist es richtig richtig gut. Aber

Das hat keine Cloud Funktionalität. Das heißt, in dem Moment, wo ich irgendjemanden brauche, der da drüber schaut und mir Feedback gibt, komme ich mit Scrivener halt nicht weiter. Das heißt, das habe ich gemacht, ich habe das exportiert und habe das bei Google Docs importiert. Und jedes Mal, wenn ich das gemacht habe, ist das Layout kaputt gegangen. Und dann sind halt…

Ich hab am Anfang überlegt, ob ich’s dann einfach nicht fixe, aber es sah halt so aus, dass hätten die Leute angemerkt, da hat nicht mehr sich auf den Inhalt fokussiert. Jedes Mal, wenn ich aus dem Screenplay eine neue Version in den Kugel dock packen musste, muss ich das Layout fixen. Einrückungen, irgendwelche Listen waren kaputt, Tabellen. Das war nicht krass gelayoutet, aber es war extrem nervlich und hat wahnsinnig viel Zeit gekostet. Mhm. Und…

Scrivener kann theoretisch Layouten, also bisschen, also quasi einfach eine PDR rauslassen, die man drucken kann, aber das ist super unübersichtlich und ziemlich erkrampft. Das heißt, um das Zeug dann am Ende zu Layouten und ein druckbares Format zu bringen, wo dann auch ein bisschen hübsch die Sachen sind, mit der richtigen Font und so weiter, nicht alles so Platzhalterzeugs,

An der Stelle habe ich das Workprogramm genommen, was ich auf dem Rechner hatte, nämlich LibreOffness. Hab die Sachen da reingepackt, aus Crivena raus, mit den Bildern. Auch natürlich wieder das Layout kaputtgegangen, weil es geht jedes Mal kaputt. Und da hab ich dann tatsächlich angefangen, die Sachen zu formatieren. Also zum Beispiel so Sachen, dass Hinweise einfach in der farbigen Box sind. Oder jetzt in der…

Taschenbuchausgabe, die schwarz-weiß, also Graustufe, das ist ja eine graue Box, dass Überschriften unterstrichen sind, dass die, wenn ich zum Beispiel eine Quelle zitiere, dass das einen bestimmten Look hat, diese ganzen Sachen habe ich da dann eingestellt, dann habe ich da mal eine Probeversion nach Amazon gespielt und da ist mir dann aufgefallen, dass LibreOffice irgendwie Fehler hat bei Formatierungen, also so ganz triviale Sachen, wie dass ich, wenn ich…

Also die bunten Kästchen, das ist einfach ein Tabellenfilm, ich wollte nach diesem Tabellenfilm ein bisschen Abstand, bevor der Text wieder losgeht. Das konnte ich auch einstellen, aber das hat er einfach nicht gespeichert. Also ich hab die Teil gespeichert, sah alles okay aus, hab’s zugemacht, wieder aufgemacht, war das Layout kaputt. Schade. Ja. Also hab ich dann noch ein neues Programm geholt und da hab ich jetzt dann tatsächlich noch mal Geld investiert und mir eine Word-Lizenz geholt. So Monats-Cloud-Ding. Hab da noch mal alles importiert, war auch mal wieder das Layout kaputt.

Du kannst dir nicht vorstellen, was das für eine Freude ist, das Layout zu reparieren. Zum 15. Mal, ohne Übertreibung, hat extrem viel Zeit gekostet. Das ist diese ganze Workflow, das mache ich, falls ich das nochmal mache, auf jeden Fall nicht mehr so. Und Word hat tatsächlich auch eine Clou habe ich dann festgestellt. Bei Word kann ich quasi das, was ich mit Google Docs gemacht habe, auch machen und an Leute freigeben, dass die dann Kommentare machen und so Zeugs.

Und am Ende ist es dann tatsächlich, das Layout-Ding ist dann in Word passiert und den da feinschliff, sag ich mal, also die letzten Varianten. Aber so das große Schreiben, das ist zum großen Inscrivener passiert. Dann eben Feedback, sehr viel über Google Docs bzw. eine Software, die heißt, also die ist von den Leuten, die Write Useful Books gemacht haben, das ist quasi Google Docs Feedback nur besser, läuft aber auch im Hintergrund über Google Docs. Help this Book heißt die, die habe ich zwischendurch noch ausprobiert.

Letzte Fassung dann in Word gemacht, da exportiert als PDF und da hat es dann auch glücklicherweise tatsächlich mal funktioniert. Jetzt kann ich mich erinnern, dass ich genau aus diesen Gründen mein Diplom und Doktorarbeit nicht mit solchen Programmen geschrieben habe, sondern da habe ich LaTeX verwendet. Kam das für dich hier nicht in Frage?

Nee, ich hab beim Studium Sachen gelatext und ich fand’s immer furchtbar. Also, ich hab… Latexdokumente haben so einen bestimmten Look, du siehst ja, dass das Latexdokumente sind. Also, mindestens ist das meine Erfahrung. Ich weiß nicht, ob es auch Leute gibt, die das besser können, aber das sollte ja so aus… Also, ich hab das Buch im Selbstverlag veröffentlicht, aber das sollte halt jetzt nicht so aussehen wie so ein typisches Selbstverlagbuch, was halt einfach grott und rüben ist, was das Layout-Ding angeht und so die Typografie. Und, ähm, ja.

Was man noch hätte machen können, wäre sowas wie InDesign. Aber dann designst du wirklich jede einzelne Seite, und das ist dann halt schon wieder zu viel Aufwand. Mhm, okay. Und Word war da so der Mittelweg, dass ich’s ausreichend gut layouten und designen kann, dass es halt einen guten Look hat, einen professionellen Look auch hat, ohne dass ich jetzt jede einzelne Seite layouten muss oder dass mich irgendwie mit Latex durchkämpfen. Mhm. Wie bist du eigentlich zu Screender gekommen? Hast du da geguckt?

Welcher Software schreibt man ein Buch oder hast du es als Empfehlung bekommen? Also in Leuten, Autorenkreisen ist das so ein ganz typisches Software, die man nutzt, also Guy Winzer nutzt, die aber zum Beispiel auch Leute, die halt fette Fantasy-Romane schreiben, die arbeiten ganz, ganz offen mit Skrivener. Okay. Wie jetzt hast du gesagt, du würdest es vom Workflow her und so auf die ganze Form nicht mehr so machen. Wie würdest du es jetzt machen, wenn du nochmal das nächste Buch schreibst dann zum?

Zon Hau!

Falls ich noch mal eins schreibe, würde ich diesmal versuchen, das von Anfang an alles in Word zu machen. Beziehungsweise eigentlich das initiale Schreiben ins Grifvinder ist schon ganz geil, bis man die erste Fassung hat. Ich glaub, an dem Punkt würde ich nach Word rübergehen und weiterarbeiten. Wenn ich nicht mehr, sozusagen, potentiell alles noch mal hin- und herschiebe und umsortiere, sondern das innerhalb von einem Kapitel mache oder in räumlicher Nähe, ein paar Seiten plus, minus. Mhm, okay. Ich würde halt vor allem versuchen,

als Zwischenschritte wegzulassen, dass ich nicht so viel, dass ich einmal das Layout fixen muss und ab da bleibt es dann so. Jetzt haben wir einen Text, jetzt haben wir einen formatierten Text, jetzt haben wir Bilder. Zum Text noch, hast du die, du hast dann zum Schluss auch ja nochmal Korrekturen bekommen, hast du da dann auch Rechtschreib- und Grammatikkorrekturen dir geben lassen?

Naja, also der Herr Stefan, wie sich rausstellt, hat lange Jahre als Lektor gearbeitet bei der Zeitung. Ah ja. Und dann habe ich das gleich quasi mitgenutzt. Das haben wir vereinbart, dass er die Fotos macht und das Lektorat bzw. Korrektorat am Ende dann. Also das ist dann wirklich schon der fast fertige Text, wo wirklich nur noch auf Rechtschreibfehler und inhaltliche Konsistenz geguckt wird.

und Form Ja, hat er gut gemacht, hat die entsprechenden Sachen korrigiert. Auch da entfortet jemand, der sich in der Materie auskennt, dem muss sich nicht erklären, dass Zweihau die richtige Schreibweise ist und dass das tatsächlich so aussehen muss und heißen muss. Das wusste er einfach und konnte sich auf den Rest konzentrieren. Ja, verstehe. Das ist natürlich sehr praktisch. Jetzt hast du dann gesagt, du willst das ja als Buch veröffentlichen. Also wirklich so als…

Oldschool Buch was man in die Hand nimmt. Wenn ich jetzt hier bei Amazon gucke, finde ich die gebundene Ausgabe und das Taschenbuch aber zum Beispiel keine ebook Version. Warum hast du dich nicht für eine, jetzt ja auch sagen können ja Bücher ist ja jetzt nicht mehr so. Ich gebe das jetzt nur als digitale Version als pdf oder eben als Kindle something something raus.

Also ich hatte ja angefangen mit der Idee, ein E-Book zu machen, ein kurzes. Dann ist der Umfang explodiert, dann habe ich gesagt, okay, dann auf jeden Fall eine Taschenbuchversion, vielleicht einen Hardcover mal gucken. Ich habe dann allerdings gemerkt, dass für die Art von Buch, die ich dann am Ende geschrieben hatte, E-Book halt nicht so gut geeignet ist, weil ich habe sehr viele Bilder und man versteht nicht alles so richtig gut, wenn man die Bilder nicht gescheit sehen kann oder kennen kann. Und wenn du jetzt so eine Kindle-Variante hast, da… Also das hat ja so eine…

sehr grob aufgelöstes Display. Da kannst du auf Bildern einfach nicht so viel erkennen. Und es macht doch nicht so viel Spaß, da drauf Bilder anzuschauen. Es gibt ja auch so Fire Pads quasi, was auch über Amazon läuft, aber wo du halt auch ein farbiges Display hast.

Da würde das gehen. Aber das, was wirklich groß am Markt ist, ist Kindle. Kindle, Schwarz-Weiß-Bilder, grob aufgelöst. Das hat einfach keinen Sinn gegeben, das mit den vielen Bildern, die ich habe, da noch irgendwie zu machen. Und nur für den Markt von den Fire Tablets. Der ist einfach zu klein, vor allem auch in Deutschland. Also das hätte sich dann auch nicht gelohnt.

Und das zweite ist noch die Taschenbuch- und die Hardcover-Ausgabe. Da kann der Inhalt fast identisch sein, bis auf, dass du eine andere ISBN-Nummer da reindruckst. Also drücke ich quasi zweimal auf PDF exportieren und dann kann ich das hochladen und fertig. Und das Cover muss halt ein bisschen andere Dimensionen haben. Aber beim E-Book musst du nochmal den Inhalt komplett anders aufarbeiten. Also zum Beispiel braucht dann jedes Bild, das ist einfach ein Vorschritt von Amazon, einen Alternativtext, sowie bei einer Webseite auch, dass Leute, die jetzt sehbehindert sind, irgendwie sich das vorlesen lassen können, was beim Mofia auch Nullsinn ergibt.

und natürlich hätte ich probieren können da einfach ein Mist reinzuschreiben, aber dass keine Ahnung ob das dann in der Qualitätssicherung zurückgewiesen worden wäre. Das wäre einfach Zusatzaufwand gewesen und ich habe dann irgendwann auch gemerkt, hey das Jahr neigt sich dem Ende, eigentlich passt das vom Format nicht so richtig gut, das ist nicht so richtig gut benutzbar, komm lass gut sein, fokussier dich auf Softcover und Paperback, aber dafür kommt es noch 23 raus.

Und als PDF zum Download, ähm, wollte sie es nicht anbieten. Also, weil ich kenne ja auch, ähm, so, so, ähm, vom Springer-Verlag, das ist so ein Fachverlag, ähm, der bietet halt dann E-Books als PDF an. Dann muss ich dann eben einloggen, Geld bezahlen, und dann kannst du das als PDF runterladen. Also, aktuell nicht. Ich mein, typischerweise ist es ja so, sobald du irgendwas als PDF im Umlauf hast, hat’s halt jeder.

Ich muss die Kosten wieder reinkriegen. Das wäre mir recht, wie Leute das Buch kaufen würden. Was hat’s du jetzt an Kosten so rum? Was hat es gekostet, der Welt den Schielhau im Detail zu erfordern? Ja, magst du raten? Also, ich… boah, also… Ich kann dir noch kurz sagen, für was ich Geld ausgegeben habe. Das kannst du besser einschätzen, was da zusammenkommt.

Also Fotoshooting natürlich plus Korrektorat plus die Miete vom Fotostudio selber. Dann habe ich mir ESB-Ns gekauft. Ich habe mir die also diese Lizenz geholt oder die Monatslizenz für Word, für Scrivener, aber auch für die Book or Helpdesbook Webseite. Für die öffentliche Beta habe ich das genutzt. Ich habe natürlich einen Coverdesign machen lassen.

Und dann habe ich noch diverse Probeexemplare bestellt, weil du bestellst ja regelmäßig einfach Ausgaben. Die kosten zwar nur die Druckkosten, aber du musst dann trotzdem natürlich mehrere holen. Also ich habe jetzt hier irgendwie 10 Stück liegen oder so. Und gerade beim Hardcover ist der Farbdruck auch ziemlich teuer. Und ja, das ist am Ende das, was ich alles so auf der Kostenseite habe. Also Softwarelizenzen, Sachen, die halt immer beim Buch dabei sind, wie jetzt Korrektorat und sonst eben Fotos und Probeexemplare. Was denkst du, was das Ganze für mich gekostet hat?

Aus dem Bauch her, also ich weiß jetzt nicht, was so diese ISBN-Nummern zum Beispiel kosten. Das war mir gar nicht so bewusst, dass man dafür Geld bezahlt. Ich tippe auf irgendwas 1000 bis 2000 Euro. Ja, da legst du völlig richtig. Das sind knappe 1800 Euro. Mhm, ja.

Also die ESBNs zum Beispiel kannst du dir auch von Amazon welche generieren lassen, aber das sind dann halt Amazon ESBNs. Das heißt du kannst dann zum Beispiel nicht dein Buch noch auf einer anderen Self anbieten oder keine Ahnung, es kann ja sein, es gibt irgendwann mal Stress mit Amazon, dann bräuchst du halt spätestens da eine eigene ESBN. Und ich dachte mir, hey, ich möchte mir Optionen offenhalten und hab mir da welche geholt jetzt einfach selber. Was kostet so eine ESBN?

Also eine einzelne kostet 70 Euro, du kriegst dann aber Rabatt, wenn du zehn nimmst. Und du brauchst für jede Ausgabe eine, also du brauchst für Softcover, Hardcover eine. Und ich plane das Buch noch auf Englisch rauszubringen, das heißt da brauch ich auch nochmal für Softcover, Hardcover, also vier Stück insgesamt. Ich hab mir am Ende jetzt den Zehnerpacken geholt für 270 Euro, weil die, also vier einzelne wäre teurer gewesen als das. Jaja, ja. Alles klar. Ja, das hat der Gönjamin zugeschlagen bei den ESPNs.

Also da könnte ich tatsächlich noch mal ein Buch machen. Ob ich das mache ist eine andere Frage. Mhm. Ja stimmt, du hast jetzt 10, brauchst 4. Da ist ja auf jeden Fall noch eins drin und nochmal eins als deutsches sozusagen. Genau.

Ja, also, das sind halt jetzt auch Kosten, die mir entstanden sind. Da ist natürlich meine Arbeitszeit noch nicht mehr reingerechnet. Das wär natürlich gut, wenn das wieder reinkommt. Eigentlich hab ich schon vor, dass ich da am Ende auch einen Plus mache. Mhm. Wie ist das jetzt… Du hast das ja schon angesprochen, du hast dann bei Amazon was hochgeladen. Du machst auch das Self-Publishing bei Amazon. Wir hatten ja in der Folge mit Guy Windsor schon drüber geredet.

wie sowas funktioniert und dass es eigentlich eine sehr charmante Variante ist. Insbesondere mit dem Hardcover würde mich interessieren, wie das funktioniert. Aber erzähl einfach mal, wie du dich jetzt dazu entschieden hast, das über Amazon im Self Publishing zu machen und wie die Veröffentlichung stattfindet, was da alles zu beachten ist.

Also der Witz am Selfpublishing ist hauptsächlich, dass man natürlich alles in der Hand, muss dann dafür auch alles selber machen, muss eben um so Leute wie Coverdesigner und Elektro-Rat und so weiter selber gucken. An Verlag hat er natürlich Leute dafür.

Aber am Ende war’s halt, dass man im Self-Publishing üblicherweise… Man kann seine eigenen Preise festlegen und kriegt üblicherweise mehr raus. Das hat auch so ein Ding. Ich wusste nicht im Vorhinein genau, was das jetzt kostet am Ende. Aber das ist ja jetzt kein Buch, wo du mal eben 5.000 Stück verkaufst. Mhm.

Also da musste man schon auch so ein bisschen realistisch sein und sagen, ich muss ja meinen Kosten auch irgendwann wieder reinkriegen. Also so mit diesen zwei, drei Euro, die man in so klassischen Verlagsverträgen teilweise rauskriegt, das ist halt einfach nicht machbar, weil da müsste ich sowieso viele davon verkaufen, um überhaupt auf Null rauszukommen. Klar, dann würde der Verlager einen Teil der Kosten übernehmen und so, aber bis ich da Plus mache, sind dann auch schon irgendwie Jahre ins Land gegangen. Ziet sich, zieht sich. Und das ist natürlich auch, wenn ihr zum Beispiel sagt, Werbung schalten.

Wenn ich eine höhere Marge habe pro Buch, kann ich natürlich auch leichter Werbung schalten, weil dann mache ich am Ende immer noch plus, was halt bei irgendwie zwei oder drei Euro pro Buch halt auch nicht so gehen würde. Und am Ende möchte ich ja, dass viele Leute das Buch lesen, aber gleichzeitig auch, dass halt das Geld dann irgendwie auch wieder reinkommt. Das soll jetzt keine reine Liebhaberei sein, wo ich einfach mal sage, ich investiere mal meine 2000 Euro in die HEMA-Community.

Ja, das war halt einfach dann das Ding und wenn du natürlich sagst Self-Publishing, die Leute müssen, also es gibt zwei Aspekte, das eine ist der Druck selber.

Ja, aber das zweite ist ja auch die Leute müssen ja irgendwie das Ding finden. Da steht ja in keiner Buchhandlung oder so. Und Amazon ist halt einfach der größte Marktplatz deutschlandweit, aber auch weltweit natürlich für Bücher. Und es gibt andere Plattformen wie zum Beispiel Ingram, Spark. Die haben teilweise ein bisschen bessere Buchqualität. Da hat mir Guy auch dieses Jahr bei dem Swords of the Renaissance was gezeigt, was vom einen der Druckereien von den anderen. Aber da findet es halt keiner. Auf Amazon, wenn du halt nach irgendwie Langschwert suchst, da ist halt die Chance zumindest da,

und da kann ich auch entsprechend Werbung schalten, zum Beispiel auf anderen Büchern, die halt aus der Nische sind. Da habe ich halt eine realistische Chance, dass ich tatsächlich auch ein paar Exemplare verkaufe und das halt auch über die Zeit einfach bleibt. Weil klar, jetzt am Anfang auch der Podcast und die Mailing-Liste, die ich angelegt habe und halt so generell die Facebook-Kontakte, das wird jetzt natürlich ein bisschen Aufmerksamkeit erzeugen, die Leute erreichen, dann kaufen das welche. Aber…

Du musst ja langfristig planen, dein Buch. Ja, das ist ja eine Investition, die sich irgendwie über fünf Jahre, keine Ahnung, sieben, acht, neun, zehn Jahre rechnet. Ich weiß nicht, wie lange das jetzt dauert. Und da müssen halt die Leute einfach auf Dauer irgendwie draufkommen können. Und bei Amazon geht das. Und da lädt man dann ein Dokument hoch und sagt Amazon, mach mal jetzt Hardcover, Softcover. Also im Endeffekt hast du da eine Maske.

und die fängt halt damit an, was ist der Titel deines Buchs, wie heißt der Autor, gibt man hier eine Beschreibung ein, was ist die Alter, für die du das anlegst, gibt es da bestimmte Besonderheiten, zum Beispiel, dass es ein Großdruck ist, für Leute, die schlecht lesen können oder hat zu wenig Inhalt, also wenn es zum Beispiel ein Notizbuch ist, was nur Linien drin hat und

Im zweiten Schritt gehst du dann aber als Inhaltliche, da lädst du einen Cover hoch, da lädst du deinen PDF hoch, aber da sagst du auch zum Beispiel, was hättest du denn gerne für ein Format. Also schon Papierformat, also ist das jetzt den A4 oder den A3 und da gibt es alle möglichen Formate zur Auswahl.

Das was ich jetzt habe ist 6 Inch mal 9 Inch, das ist das typische Format in den USA. Das liegt auch ganz gut in der Hand. Das ist das was Amazon am meisten auch druckt und herstellt. Dementsprechend war das ein wenig günstiger in der Verarbeitung als die anderen Formate, die so größermäßig drum herum waren.

Und ja, hat gepasst. Dementsprechend wählt man das aus. Und dann geht man dann halt sozusagen nachher nach den ganzen Einstellungen durch. Lädt einen mal das Skript hoch und dann gibt es immer noch so eine Vorschau. Da kannst du dann noch mal jede einzelne Seite durchgucken. Ist ja, ist jetzt auch alles richtig. Sieht das so aus, wie es aussehen sollte. Und am Ende legst du einen Preis fest. Und dann kannst du dir einen…

Testexemplar quasi kaufen. Das dauert dann irgendwie zwei Wochen, bis die geschickt wird. Kannst noch mal in Papierform durchgehen. Ey, sieht das alles so aus, wie es aussehen soll. Sind nur irgendwelche Fehler drin. Dann lädst du eine neue PDF hoch, guckst noch mal alles durch und so weiter und so weiter. Und den Prozess machst du dann halt über ein paar Wochen bis Monate. Und irgendwann klickst du dann drauf und sagst so, jetzt freigeben. Und dann macht Amazon noch eine Qualitätsprüfung. Ich weiß nicht genau, was sie da machen. Sie schreiben nur, dass es halt ein Mischmaß ist aus Maschinenem Lernen.

Leute, die tatsächlich drüber gucken. Ja, und dann ist es irgendwann live. Und wie das immer ist, das hat mir meine Freundin auch gesagt, die hat ja auch ein Kochbuch veröffentlicht, ein Drachenkochbuch, tappt mal auch in die Shownotes. Sobald es live ist, sobald es hochgeladen ist, hast du Freigeben-Glücksch. In dem Moment fällt ein großes Ding ein, wo du sagst, das muss ich noch ändern. Was war das bei dir? Ich weiß nicht, wie das passiert ist, aber…

Ein Kapitel, das heißt eigentlich der Schieler in der Quelle, das hieß einfach der SU in der Quelle. Also auch kein so ein kleiner Fehler, wo mal ein Punkt fehlt oder so, sondern schon so was eigentlich nicht so sein kann. Also irgendwie beim Durchscrollen und die anderen Sachen ändern, die noch aufgefallen sind, muss ich da irgendwie markiert und das getippt haben. Naja. Dann letzte halt, sobald die Prüfung von Amazon durch ist, so schnell es geht, die neue Version hoch.

war das spätstief freigeschalten ist und das ist jetzt am ende auch die wo ich gesagt habe und dass der welt kommunizierte hallo mein buch ist draußen ihr könnt das jetzt kaufen ah cool seit wann ist das jetzt der fall also als erscheinungsdatum steht das erst mal drin wo ich auf veröffentlichen geklickt habe das ist jetzt der 12 12 december tatsächlich draußen in der version ist es aber im endeffekt seit 16 ich glaube am samstag habe ich genau samstag habe ich dann

gesagt hier alles durch alles freigeschaltet war so ein eins eins ist draußen jetzt geht’s los heißt 16.12 pünktlich zu weihnachtsgeschäft wurde es noch geliefert die leute die die bestellt haben habe ich ja hingekriegt das ganze noch im jahr 2023 zu machen ja ich sehe es ja auch gerade also bis wenn ich jetzt also ich bin jetzt amazon prime kunde da war ich weiß nicht wie es sonst ist ich kann

die gebundene Ausgabe bis 22. Dezember. Also ich könnte das jetzt auch noch zu Weihnachten verschenken. Für euch, wenn ihr die Folge hört, natürlich ein bisschen spät, aber habt vielleicht Geld zu Weihnachten bekommen und das ist ja mal eine clevere Investition, wenn ihr sagt, womit sollen wir eigentlich dieses Jahr starten, wollen wir irgendwas

Vor allem, es ist ja eben nicht nur der Schielhau, sondern auch ganz viele Grundlagen drum herum. Also, die braucht man natürlich für den Schielhau, aber die sind auch für viele andere Sachen nützlich. Also, es würde mich sehr wundern, wenn Leute das lesen, die Langschwert machen und dann nichts für sich draus mitnehmen. Weil zum Beispiel, das war auch ein wiederkehrendes Feedback. Ich habe ja am Ende das Kapitel zu Strategie und das Kapitel zu Taktik.

Und ich war mir immer nicht so ganz sicher, weil das ist ja was, das steht in vielen Quellen nicht drin, das steht auch in den meisten modernen Fechtbüchern, da steht da gar nichts zu.

Und ich hab immer so überlegt, ey, ist das wichtig, ist das nicht wichtig, mögen das die Leute, mögen das nicht die Leute? Und es kam in jeder Version, die ich getestet hab, mit egal welchen Leuten, egal ob das Fächkollegen aus dem Verein waren oder die öffentliche Beta, alle haben gemeint, ey, das sind so gute Kapitel, das hab ich hier noch in keinem Buch so in der Detailgetreue gelesen, unbedingt drin lassen. Alles andere kannst du rauswerfen, gut, vielleicht bis auf die Erklärung, wie das Schieler selber geht natürlich, aber unbedingt Taktik und Strategie, das muss sein, die müssen drin bleiben. Und ja, dementsprechend sind sie noch da.

Und scheinbar ist das was, was auch gut ankam. Ich habe hier gerade nochmal die Amazon Seite offen. Also es sind 187 Seiten in Deutsch. Und die Abmessungen sind auch dabei. Also wie du das beschrieben hattest hier in Zentimetern. Also 15,2 x 1,6 x 22,9. Und was noch ein interessanter Fakt ist, hier ist das

Lesealter angegeben. Und das liegt für dieses Buch bei 16 bis 18 Jahren. Da hast du deine Zielgruppe aber schon ein bisschen eingegrenzt, oder? Du bist nicht der Erste, der das sich anschaut. Die Sache ist, du kannst halt nicht einstellen. Ab Jahr X. Du kannst nur sagen ab 18 plus oder halt irgendwie diese diese Spannung. Also vielleicht stelle ich einfach auf 18 plus. Ich dachte mir halt eigentlich kann man es am 16 auch lesen.

Aber wenn ich es auf 18 plus gestellt hätte, wäre garantiert gekommen. Aber was hast du da für ein Schwierigblut geschrieben? The Black Rose of Hima oder was? The Black Rose of Schielhau. 50 Shades of Schielhau. Ja, also es ist natürlich jugendfrei, das Buch, das sei an dieser Stelle nochmal erwähnt. Wie funktioniert das dann? Also ich klicke jetzt hier auf.

kaufen und dann wird dieses Buch, also es liegt ja nicht auf Lager, sondern das wird dann extra für mich hergestellt. Genau, also je nachdem wo du das bestellst, zum Beispiel die Bücher die du auf Amazon.de kaufst, habe ich festgestellt, typischerweise in Polen gedruckt. Also da steht einfach eine große Amazon Druckerei und dann stellen die genau dieses eine Buch her.

binden das entsprechend also im schwarz-weiß-druck als taschenbuch und im farbdruck als gebundenes buch dann wird das verschickt über die ganz reguläre amazon-maschinerie und wird mir meinem account zugeschrieben und dann krieg ich entsprechend die ja den verkaufsalus zugeschrieben was bekommst du pro buch ungefähr es ist ein bisschen unterschiedlich also ich glaube so beim

Ich muss überlegen, beim Taschenbuch sind es glaube ich so knappe 10, 11 Euro und beim gebundenen Buch sind es irgendwie 9 oder so. Wie bist du auf die Preise gekommen? Also du hast ja vorhin auch gesagt, du hast Preise getestet. Wie bist du dann, wie hast du die dann, die hast du ja festgelegt oder hat Amazon gesagt, ja hier, pass mal auf, so und so können wir das vermarkten.

Also ich muss kurz erklären, wie das mit den Preisen auf Amazon läuft. Der Endpreis, der da dran steht, davon werden die Steuern abgezogen. Und von dem wiederum, was dann nach den Steuern noch übrig ist, oder vor den Steuern eigentlich, kriegt Amazon 30 Prozent. Das ist einfach deren Gebühr, dass sie das Ganze machen, dass sie den Service bereitstellen. Und von den 70 Prozent, die dann noch übrig sind…

bezahlst du erstmal die Druckkosten, plus so eine Servicegebühr, die da irgendwie… Wobei, nee Servicegebühr war im anderen Punkt drin. Also du zahlst von diesen 70% die Druckkosten und das was dann noch übrig ist, das ist das was du quasi kriegst. Ob du das dann versteuern musst oder nicht, hängt halt ein bisschen davon ab wie viel das dann ist und ob du Gewerbe angemeldet hast, was auch immer, aber das ist das was du quasi rauskriegst.

Farbdruck ist viel viel viel viel viel teurer als schwarz-weiß druck und hardcover ist natürlich an sich auch schon mal teurer da hast du auch besseres Papier du hast so drei druckstufen du hast schwarz-weiß du hast standardfarbe und premium farbe und hardcover ist immer premium farbe mit auch premium papier Und das heißt du hast so ein mindestpreis den du für die bücher verlangen kannst Weil wenn du da drunter gehst du zu miese machen das kannst du nicht einstellen ja

Und gleichzeitig ebenso, wenn ich da jetzt nur 2-3 Euro pro Buch dran verdienen würde, dann hätte ich auch zu irgendeinem Verlag gehen können und dann kriege ich aber die Kosten halt auf Jahre, wenn überhaupt, nicht wieder rein. Also es war irgendwie klar, es muss mehr rausspringen, es muss eher im Bereich 10 Euro sein als im Bereich 3 Euro. Und was ich dann gemacht habe, ich habe über die Mailingliste mal gefragt, hey, ich bin jetzt hier so weit, es wird eine Farbausgabe geben als Hardcover und eine Taschenbuchvariante als Softcover.

Ihr habt ja teilweise auch schon das Buchbeter gelesen. Was würdet ihr denn erwarten? Was kostet das Ganze am Ende? Einfach mal so Mailingliste rausgefragt und guckt. Und ich war halt so ein bisschen am hadern. Taschenbuch 1999, gebundenes Buch 39,99. Aber was ich da zum einig auf dem Schirm hatte, waren dass am Ende nochmal…

Steuern drauf kommen. Also wenn ich quasi 44,99 im Backend einstelle, dann rechnet er noch mal 19 Prozent drauf und dann kriegst du halt irgendeinen krummen Wert raus oder ich glaube 7 Prozent sind es bei Büchern und dementsprechend musste das halt noch rausrechnen und da kam halt ein Feedback zurück tatsächlich, dass das in dem Bereich grundsätzlich für die Leute erstmal okay ist, dass das auch ein Preis ist mit dem sie irgendwie planen und den sie auch erwarten können. Gleichzeitig war es so von der Größenordnung

Da kommt ausreichend viel bei rum, dass ich da irgendwie es schaffe, auch vielleicht mal ein Plus zu machen. Und die Sachen sind aber halt auch nicht so viel teurer, als das irgendwie dem ganzen angemessen wäre. Also wenn du so ein Buch mit 200 Seiten in die Hand nimmst, hast du ja so ein bestimmtes Gefühl, was, wie wertig sich das auch anfühlt.

ist halt schwierig da jetzt irgendwie auch für so ein, also die Selfpublished Bücher haben tendenziell auch ein bisschen eine schlechtere Druckqualität als so klassisch verlegte Bücher häufig, das heißt da kannst du jetzt auch nicht hergehen und sagen das Taschenbuch kostet irgendwie 40 Euro, das ist halt auch einfach nicht so ein typischer Taschenbuchpreis in Deutschland oder das gebundene Buch kostet irgendwie 60 Euro also ich hätte natürlich sagen können es gibt nur die gebundene Variante die mache ich schwarz-weiß dann hätte ich wahrscheinlich 20 Euro plus gemacht

Aber das hätte dann halt wieder nicht mit diesem Ziel zusammengepasst, dass es ja auch irgendwie zugänglich sein soll für die Leute. Und wenn du halt sagst, das Ding kostet 45, 50 Euro, das ist die einzige Variante, dann ist es natürlich schon so, dass das auch viele Leute einfach ausschließt. Und ich dachte mir halt, hey, ich glaube somit zum zweistufigen Modell, wo man sich es halt einfach aussuchen kann, nämlich das günstigere in schwarz-weiß oder das bessere, was auch bei seinem Regal aussieht, mit Farbdruck. Und dafür kostet es halt auch mehr, dass das halt irgendwie ein ganz faires Modell ist.

Im Endeffekt ist es aber so, wie ich dich jetzt verstanden habe, bei dem was du rausbekommst, ist ja mehr oder weniger ähnlich. Bei dem Taschenbuch bleibt für dich sogar nur ein kleines bisschen mehr hängen. Das heißt, welche Variante ihr dann erwerbt, auch wenn ihr einfach die günstige Variante erwerbt, liebe Hörerinnen und Hörer, dann ist es für Alex genauso gut.

Ja, also das andere war eben auch, dass ich nicht wollte, dass die jetzt deutlich unterschiedlich sind und irgendwie das eine viel mehr abwirft als das andere. Weil dann hätte es halt irgendwie so eine Vorzugsvariante gegeben. Ich wollte, dass die ungefähr plus, minus einen Euro oder 1,50.

ähnlich rauslaufen, weil dann kann ich einfach genau das sagen, was du sagst. Kauft euch einfach das, wo ihr mehr drauf Bock habt. Farbig, schwarz-weiß, wenn ihr es euch leisten könnt, passt. Wenn ihr mir ein Gefahren tun wollt, verschenkt einfach noch mal drei Bücher. Wenn ihr sagt, ihr habt ein bisschen Taschengeld übrig, kein Problem. Dann kauft ihr einfach zwei Taschenbücher und gebt das zweite noch jemandem anders. Das ist auch okay. Ja, wo ihr sagt, boah, du könntest mal in einem Schilhau arbeiten, dann müsst ihr nicht großartig erklären jetzt, wie man das macht und hast es nicht gesehen, sondern ihr drückt ihm einfach das Buch von Alex in die Hand.

Ich sag mal, du hast ja vorhin gesagt, so um die 1800 Euro hattest du an Kosten, ohne dass da jetzt noch deine Arbeit mit… reingezählt hat. Und wenn so um die 10 Euro, hat dich verstanden, hängenbleibend, sind es ja 180 Bücher, müssten sich jetzt mal verkaufen, damit die Kosten erst mal wieder rein sind, oder? Genau. Also…

Ist die Frage, ob da jetzt noch irgendwas oben draufkommt, ob ich noch mal Testexemplar brauche, wenn ich noch mehr Änderungen einarbeiten sollte, weil Feedback kommt oder keine Ahnung was. Aber ich sag mal, so 180 bis 200 Bücher, da sollte ich den Break-even haben. Und ich denke, das ist schon erreichbar. Wie viel es dann wirklich mehr wird, muss man am Ende sehen. Weil ich bin ja auch rein vom Inhalt ein gewisses Risiko eingegangen, weil das ein anderes Format ist als alle anderen Hema-Bücher am Markt. Mhm. Also, warum…

In Wichern meinst du ein Format als alle anderen Hema-Bücher am Markt? Du hast zwei Arten von Büchern. Du hast entweder die Transkription von Quellen.

Wo halt ein bisschen Kontext noch da ist. Das ist nicht, was ich gemacht hab. Und die andere Art, also eher so ein erklärendes Buch, so ein klassisches Kampfkunstbuch, wie ich das jetzt geschrieben hab. Alle anderen, die es gibt, die behandeln ja in der Regel eine komplette Quelle bzw. ein komplettes System. Also da hast du dann ein Buch, was sich halt um Licht in der Nacht langschwert dreht. Oder Schwertbuckler 1.33 oder so. Und das ist gerade ja, was ich nicht gemacht hab, sondern ich hab ja eine…

Sache rausgesucht, die aber ganz viel Grundlagenarbeit erfordert, um sie erfolgreich umzusetzen. Und da bin ich aber halt komplett in die Details runtergegangen, hab’s sozusagen, wie wir das ja in Podcast-Folgen auch machen, vollumfänglich behandelt. Meines Wissens nach gibt es das sonst nicht. Ich bin der Erste, der das jetzt probiert hat. Und das Feedback war soweit gut, von dem, was ich von den Beta-Lasern jetzt gehört hab.

Aber das sind natürlich trotzdem Tendenzen Leute, die dem ganzen eher positiv zugewandt sind. Ob sich das jetzt am Ende am Markt durchsetzt und Leute das kaufen, ob das auch zum Beispiel im englischen Sprachraum funktioniert, keine Ahnung. Das kann auch sein, das ist jetzt total der Rohrkrepierer und das kaufen halt die hoffentlich 180 Leute, die jetzt irgendwie den Podcast hören und sagen, habe ich Bock drauf und auf Discord sind auf meiner Face und so und dann schläft das Ganze ein und kräht kein Hahn mehr danach. Dann wüsste man halt, dass das was ist, was man vielleicht in Zukunft nicht mehr macht.

Also auch andere Autoren. Obwohl wir ja von Guy gelernt haben, dass es dann auch plötzlich über Nacht mal einen rasanten Anstieg der Verkaufszahlen von irgendeinem Buch gibt, was du eigentlich schon längst begraben hast, geistig, wo dann plötzlich Leute sagen, jetzt will ich aber dieses Buch haben. Und du eigentlich keinen Zusammenhang findest, warum das jetzt hier der Fall ist. Ja, muss man gucken. Die Sache ist halt…

Es können Leute ja eben nicht im Laden kaufen, das heißt es muss eigentlich alles über online Geschichten laufen. Ich werde da Werbung schalten und mich da auch entsprechend darum kümmern müssen. Dann muss man einfach gucken, ob das Leute interessiert. Vor allem auch. Ich habe so eine Achilles-Szene bei dem Ganzen. Du erinnerst dich an unsere Folge mit den Welt Ja. Jeder, der das Buch kauft, sieht natürlich die Amazon-Seite.

Wenn jetzt da die Leute das Buch lesen und sagen, hey, das ist irgendwie geil, ich finde das gut, hat mir gefallen, ja, fünf Sterne und ich habe ganz viele Fünf dann ist es wahrscheinlich, dass sich das auch weiterhin verkaufen wird. Wenn aber jetzt viele Leute sagen, ey, das ist aber nicht mein Schielhau, den der Alex da beschreibt, ich finde das überhaupt kein Schielhau, ein Stern. Und davon gibt es viele Leute und das Ding hat einfach schlechte Bewertungen, dann kauft das keiner mehr.

Im Buchladen siehst du nicht, ob das ein gut bewertetes Buch ist. Aber du siehst es auf Amazon halt immer. Das heißt, wenn jetzt auch, keine Ahnung, entweder organisch, weil den Leuten das Buch nicht gefällt, oder es rotten sich Leute zusammen und machen Review-Bombing und ziehen das halt runter, dann wird sich das Buch irgendwann nicht mehr verkaufen. Wenn ich einen schlechten Bewertungs- schritt hab, hat sich das erledigt. Dann kommt ab und zu noch ein Verkauf rein von jemand, der vielleicht die Bewertung liest und sagt,

den glaube ich eher als den anderen, warum auch immer. Aber da kann ich halt einfach nichts machen. Also wenn das kein gutes Produkt ist am Ende, dann kann es sich nicht durchsetzen. Das heißt umgekehrt auch wenn euch das Buch gefällt, würde ich mich sehr sehr freuen, wenn ihr auf Amazon eine Bewertung schreibt. Das ist halt wirklich das einzige, was ich als sozusagen sozialen Nachweis habe, dass das wirklich auch ein ordentliches Buch ist, was ich da geschrieben habe.

Ich hab grad noch so die Idee von so einer klassischen Lesung gehabt, weißt du, so bei einem Fechtevent an einem Schreibtisch mit so einem Stapel von deinen Büchern, die du im Anschluss dann auch noch handsignierst und wo die ganzen Leute anstehen, um ein Buch von dir zu kommen, und dann liest du aus deinem Buch der Schielhau im Detail vor. Das kann ich mir auch ganz spannend vorstellen. Also falls ihr ein HEMA-Event plant und sagt, wir wollen mal irgendwie was…

ganz Neues machen, also was es bisher noch nicht gegeben hat. Ich glaube, das gab es auch noch nicht, oder? So eine Lesung, also eine, dass jemand, ein Autor sein eigenes Werk vorgelesen hat bei einem Event. Könnten ja eigentlich, also es ist in Deutschland irgendwie der Dirk gemacht haben oder Guy Winster international, das ist eine gute Frage, ob es das schon mal gegeben hat tatsächlich. Es ist halt auch so, also ich habe mir das auch überlegt, so auch auf die Events nehme ich da dann immer so ein Kofferbücher mit.

dass man die lokal auch kaufen kann. Es ist natürlich schon so. Also das skaliert halt nicht. Ich bin natürlich eh auf Events und da kann ich sicherlich auch mitnehmen. Aber extra dafür jetzt irgendwie rumfahren mit Verkaufsstand. Da bräuchte ich glaube ich auch mehr Bücher, dass ich das lohnen würde. Das ist deswegen einem funktioniert das glaube ich nicht so. Es hätte den Vorteil, dass man es erst mal so in den Umlauf kriegt. Also ein Buch jetzt.

Da hast du natürlich ein anderes Erlebnis als Käufer. Also das Kaufserlebnis ist ein anderes, wenn dir das der Autor handsigniert, in die Hand drückt und da vielleicht noch den einen oder anderen Fakt dazu erklärt. Dann hast du eine ganz andere Bindung dazu, als wenn du es jetzt online einfach kaufst. Und dadurch hat man natürlich erst mal eine gewisse Marktpenetration.

wo man dann sagt, ich hab das neue Buch vom Fürgut und hab sie nicht gesehen. Das hab ich mir beim Event gezeigt, zeig mal her, das brauch ich auch. Dann kannst du bei Amazon kaufen. Also, könnte ich mir vorstellen, dass es einen Effekt hat. Also, wenn ich nicht gerade… Aber natürlich, ich durchdrehe vollkommen recht da jetzt, wenn du nicht sowieso dort bist, extra dahin zu fahren. Ja.

Also wenn ich jetzt nicht irgendwo hinpflege, wollte ich schon ein Stapel Bücher mithaben, wobei es tatsächlich für mich auch geschickter ist, wenn die Leute das über Amazon direkt kaufen, weil du hast, wenn du dann eine Bewertung schreibst, was hoffentlich alle machen, denen das Buch gefällt und alle anderen nicht, dann steht so in Klammern verifizierter Kauf. Und das ist sowohl, wenn Leute die Bewertungen lesen, als auch für Amazons Algorithmus besser, als wenn die Leute einfach so bewerten. Also du kannst theoretisch auch bei anderen Büchern, die irgendwo kaufen und dann halt eine Bewertung schreiben. Aber Amazon macht die Sachen, die…

Also wo du über Amazon kaufst und Amazon auch weißt, du hast das Buch gekauft und dann schreibst du eine Bewertung, gewichtet das einfach höher. Kannst du mit… Mir kam gerade die Idee, Amazon arbeitet ja auch mit Gutscheincodes. Könntest du jetzt auf einem Event sagen, hier, pass mal auf, ihr habt jetzt mal einen Workshop mitgemacht und als kleines Dankeschön gibt’s hier ein Gutscheincode, Buch kostet, keine Ahnung, so und dann nur 40 Euro statt 45.

Ne, das aus zwei Sachen nicht. Zum einen, wir haben in Deutschland die Buchpreisbindung. Ich darf das Buch oder niemand darf das Buch von anderen preisverkaufen als jetzt auf der Hauptplattform eingestellt ist.

Also das ist einfach illegal, das zu tun. Das gibt es natürlich trotzdem Leute, aber du darfst nicht auf Bücherrabate geben. Und das andere Ding ist, das weiß Amazon natürlich und das ist explizit gegen ihre Teil Und wenn du jemanden einen Gutschein, also du kannst quasi so.

Was du machen kannst, ist den Leuten einen Geldgutschein zu geben, den sie dann wiederum einlösen, um das Buch zu kaufen. Aber da können sie für irgendwas einlösen. Aber wenn du für jemand anderes das Buch kaufst, zählt das für den nicht als Serifiziertenkauf. Du musst aufpassen, dass man nicht gegen die Amaz verstößt, weil wenn die von der Plattform werfen, hast du wieder das Problem, wie finden die Leute das Buch? Ja, verstehe. Okay. Das ist ja echt eine spannende Geschichte.

Ich weiß nicht, ob ich da ein Buch schreiben würde, um das jetzt da… Also, ob mir ein Thema da jetzt so unter den Nägeln brennt, dass ich da ein Buch dazu verfassen möchte, so im Bereich historisches Fechten.

Hast du dich bei solchen Tant wie zum Beispiel der VG-Wort angemeldet oder geht das für Self-Publishing nicht? Das kannst du theoretisch machen, das sind halt alles Zusatzschritte.

Du kannst auch so einen Haken setzen mit erweitertem Vertrieb, wo dann Bibliotheken das kaufen können. Die haben so ein eigenes Modell, wo sie es nicht einfach auf einmal so direkt bestellen. Also die können nicht einfach mit Prime bestellen, quasi wie der Endkunde, sondern da gibt es eigene Systeme, wo die auch ein bisschen Rabatt kriegen und so. Habe ich mir angeschaut, aber für die VG Vort kriegst du irgendwie 200 Euro raus oder 250. Wenn das in X Bibliotheken vorhanden ist, das ist ja so quasi eine Ausgleichszahlung für Autoren.

Dafür, dass deren Bücher in öffentlichen Bibliotheken sind. Da muss es aber auch in die Bibliotheken reinkommen. Und halt auch hier wieder, wer kauft das denn dann für seine Bibliothek? Und dann muss ich das nachweisen. Tatsächlich, ein Kumpel von mir arbeitet in einer Univ und der hat gemeint, er kriegt regelmäßig E-Mails wie ein Halter Toren an, bettelt, ob er nicht einen extra von ihnen kaufen könnte. Ich glaube, das müssen vier unterschiedliche Bibliotheken drin sein, dass sie das vollkriegen und davon davor geworben was kriegen. Ah, verstehe, okay.

Ja, also ich weiß, dass es das gibt, aber das ist so ein bisschen. Muss ich mir noch angucken, ob sich das in irgendeiner Form lohnen kann oder nicht? Also ich habe jetzt einen ganz guten Eindruck bekommen. Also für euch, liebe Hörerinnen und Hörer, ich habe ja vorher auch nicht viel mehr gewusst als ihr und habe jetzt den Alex da interviewt mit allem, was ich.

wissen wollte, einfach weil ich es wirklich nicht wusste. Alex, gibt es noch was, wo du sagst, das ist vielleicht noch mal ganz, ganz hilfreich zu wissen oder gibt es vielleicht eine Anekdote zum Entstehungsprozesses des Buches, die du noch loswerden möchtest? Also wir haben jetzt viel um das Drumherum geredet, also wie man das Lektorat macht, wie man Sachen testet, wie man es auf Amazon hoch lädt, aber

Dreh- und Angelpunkt von dem Ganzen ist ja der eigentliche Schreibprozess. Mhm. Und du hast ja eben mit der Dissertation und mit deiner Diplomarbeit auch schon mal längere Texte verfasst. Ja. Das war aber ja wahrscheinlich, also das war sozusagen dein Job in dem Moment, diese Texte zu verfassen. Ja.

Ja, ich habe natürlich jetzt nicht mir irgendwie zwei Jahre freigenommen und mich dahin gesetzt, um so ein Buch zu schreiben. Das heißt, die Herausforderung bei dem Ganzen ist halt immer, wann schreibt man denn eigentlich? Und hast du das mal irgendwie probiert, also so berufsbegleitend da irgendwas zu machen in der Richtung? Also, nee, also wenn dann hat das mit der Sache, die ich irgendwie so hauptsächlich mache, zu tun.

Und ansonsten sind es mal wirklich so einfach so spontane Eingebungen, die ich einfach runter tippe, wo du mal irgendwie zwei Stunden am Stück im Flow bist, was runter tippst und dann ist auch wieder gut. Aber dass ich jetzt so wirklich mit einer Deadline und einer Struktur, die ich abarbeite, was mache, was nicht mit meiner Haupttätigkeit zu tun hat, das hatte ich bisher noch nicht.

Weil das Problem hat natürlich jeder, es ist jetzt egal, ob man ein Sachbuch schreibt, so wie ich, oder ein Fantasybuch oder ein Krimi oder was auch immer, irgendwoher muss die Zeit kommen, das Schreiben zu machen. Ich hab mich da auch entsprechend informiert, wie andere Autoren das machen und die Sache rangehen. Und es gibt so das eine Modell, Leute, die sind unter der Woche beschäftigt, und die setzen sich am Wochenende hin, Samstag und Sonntag jeweils acht Stunden und ballern ihre Manuskripte runter. Mhm.

Das funktioniert bei mir natürlich nicht, weil da fächte ich häufig. Und das eine, was du brauchst, um tatsächlich zu schreiben, ist Konsistenz. So wie im Training. Wenn du alle drei Monate mal ins Training gehst, hast du keine Fortschritte. Ja, ja. Und gleichzeitig ist es so, und das ist auch was, das habe ich von verschiedenen Autoren gehört, auch z.B. von Brandon Sanderson, der hat so eine Univorlesung zum Schreiben. Er ist ein sehr bekannter Fantasyautor.

Es gibt halt einfach Berufe, da arbeitest du den ganzen Tag, kommst abends heim und setzt dich hin und kannst schreiben. Das ist prima. Es gibt Berufe, wo das nicht geht. Und der Erfahrungswert ist wohl, wenn du den Tags über mit Text arbeitest, kannst du abends bisher ausgelaugt, du kannst nicht einfach weiterschreiben. Ja.

Das heißt, wenn du Werbetexte bist oder wie ich jetzt Softwareentwickler oder auch Lektor oder so, dann kannst du nicht abends dich noch hinsetzen und noch tippen, weil das geht aber nicht. Wenn du jetzt irgendwas handwerkliches machst oder stehst am Fließband, bist du irgendwie Maurer oder so, also da gibt es wohl alle möglichen Leute, die ihre ersten Manuskripte halt so geschrieben haben, haben den ganzen Tag gemauert, haben so Plots und was sie schreiben wollten, sind da im Kopf durchgegangen, die Hände haben einfach hier ein Ding gemacht, dann sind sie daheim gekommen, haben das quasi, waren ganz heiß auf schreiben, haben es einfach nur noch runtergetippt.

Das heißt, das einzige, was ich eigentlich machen konnte, ist unter der Woche schreiben. Weil eben regelmäßig am Wochenende klappt nicht, wenn man regelmäßig auf Himmerevents fährt. Abends geht nicht, da bin ich mental einfach durch, da habe ich nicht mehr den Nerv dazu. Selbst eine halbe Stunde ging einfach nicht. Das heißt, was ich machen musste, war morgens vor der Arbeit schreiben. Das heißt, du bist früh eher aufgestanden, um dein Buch zu schreiben? Ja.

Das ist auch so ein ganz typisches Ding, was man auch von diversen Autoren hört. Vor allem, du kannst so ein langes Buch nicht an einem Stück schreiben, sondern du musst immer einfach in regelmäßigen Abständen kleine Teile machen, einfach weiter, weiter, weiter. Und wenn natürlich jeden Tag schreibst oder, sag mal mal, abzüglich des Wochenendes zumindest jeden Werktag, dann weißt du noch, was du am Tag davor geschrieben hast. Dann musst du nicht deinen alten Text noch mal lesen, sondern kannst einfach weiter schreiben. Und das ist das Einzige, was bei mir tatsächlich funktioniert hat.

dass ich das Manuskript tatsächlich auch schreibe. Also das mit dem am Wochenende schreiben, das habe ich vorher schon gemacht. Da ist quasi die allererste Fassung, die jetzt drei Jahre alt ist oder so davon entstanden. Aber so wäre das Buch halt nie fertig geworden. Das heißt, ich habe halt den Decker früher gestellt, bin dann auch tatsächlich aufgestanden. Nicht so dieses Jahr mal noch eine Viertelstunde liegen bleiben und Snooze drücken oder so. Bevor ich irgendwas also aufstehe, Toilette, T-Shirt an, wenn überhaupt, Anrechner setzen und tippen.

Also ich glaube, das ist so das erste Highlight des Jahres bei unseren Hörern und Hörern. Dieses Bild von dir einfach nur in Unterhose vorm Rechner. Total nerdisch dort erstmal. Wie lange hast du da früh getippt? Zwei Stunden oder eine Stunde? Nee, so lang war es nicht. Also zwei Stunden hätte ich auch wieder nicht durchgehalten, wenn ich, also unser Training geht bis um zehn. Das heißt, ich bin dann noch irgendwie heimkommen, duschen, kochen oder essen.

bin ich irgendwie halb zwölf frühestens im Bett, das heißt, wenn ich zwei Stunden früher aufstehen musste und um neun meine erste Termin losgeht, da wär ich nicht mehr zum Schlafen gekommen. Da hat man auch schon in der Regenerationsfolge acht Stunden, brauch ich’s schon. Was ich versucht hab, ist jeden Tag zwischen einer halben Stunde und einer Stunde zu machen. Also zum Beispiel von acht bis um neun zu schreiben oder von viertel nach acht bis viertel nach neun, so um den Dreh. Mal war’s eine Stunde, mal waren’s eher halbe Stunde, 40 Minuten, aber das halt einfach jeden Tag.

Egal wie müde man morgens war, man hat sich einfach irgendwie zum Rechner geschleppt. Ich bin natürlich nicht jeden Tag in der Unterwäsche gesessen, auch wenn das für das Kopf kühn. Aber es ist halt wirklich die Priorität war, an den Rechner kommen, schreiben anfangen. Egal ob man das Gefühl hatte, ich bin nicht wach, ich kriege hier noch nichts zusammen, ich muss noch hunde andere Sachen machen, einfach das erste jeden Tag hinsetzen und schreiben. Und das hat tatsächlich funktioniert. Wie viele Tage am Stück waren das jetzt dann sozusagen?

Am Stück ist relativ, es gab natürlich auch zwischendurch Pausen, wenn du jetzt krank bist oder so. Also wenn ich nicht vor dem Rechner sitzen kann und Software entwickeln kann, kann ich auch nicht schreiben. Also dann ist quasi fertig. Klar, weil du nur zwei Wochen im Urlaub bist, war da auch nichts. Aber ich sag mal, insgesamt habe ich im Grunde Anfang letzten Jahres angefangen mit dieser Gewohnheit, was das am Ende ist. Und habe das, sagen wir mal so bis…

bis jetzt mehr oder weniger gemacht, wobei jetzt in den letzten, also vor allem in den letzten Monaten, in den letzten zwei Monaten, da war halt öfters auch mal so, dass ich einfach auf Zuarbeit gewartet habe von anderen, wo ich jeden Tag was machen konnte. Aber die Phasen, wo ich halt den Großteil des Textes erstellt habe oder auch, weißt du, so Hundmeld schreiben, einfach alles, was mit dem Buch zu tun hatte, in die halbe Stunde, bis Stunde morgens gepackt. Und dann hat man auch tatsächlich stetige Fortschritte gesehen.

Also ein ganz wichtiger Faktor für Motivationen, halt diese Kontinuität und dieses Einfachanfangen. Du hast ja gesagt, ob man da jetzt Bock hatte oder nicht, einfach erst mal hinsetzen, anfangen und dann ging es schon irgendwie. Ja, also das Schwierigste war immer nach einer längeren Pause wieder mit anzufangen. Wenn du drin warst und das einfach jeden Tag gemacht hast, dann war der mentale Widerstand nicht so groß. Aber wenn du mal jetzt zum Beispiel irgendwie zwei Wochen krank war, dann wieder reinkommen.

Da musste man sich schon viel überreden. Wenn man zwei Wochen Urlaub war, wieder reinkommen, musste man sich überreden. Es gab auch zum Beispiel jetzt… Ich glaub, im Januar hab ich fast nichts fürs Buch gemacht, weil es mir so schwerfiel, mich da aufzuraffen. Halt auch über Weihnachten Urlaub gewesen, dann Ende letzten Jahres noch Grippe gehabt. Da bin ich drei Wochen rausgekommen. Dann hab ich einen Monat wieder gebraucht, an den Punkt zu kommen, komm, jetzt machst du das. Als ich wieder drin war, ging’s.

Das habe ich jedes Mal gemerkt, die Anla das einfach tatsächlich zu tun, sich zu überwinden, sich an diesen Rechner zu setzen. Weißt du so Schreibblockade oder so ist nicht. Es ist völlig egal. Tipp einfach runter. Es muss nicht gut sein. Hauptsache du kriegst die Zeilen hin. Hinterher überarbeiten kann man es da immer noch. Okay. Also man muss dann seinen Nordstern sehr klar vor Augen haben, wenn man nach einer längeren Pause dann wieder einsteigt.

Ja, und es ist halt nichts, was einfach so nebenher passiert. Also es gibt ja häufig Leute, die hätten, würden gern ein Buch schreiben, aber es ist halt wirklich ein Commitment. Ich habe da im Endeffekt Teile meines Lebens für jetzt mehr oder weniger zwei Jahre umgebaut, dass das möglich war, dieses Buch am Ende zu schreiben. Was machst du jetzt mit der ganzen gewonnenen Freizeit? Also du hast ja jetzt jeden Morgen eine Stunde zusätzlich de facto. Also was ich auf jeden Fall noch machen werde, ist die englische Version.

Das ist auch so ein Tipp, den mir meine Freundin gegeben hat, weil die hat ihr Drachenkochbuch auf Deutsch gemacht und hat immer gesagt, sie will gerne noch die englische Version machen, hat es aber halt nicht genau dann gemacht, wo sie noch in dem Flow drin war. Ja. Und der fällt es jetzt auch sichtbar schwer, sich noch aufzuraffen, tatsächlich zu tun.

Das ist noch so mein Projekt für Q1 und wahrscheinlich auch Q2 von 2024. Ich muss natürlich so ein paar Sachen drumrum noch machen, zum Beispiel mich in die ganze Amazon-Werbethematik einarbeiten, wie ich da überhaupt Werbung schalte, sodass ich mehr verkaufe als mich die Werbung kostet, diese ganzen Themen. Das wird jetzt schon noch mal ein paar Monate dauern, bis das sozusagen alles abgeschlossen ist und dann muss ich mal gucken, was ich dann tue. Vielleicht schlafe ich auch einfach wieder länger.

Also die englische Version, das hat mich vorhin schon so gedacht, das ist ja, ich beginne jetzt mal von 5000 aktiven historischen Fechterinnen und Fechtern in Deutschland aus. Wenn da jetzt, sagen wir mal, zehn Prozent dein Buch kaufen, sind das 500 Leute. Das sind auch ungefähr die Anzahl an Hörern und Hörern, die wir haben. Dann ist aber halt wahrscheinlich Schluss, ne? Ich glaube,

nicht jeder historische Fechter in Deutschland wird dann den Schielhauer im Detail durcharbeiten wollen, so wie du ihn präsentierst. Und in dem Moment, wo du es auf Englisch veröffentlicht, hast du natürlich die ganze Welt offen mit noch viel, viel mehr historischen Fechterinnen und Fechtern. Also ich glaube, das könnte dann durchaus ein echter Nebenverdienst werden.

Ne, das ist die Frage. Also klar, das sind jetzt die 5000 Fechte, die es jetzt gerade gibt. Die wechseln ja, es kommen neue Leute dazu, alte Leute gehen raus. Also das ist ja auch so ein bisschen das Ding. Selbst wenn die Zielgruppe jetzt gerade 500 Leute wären in Deutschland, wenn du das über 10 Jahre rechnest, ist es ja trotzdem…

Also wie viele Leute kommen jedes Jahr neu dazu, das weiß ich glaube ich auch keiner, aber das könnten auch so im Bereich von 500 Leuten sein, die irgendwie neu dazu kommen. Von denen dann wieder 10% oder so, keine Ahnung. Sonst muss man halt gucken. Aber ja, natürlich ist die englische Zielgruppe viel viel größer. Da habe ich aber natürlich das Problem, hier in Deutschland wissen ja viele Leute, wer ich bin und was ich so mache. Das ist im englischen Sprachraum natürlich nicht der Fall, weil wir haben uns ja explizit auch dazu entschlossen, den Podcast zum Beispiel auf Deutsch zu machen. Mhm.

Wenn ich jetzt einen englischsprachigen YouTube-Channel hätte, wäre das natürlich auch noch was anderes.

Und die Frage ist auch, ob die auf Sachen ähnlich reagieren wie das deutsche Publikum. Also es gibt ja immer so Unterschiede. Englischsprachig werden manche Sachen lockerer gesehen, andere strenger und umgekehrt. Im deutschen Sprachraum werden manches lockerer gesehen und anderes strenger. Also auch da ist halt völlig offen, es kann sein, in Deutschland schlägt das Ding total Bombe ein und im englischen Sprachraum kräht da kein Hahn danach. Also im Rest der Welt wurde umgekehrt. Die Deutschen sagen alle, ach komm, geh weg mit dem Schielauer, das seh ich alles anders. Und im Englischen ist es voll das geile Buch.

ja da sogar hier wettkampfbezug und das ist voll mein ding da dürfen wir gespannt sein wie sich das entwickelt wann bis wann wirst du die englische version fertig haben da habe ich keine deadline gesetzt aber wie gesagt an sich ich denke dass es macht beim ersten halbjahr 24 ich muss aber sicherlich noch mal einige sachen testen also den titel werde ich noch mal testen das cover werde ich noch mal testen

ob das weltweit genauso funktioniert und die kleinen Sachen rauskommen wie auf Deutsch. Ob ich nochmal eine englische Beta mache, muss ich mal gucken. Also ich denke zumindest im kleinen Rahmen werde ich da nicht drum rum kommen, einfach Leute die halt Muttersprachler sind, dass die was zum Text sagen. Ja, muss ich mir noch ein bisschen überlegen, wie viel, also an welchem Punkt vom Testing ich da wieder anfange, weil wenn das rauskommen würde, im Rest der Welt, die sehen irgendwie die ganze Struktur anders, würde ich da nochmal wirklich an die Struktur vom Buch gehen oder

sage ich, die ist gesetzt, da mache ich nichts mehr dran und ich tu maximal noch irgendwie Formulierungen verbessern. Mhm, okay. Gibt es sonst noch was, wo du sagst, das sollte die Welt noch wissen oder zumindest erst mal die Deutschsprache, geh hier mal gemeinde, über den Schielhau im Detail, also die Anekdote mit Alex in Unterwäsche vorm Rechner, wie das Buch entstanden ist, das ist schon mal großartig. Ja, also ihr müsst euch vor allem vorstellen, ordentlich müde, also ich…

Ich bin zwar relativ schnell wach morgens, wenn ich erst mal stehe, so vom Kreislauf her, aber schon die ersten zehn Minuten, das ist schon immer zäh. Aber geht irgendwie. Also du hast auch wirklich richtig keine Mühen gescheut. Im wissenschaftlichen Sinne keine Kosten und Mühen gescheut, die haben dich hier aufgeopfert für die Hemmerszene, dass der Schielhau jetzt auch mal vernünftig gemacht wird.

Ja, und ob sich das am Ende lohnt, weiß halt, weiß ich jetzt nicht, weißt du jetzt nicht, das wird halt die Zeit zeigen. Und es kann auch sein, das floppt total und die Leute sagen, ey, was für ein Scheißbuch. Aber ich sag mal, ich hab’s so gut gemacht, wie ich jetzt machen konnte.

Also ich wüsste nicht, wie ich es noch mal signifikant hätte besser machen können. Ich habe so viel getestet, ich habe während dem kompletten Prozess getestet, ich habe das Feedback eingearbeitet. Also für mich ist es das beste Buch, was ich zu dem Zeitpunkt schreiben konnte, das was es jetzt geworden ist. Ja und das kommt jetzt halt entweder an oder kommt nicht an und ich sage auch mal so, wenn das Buch jetzt total einschlägt und

Leute sagen, voll gut, bitte noch noch zehn Bücher so, dann würde ich mir vielleicht überlegen, noch mal eins zu machen. Aber wenn es nicht gut ankommt, beziehungsweise es zwar ein paar Leute kaufen und die finden es auch gut, aber es wird jetzt halt nicht so verkauft, dass ich jetzt tatsächlich zum Beispiel Kosten wieder reinkriegen noch irgendwie plus mache, dann war das ziemlich sicher das erste und letzte Buch. Also muss man gucken, das sind viele Fragezeichen noch im Raum, was das ganze Thema angeht.

hoffe jetzt einfach mal auf das beste. Ja und ansonsten was ich auch noch viel gemacht habe, okay das kann ich vielleicht noch gerade erzählen, ich habe auch ganz viel mit Google Forms gemacht, also mit Google Formulare zum Beispiel eben das Testen vom Cover und Titel und da habe ich auch aus Write Useful Books gelernt, da macht man quasi, also man versucht es zu reduzieren auf drei maximal vier Optionen.

Und es ist nicht wichtig, was dir gefällt als Autor, es ist wichtig, was bei den Leuten gut ankommt, die das Buch am Ende lesen sollen. Weil das ist auch so ein Ding, ich hab natürlich irgendwie selber so einen Favoriten gehabt bei den Covern, aber es bringt ja nichts, wenn mir das Buch gefällt, die Leute sollen es ja am Ende kaufen.

Und da habe ich zum Beispiel 80 Antworten gekriegt. Klar, so zu sagen, welches Cover finde ich gut und welches nicht, ist wahrscheinlich auch schneller gemacht, als wenn ich jetzt hergehe und ich muss irgendwie so ein komplettes Buch lesen und da inhaltliches Feedback geben. Aber das finde ich schon ziemlich respektabel und da gab es zum Beispiel genauso wie beim Titel einfach klare Favoriten. Also beim Cover diese Version, die es jetzt geworden ist, hatte ich einmal hell und dunkel drin und dann noch zwei komplett andere Cover. Und die helle und die dunkle Version zusammen haben irgendwie 80 Prozent der Stimmen abgekriegt und die dunkle alleine über 50 Prozent oder über 60 Prozent.

sehr zuversichtlich dass das ist auch tatsächlich das richtige cover ist. Es war auch in der tate mein fahrer ich habe da auch mit abgestimmt über den titel und das cover natürlich und beides war auch mein favorit. Okay dann alex erst mal vielen vielen dank für dieses buch für diese mühe die du dir gemacht hast für die zeit die du da reingesteckt hast und natürlich auch den finanziellen aufwand das ist ja in keinster weise zu vernachlässigen.

Das muss man wirklich wollen. Und also ich habe das Gefühl, du hast wirklich gewollt. Du hast wirklich das Bedürfnis gehabt, den Schielhau nochmal der Welt etwas näher zu bringen. Und ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, könnt das Buch ab sofort bei Amazon als Hardcover oder als Taschenbuch käuflich erwerben. Wie wir schon besprochen haben, ist das dem Alex.

gleich von dem was für ihnen übrig bleibt und ihr unterstützt ihn damit natürlich ganz großartig seine enormen kosten wieder reinzukriegen und wenn es gelesen habt dann gibt ihm auch eine entsprechende rezension bei amazon vorzugsweise natürlich gerne gerne wenn ihr es positiv findet auf jeden fall und wenn ihr damit

Wenn ihr noch individuelles Feedback geben wollt, dann freut ihr sich sicherlich auch an alex zum Beispiel. Eine kurze Projektur. Die E-Mail-Adresse, die im Buch steht, ist alex Das wäre gut, wenn man die verwendet für Buchfeedback. Dann habe ich das auch so ein bisschen gesammelt auf einer E-Mail-Adresse. Ja, sehr gut. Das ist natürlich auch ideal, wenn die Feedback-Adresse und die Feed gleich im Buch sind. Wunderbar.

Alex hat jetzt einen Begriff mehr für seine E-Mail-Signatur. Neben Instructor, HEMA-Podcaster, jetzt auch Book-Author. Ja, allerdings. Und wir sind gespannt, wie das jetzt anläuft. Wie dann sozusagen in den nächsten 14 Tagen sich das Ganze entwickelt. Ob wir da schon den einen oder anderen Verkauf bei Amazon haben.

Oder ob dir die Bude eingerannt wird. Das ist ja auch möglich, ne? Nach dieser Episode hier. Ja, schauen wir mal. Was ihr auf jeden Fall machen könnt, neben einer Bewertung, ist auch, das Buch weiterzuempfehlen. Ganz klassisch, wenn ihr sagt, ich hab was draus gelernt, oder jemand fragt euch, wo hast du das her? Sagt einfach, ich hab ein Buch gelesen, schickt den Leuten den Link oder verschenkt auch mal eine Ausgabe. Das ist wirklich was, was man nicht unterschätzen darf, auch bei Social Media und so. Das sind halt…

Also jeder, der das halt irgendwie mal erwähnt und sagt, ey, das ist ein cooles Buch, wenn jemand fragt, was soll ich denn für Lichternauer Bücher lesen oder Langschildbücher, ey, schau zu Schieler im Detail rein. Ja, das ist das, was am Ende auch alles wirklich hilft. Also man unterschätzt das, man denkt, bloß weil ich da jetzt irgendwie das einmal sage, aber ja, wenn das halt irgendwie jeder Zweite macht und bei jedem Dritten kommt dann auch mal ein Verkauf raus, das läppert sich halt die ganze Zeit zusammen und ich würde mich sehr freuen.

wenn das Buch am Ende natürlich auch ein Erfolg wird, weil Bücher schreiben ist natürlich immer ein Riesending, ein Riesen viel Aufwand, es fließt viel Geld rein, viel Mühe, viele Nerven und ich hoffe halt einfach, dass hat sich jetzt am Ende auch gelohnt. Das heißt, ihr könnt auch, wenn ihr Trainerinnen und Trainer seid, einfach mal im Training sagen, guckt mal hier, gibt es ein neues Buch. Falls ihr nicht wisst, was ihr euch noch an HEMA-Literatur zulegen sollt, habt schon alles. Bam, schielhau im Detail.

Und wie diesen Podcast natürlich empfehlt es euren Freunden und Feinden weiter. Hast du eigentlich in die Beta mal reingeschaut? Ich habe sie überflogen, aber ich bin nicht dazu gekommen, dir ein Feedback dazu zu geben. Ah ja, was ist dein Plan? Wann schaust du in das Buch ein? Wann ich in das Buch ein schaue?

Ich werd’s mir auf jeden Fall zulegen, denke ich. Wann genau, das kann ich dir noch nicht sagen, ob ich hier gleich auf Kaufen klicke oder ob ich erst mal, wenn ich die Gelegenheit hab, mal bei jemand anderes reinzuschielen… Ähm… Mir das sozusagen dann zuzulegen. Aber das ist natürlich etwas, das muss man im Bücherregal haben. Ja, dann kannst du eigentlich gleich auf Kaufen klicken, oder? Okay.

Clever, sehr clever, Alexander. Gab es… Hast du schon gesehen, ob es einen Verkauf gab? Also, ich sehe im Backend, dass es irgendwie zwei Verkäufe gab. Ob das alle sind oder nicht, also das ist auch so was, was halt ein bisschen braucht, bis das aktualisiert wird. Also, zumindest von zwei Stück hab ich jetzt mal verkauft. Na, es geht doch los. Okay. Geht los, ja. Dann, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, vielen Dank fürs Zuhören diese Woche wieder.

Wir hören uns in 14 Tagen wieder, wünschen euch bis dahin einen super Start auch ins diesjährige Training 2024. Und wenn ihr nicht wissen sollt, was ihr macht, dann fangt doch mal mit dem Schielhau an. Und wenn ihr nicht so richtig Ahnung habt, wie der aussieht, dann gibt es da ein ganz cooles Buch seit neuestem. Der Schielhau im Detail von Alexander Fürgut. Macht’s gut. Tschüss. Ciao.

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