Man hat das Gefühl im Training nix mehr vorwärts geht oder man sogar Rückschritte macht. Man fängt ein neues Hobby an und fragt sich, ob das gut investierte Zeit ist. Kennt ihr das?

In unserem Zweiteiler in Folge 62 und 63 haben wir euch schon erklärt, wie ihr den ausbleibenden Trainingsfortschritten Herr werdet. Was damals nicht besprochen wurde und Thema dieser Folge ist, ist woran man überhaupt erkennt ob es sich lohnt in die bekannte Richtung weiter zu gehen.

Es macht schließlich einen großen Unterschied ob man sich nur im Dip aka dem Tal der Tränen befindet und stagniert oder ob man gar in einer Sackgasse ist. Durch das Tal der Tränen kommt man durch und es wird irgendwann wieder besser, aber in einer Sackgasse rennt man nur mit dem Kopf gegen die Wand.

Shownotes

In eigener Sache

Schwertgeflüster ist ein Podcast von Alexander Fürgut und Michael Sprenger. Alexander ist Trainer und Mitgründer der Schwabenfedern Ulm, Autor von Der Schielhau im Detail und ficht Langschwert und Rapier. Michael ist Trainer und Mitgründer vom Fencing Club Dresden und ficht vor allem Langschwert.

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Transkription

00:15
Schwertgeflüster Episode 89. Heute mit einem interessanten Thema, das der Alex heute mitgebracht hat. Hi Alex. Hi Michael. Und zwar reden wir heute über das Tal der Tränen, die Stagnation oder die Sackgasse. Was es damit auf sich hat, werden wir gleich erläutern. An unserem Beispiel, Beispiel an unserem Beispiel.

00:43
Wir machen diesen Podcast jetzt schon ganz schön lange, also über ein Jahr, fast zwei Jahre. Würdest du sagen, wir sind da schon mal an einen Punkt gekommen, wo es irgendwie besser lief und an einen Punkt, wo wir uns dachten, zieht sich wie Kaugummi? Die ersten paar Wochen sind halt immer so ein bisschen zäh, weil man weiß nicht, wie das Ganze ankommt.

01:10
Man hat ja auch quasi keine Hörer, halt so eine Handvoll und Technik hat man auch noch nicht so im Griff. Ich habe das jetzt allerdings nicht so als Teil der Tränen wahrgenommen. Eher so ein bisschen, man kennt es ja, wenn man mit irgendwas anfängt, ist es halt ein bisschen schwierig am Anfang. Danach lief es aber eigentlich ganz fluffig, da hätte ich jetzt nicht gesagt, dass so irgendwie an so einem, dass die Tränen hingekullert sind.

01:35
Also wir haben so eine E-Kurve hingelegt. am Anfang kam es bisschen langsam aus dem Knick und dann ging es aber steil bergauf. Ja, so ein bisschen. Jetzt hast du heute dieses Thema mitgebracht. Wie kam es dazu? Was hat dich inspiriert heute mal so über das Thema, ja, mangelnde Fortschritte, könnte man ja sagen, zu reden?

02:01
Da hast du die Erdmoderation knallhart wieder zurückgespielt. Ich hab Buch gelesen, zwar The Dip heißt das von Seth Godin. Das ist ein amerikanischer Marketing-Mensch-Experte. Und der hat eine ganz interessante Hypothese. Und zwar meint er, also vielleicht erst mal was The Dip ist, wenn man irgendwas lernt, dann kann’s oder halt irgendwas Neues macht.

02:30
und irgendwas ändert in seinem Leben, kommt es häufig vor, man nicht nur auf ein Plateau kommt, es nicht mehr weitergeht, sondern dass man erst mal das Gefühl hat, es wird wieder schlechter. Das heißt auf Deutsch das Teil der Tränen. Er hat es den Dip genannt, also das Abfallen. Und wenn man da durchkommt, wird das aber durchaus auch belohnt. das ist gerade, schwieriger es ist, den Dip durchzukommen, desto mehr wird das belohnt, was man am Ende macht. Man weiß aber natürlich manchmal nicht,

03:00
bin ich jetzt in einer Sackgasse, also wird es noch mal besser oder nicht. Und selbst wenn man das Gefühl hat, es könnte noch mal besser werden, muss man den Willen dazu aufbringen. Und gleichzeitig meint er aber auch, bei irgendwas, was die Leute wirklich wertschätzen, also was Schwieriges zu machen, durch das Teil der Train durchzukommen, muss man gleichzeitig bei Dingen, man in Themen, wo man in Sackgasse steckt, muss man die aufgeben. Also man muss quasi viele Dinge aufgeben. Und bei der einen Sache, die einem wirklich wichtig ist, auch was zu erreichen am Ende.

03:30
Jetzt stellt sich mir so die Frage, wo du das erzielst. Wir haben ja schon eine Folge gemacht über mangelnde Trainingsfortschritte, zum Beispiel, was man da tun kann. Worüber reden wir heute? Worüber wir damals nicht geredet Voraussichtlich. Naja, es ist glaube ich ein bisschen ein breiteres Feld. Also da ging es ja konkret drum.

03:56
was ich in meinem Training ändern kann, wenn es nicht weiter läuft. Das war auch bisschen natürlich, wie man das eigene Mindset anpassen kann. Aber da ging es ja auch um so technische Tipps so, ja, probier doch mal das, geh auf Seminare und so Zeugs. Und, worüber wir da aber nicht geredet hatten, zumindest sofern ich mich da dran erinnern kann, ist, lass doch mal den ganzen anderen Krempel bleiben, der dich davon ablenkt, dich aus dem Training zu fokussieren. Und dann würde es zu leben sein.

04:24
Ja, also klar, wenn du die Zeit hast und der Sport dir so wichtig ist, ist nie arbeiten zu gehen. jeden Fall was, was dich dabei unterstützt, mehr Sport zu machen. Das wäre jetzt so meine nächste Frage gewesen. Bis wohin? Bis wohin eskaliert man das? Also woran? Woran mache ich denn fest, was ich jetzt sein lasse und wo ich vollen Effort reingebe? Also vollen Effort gebe ich natürlich in das, wo ich meine, ich bin gerade im Tal der Tränen und kann da durchkommen. Da wäre vielleicht zunächst mal zu klären.

04:54
Wie stelle ich denn überhaupt fest, dass ich in einem Tal der Tränen bin und nicht in einer Sackgasse? Ja, also seine These ist, Sackgasse merkt man eigentlich, wenn man unemotional drüber nachdenkt, relativ schnell, weil es wird einfach nicht besser. Also es bleibt so. Das kennen bestimmt viele von unseren Hörern auch so im Job. Man ist irgendwie in einer Firma und man kennt halt alles, man kennt halt alle, aber so richtig.

05:20
geht es nicht vorwärts. Man hat ja auch nicht die Perspektive, dass da noch groß was anderes wird. Nicht so ein, da lege ich eine Karriere hin, steige irgendwie auf, mache irgendwie was anderes, sondern wenn ich hier bleibe, dann mache ich in einem Jahr das Gleiche wie jetzt, mache ich in drei Jahren das Gleiche wie jetzt. Das ist das, was eine Sackgasse nennt, weil sich halt einfach keine Besserung einstellen, auch nicht mit einer Besserung zu rechnen ist. Teil der Tränen wäre es, wenn man sagt, ich habe eine realistische Chance, dass wenn ich das jetzt hier noch weiter mache und mich richtig reinhänge, dann wird es…

05:50
Besser. Vielleicht nicht gleich, vielleicht ein Jahr, aber vielleicht ein Drei. Oder je nachdem, wie hart der Job ist, dem man oder die Gelegenheit, an die man kommen will, vielleicht auch erst in zehn. Aber es gibt eine plausible Chance, dass es tatsächlich noch mal besser wird. Was wären jetzt so Beispiele? Also ich meine, Job ist ja das eine, das lässt sich ganz gut daran erklären. Jetzt reden wir natürlich über das historische Fechten oder eher Sport im Allgemeinen.

06:19
Was sind denn also deiner Meinung nach Ziele, die da rein spielen? Also wenn ich jetzt einfach nur zum Training gehe jede Woche und fechte irgendwie, keine Ahnung, langes Schwert und werde da nicht besser. Sollte ich da langes Schwert sein lassen? Also auch so bisschen der Grund, nur des Buches ist. Fokussier dich auf.

06:45
Also werde der Beste der Welt in dem, was du machst. Welt hat so ein kleines Sternchen dran, da gibt es Kleingedrucktes. Welt ist quasi der Bezugsrahmen, der für dich zählt. jetzt beim Job wieder als Beispiel. Wenn es 200 Bewerber für eine Stelle gibt, kannst du dann unter diesen 200 Bewerbern der Beste sein. Welt kann auch heißen, wir machen den besten Hema Club der Stadt. Was meistens nicht so schwer ist, weil man der Einzige ist. Ja, aber da muss man sich ja überlegen, wo man wirklich hin will. Also zum Beispiel was so

07:15
Vereinsdinger angeht oder Gesamtorganisation von seiner Fechtgruppe. Also mir wäre das nicht gut genug gewesen, wenn wir gesagt hätten Schwabenfedern, es reicht uns, wenn wir Durchschnitt sind. Durchschnitt ist völlig okay für uns. Nee, das ist nicht mein Ansatz, das ist nicht mein Anspruch. Das reicht mir nicht, genauso wenig wie beim Podcast. Wenn ich einen Eindruck hätte, wir könnten nicht der beste Hema-Podcast Deutschlands sein, was auch nicht so schwer ist, weil es nur einen gibt, Aber auch wenn es zwei andere gäbe, dann würde ich das denke ich nicht machen.

07:44
Einfach weil das mit meinem Anspruch an die Sache nicht übereinstimmt. Wenn ich was mache, dann möchte ich es gerne richtig machen. Und da schon auch oben mitspielen sozusagen. Was wäre denn für dich, weil du hast jetzt die Schwabenfedern eingesprochen, was hätte denn durchschnittlich bedeutet und was bedeutet nicht durchschnittlich für dich? Also woran, was für dich der Gradmesser? da du jetzt sagst, die Schwabenfedern sind einfach mal kein durchschnittlicher Verein.

08:13
Na ja, zum einen, dass du eine konstante Verbesserung hast, sowohl was den Mitgliederzuwachs angeht, weil das halt viele Projekte vereinfacht, wenn man mehr Leute hat, als auch was den Skillzuwachs angeht. Also wir sind quasi seit Gründung jedes Jahr besser geworden. Jetzt nicht quasi auf einzelne Bezirken, sondern im Gesamtschnitt des Vereins. Was dann dazu geführt hat, dass die Leute halt auf Turniere gefahren sind und da gefocht haben, weil wenn du halt ein gutes Niveau im Verein hast, kannst du das auch nach außen tragen. Das war jetzt nicht das Hauptziel, das war ein

08:42
netter Nebeneffekt des Ganzen. Aber so das wäre das, wo ich das festgemacht hätte, dass du halt nicht einfach sagst, naja, manchmal haben wir halt zwei Trainings die Woche, manchmal haben wir halt nur eins, keine Ahnung, je nachdem, wie die Leute halt so Lust haben. So manchmal machen wir zwei Stunden Training, machen wir auch nur eine, wenn die Leute nicht so motiviert sind. Weißt du, so dieses Ja, wir nehmen das alles nicht so super ernst, wir machen das so ein bisschen casual und ist dann auch mal okay, wenn man irgendwie auch mal

09:12
nur gelabert haben, eine Stunde. Das sind alles Sachen, wo ich unter Durchschnitt oder schlechter als Durchschnitt einordnen würde. Okay. Das ist nicht dein Anspruch, das ist auch nicht mein Anspruch. Ich seh’s mit dem Podcast genauso. Wir sind ja auch Deutschlands bester Fecht-Podcast inzwischen. Ja. Bist du denn schon mal mit den Schwabenfedern durch ein Tal der Tränen durch? Oh ja.

09:41
Das ist jetzt eine ironische Frage, oder? Magst du das mal erzählen? Die Wabenfedern, ich sehe sie immer als leuchtenden Stern am deutschen Hämahimmel. Also … Alles ist perfekt. Das Gras ist grüner in Baden-Württemberg. Ich weiß gar nicht, ob ich da viel Neues erzählen kann, was wir nicht schon in anderen Folgen angesprochen hatten. Aber es war natürlich so.

10:10
die ersten zwei, wahrscheinlich eher drei Jahre, als keiner Peil von irgendwas hatte. Das war so schwierig alles, weil du wirst ja von Schülern oder … Zu der Zeit sind ja noch nicht richtige Schüler-Lehrerverhältnisse. ist so miteinander trainieren. Trotzdem wirst du konstant von Leuten gechallengt. Und nicht auf so eine Art, dass du denkst, das ist jetzt mal irrelevant. Da hat er einen guten Punkt. Keine Ahnung. Du kannst es dann zwar sagen, keine Ahnung, aber …

10:40
Das trägt in dem Moment halt überhaupt nicht zum eigenen Ego bei. Und es ist auch natürlich unangenehm, dass man eigentlich sagt, man möchte hier eigentlich so eine Kampfkunst trainieren. Und da war eigentlich kein Pall davon. Ja. Und das mag ein bisschen Charme noch haben, wenn man sagen kann, na wir arbeiten hier mit den Quellen und so. Aber irgendwann wird man dem doch auch sehr müde. Ja. Und natürlich auch, als ich in die Trainer-Gerolle gerutscht bin, war es genau das Gleiche. So, ich hab keinen Pall, was ich hier mache.

11:07
Ich fühle mich überhaupt nicht wohl damit, dass ich da jetzt irgendwie die Gruppe da zusammenhalten soll und so. Und halt auch die vielen Trainings, wo man dann halt alleine oder zu zweit in der Halle steht oder damals noch irgendwo hinter der Uni auf der Wiese oder so. Ist halt auch überhaupt nicht lustig in dem Moment. Ja, also so ein bisschen jetzt mit… Ich habe bei uns eine…

11:32
oder bin dabei, eine Rapiergruppe zu etablieren, ist es ja genau das gleiche, nur diesmal weiß ich halt, worauf ich mich eingelassen habe. Das sind ja auch eine Handvoll Leute, ne? Aber stehst du halt auch mal nur zu zweit und zu dritt in der Halle. Oder halt passiert dir jetzt gerade noch regelmäßig. Da werde ich schon dafür sorgen, dass sich das ändert, aber das ist halt… Also, ich wusste quasi jetzt, als ich gesagt habe, gut, dass mit dem Rapiertraining, das machen wir.

11:56
dass das halt so laufen wird. Und hab das für mich akzeptiert. wenn ich da keinen Referenzrahmen hab oder mir das bisschen anders versprochen hätte, ich sag, wir machen jetzt Rapier, und dann stehen da zehn Leute jede Woche, dann wär ich, glaub ich, frustriert gewesen. Das kann ich absolut nachvollziehen. Bei mir ist grad nicht anders. Ich hab mit Fencing Club eine komplett neue Gruppe in Dresden gegründet und hab natürlich auch den Anspruch, die beste Fechtgruppe der Stadt zu werden. Was ich auch auf jeden Fall schaffen werde. Allerdings grade am Anfang …

12:26
habe ich die gleichen Phänomene wie du. Man steht mal zu zweit oder zu dritt oder zu viert im regulären Training. Es gibt die Anfängerkurse. Da hat der Uni-Kurs eine gewisse Konstanz. Der zweite Anfängerkurs, da glaube ich dann jetzt nach vier.

12:48
Einheiten glaube ich mal sämtliche Permutationen durchzuhaben an Leuten die da sind und verschiedenen Anzahlen an Leuten die da sind. Das ist im Ferienbeding, krankheitsbeding passiert macht das natürlich dann immer spannend wenn du eine Idee von dem Kurs und von dem Kurs Fortschritt hast und

13:12
Dazu dann jetzt noch aber dafür sorgen muss, dass die, die ein-, zweimal vielleicht nicht da waren, nicht den Anschluss verlieren und auch wieder integriert werden können. Und die, die aber da waren, dann jetzt auch nicht langweilen, weil sie jetzt irgendwie das dritte Mal dasselbe machen. Ja, und ich mein, am Anfang ist es auch so dieses, warum kommen Leute nicht? Warum hören die mit Fechten auf? Warum kommen nicht genug neue Leute nach?

13:37
Jetzt muss man wieder anfängern trainieren. können nicht die Leute, die so viel Talent hatten, alle bleiben? Alle sehr viel und intensiv hemmatrainieren? Wäre das nicht viel einfacher für die Gruppe? Für diese ganzen Sachen sind auch alles Frustrakturen, mit denen man irgendwann auch umgehen lernt als Trainer. Ja. Was sind denn deine … Du hast jetzt die Rapiergruppe erwähnt, die Schwabenfedern erwähnt. Das sind jetzt aber sozusagen … Also, die Schwabenfedern damit bist du ja auf einem guten Weg, beziehungsweise …

14:06
Der Weg ist ja zum Selbstläufer geworden, hab ich das Gefühl zumindest. Genauso wie dieser Podcast. Was sind für dich so aktuelle Projekte, wo du sagst, da und da möchte ich in meiner Welt der Beste werden, der ich kann? Ja, Rapier auf jeden Fall. Rapier. Also, im Rapier, da ist der Plan, dass da noch was geht. Und auch, dass die Kuppel selber aufgebaut wird.

14:35
Und möchtest du Das ist große Projekt im Himat, für mich. Möchtest du da … Wie würdest du dein Ziel formulieren? Also, der beste deutsche Rapierist, der beste Rapiertrainer, die beste Rapiergruppe, alles? Ah, guter Punkt. Also, ich kann da sagen, was die Meilensteine sind, die als Nächstes kommen müssen. Das eine ist einfach eine …

15:01
gewisse Mindestzahlen an Leuten, die regelmäßig da sind etablieren. so eine Gruppendynamik fängt ja so bei sechs bis acht Leuten an. wenn ich das hinkriegen würde, dass so viele auch tatsächlich da sind mit eigenen Rapieren, die zu ihnen passen und die zum Training kommen. das also diese Art und Weise des Trainings ist so etabliert, dass ich auch mittrainieren kann. Das wäre ziemlich gut. Das ist quasi der nächste Schritt. Das saubert aber noch ein bisschen darüber hinaus. Habe ich auf jeden Fall vor, selber sehr gute Rapierfechten zu lernen.

15:31
Weil, also du kannst was ganz okay können und kannst ein guter Trainer werden, wenn du halt gut beobachten kannst und so. Aber es ist halt natürlich viel, einfacher, wenn du selber das gut kannst oder zumindest mal gut konntest und dann Training gibst. genau. Ob da jetzt die Leute irgendwie Bock haben, Wettkämpfe im Rapier zu fechten, so keine Ahnung. Da habe ich mir aber auch bei den Schwammfäen als ganzes nie darüber Gedanken gemacht. Vorher, das hat sich einfach von alleine gegeben.

16:01
Es spricht prinzipiell nichts dagegen, weil die Leute haben ja jede ganze Ausrüstung dann. Aber kann auch sein, die sagen, nee, also Langschwert, fechte ich das im Rapier, das ist keine Ahnung. Also das würde ich jetzt nicht bei den Zielen mitnehmen, das ist halt auch so ein, wenn es sich abzeichnet, dass die Leute darauf Bock haben, wenn das einen positiven Effekt hat, dann gerne, aber ansonsten nicht. Ich denke, ich selber werde noch ein paar Rapierwettkämpfe machen und mal schauen, wie das so wird. Ja, dann muss man mal gucken.

16:30
Aber ich sag mal, ist ja … Das ist ja das, wo wir jetzt sozusagen draufschauen, was wir grade machen. Wo wir vielleicht im Teil der Tränen sind oder nicht. Aber ich finde, weil wir das auch eingangs gesagt haben, dass wir nicht noch mal die andere Folge aufrollen, sich noch mal klarzumachen, dass man eigentlich alles nicht gemacht hat, was man ausprobiert hat und dann mir sein gelassen hat, man sich auf was anderes fokussieren wollte. Da würd ich gern noch mehr mit dir drüber reden. Das ist ein wichtiger Punkt, den man so nicht immer auf dem Schirm hat. Ja. Dann rede mit mir.

17:00
Ja, fällt dir da in deiner Hämmerzeit was ein, du gesagt hast, wo du einfach Sachen wieder gelassen hast oder gar nicht angefangen hast, weil du dich aufs Wert oder auf deinen Trainerdasein oder deine Gruppe konzentrieren wolltest? Ja, absolut. Ich wollte in der Tat auch mal mit Rapier anfangen. Das … wurde mir damals bei meinem alten Verein quasi verwehrt, weil … Also, Begründung war, dass der Kurs damals nicht

17:30
für Quereinsteiger geeignet war. Und dann war das eben erst ein halbes Jahr später möglich. Und da hatte ich dann aber keinen Bock mehr. Also da war es dann mit meiner Motivation dafür dahin, weil ich mich eben in dieser Zeit deutlich mehr dann auf das lange Schwert fokussiert habe und gemerkt habe, dass das einfach so meine Lieblingswaffe ist. Und alles, was ich

17:59
dann gemacht habe, hat irgendwo auf diese Waffengattung eingezahlt. Also ich habe mich sehr intensiv mit dem Ring beschäftigt, ich habe auch quasi mal Ring mit Dolch gemacht, was jetzt auch die Grundlage ist in meinem Anfängerkurs, weil ich der Meinung bin, dass das einfach richtig gut auf das lange Schwert einzahlt. Einmal von der Körperstabilität her und auch

18:28
Wenn du ein Dolch mit reinbringst, das hat so eine wunderbare Dynamik, dass du eben einfach lernst, dich zu decken, ordentlich reinzugehen und ein rasches Ende zu machen. Und alles andere, was es dann noch so gibt, Stangen, Waffen, Spieße und das ist alles super cool, dass man irgendwie auch auf einem Workshop zu machen und beim

18:55
Beim Trainingslager hatte Björn auch so einen einen riesen vier Meter Spieß mit, den wir da versucht haben, erst mal überhaupt aufzuheben und dann irgendwas damit zu machen. Das war super interessant. Aber ich habe so null Ambition, das jetzt mich darin zu vertiefen. Ich hatte auch mal die Idee quasi so dieses. Wenn wir jetzt mal in die.

19:24
sei es jetzt Meyer oder Lichtenauer, da hast du ja immer so ein komplettes Spektrum an Dingen, die da gefochten werden. Ich hatte durchaus mal die Ambition, da zumindest in allem halbwegs passabel zu sein. Und ja, bei Ring und Dolch bin ich sozusagen noch mitgegangen. Und danach hat es dann so bisschen geendet. Da war dann der Zug nicht mehr so ganz so krass nach vorn.

19:54
Ich der Meinung, ich müsste es mal probieren. Zum Beispiel auch Schwert und Buckler würde mich durchaus noch mal interessieren. Und ich muss zugeben, ich habe mir jetzt einen Säbel gekauft bei der Salzburger Landesmeisterschaft, gebraucht. Vielen Dank nochmal an Remus, der mir das gute Stück verkauft hat. ja, so Säbelfechten, das hat mich schon irgendwie angesprochen. ich bin der Meinung, dass…

20:22
kann sich auch mal beim Langschwert bezahlt machen, weil Säbel deutlich schneller ist und man dann eben noch mal bisschen taktierender reingehen muss. Auf jeden Fall bisher habe ich es auch noch nicht großartig gemacht. Ich habe mir meine Säbelquelle runtergeladen, habe mich mal ein bisschen am Rande dafür interessiert, aber dass es jetzt so wirklich durchgezündet hat, dass ich sage, yo, das mache ich jetzt auch.

20:51
Das war einfach nicht der Fall. Ich wollte immer lieber langes Schwert trainieren und ich wollte auch immer am liebsten andere im langen Schwert trainieren und quasi so von Grund auf das lange Schwert heranführen. Genau. Und so wird es auch bei Fencing Club sein. wir haben zwar Ring und Dolchen und auch dann einhändige Waffen im Anfängerkurs, aber das ist alles der Weg hin zum langen Schwert. Und das ist dann eben die

21:21
wird die Hauptwaffe sein bei Fancy Club. Mhm. Und das klang jetzt aber nicht unbedingt so, als wären das alles bewusste Entscheidungen von dir gewesen. So ich mache jetzt kein langes Messer, weil das renkt mich nur vom langen Schwert ab, sondern so ein bisschen. Manchmal hat es sich nicht ergeben, wie jetzt mit dem Rapier und dann anders mal so. Ach so interessant war es dann doch nicht. Also eher Zufall, was da mitgespielt hat. Nein, ich meine.

21:45
Du beschäftigst dich dann mit der Waffe und das ist cool und macht Spaß. Aber aus irgendeinem Grund hast du halt nicht so diesen … Oder ging’s zumindest mir so, dass ich nie so den Drive dann dahinter hatte, das weiterzuführen. Sondern es war immer der Fokus … langes Schwert. Und Tune-Reflechten, langes Schwert. Also wettbewerbsorientiert. Ob dann jetzt Schülerinnen und Schüler bei mir das auch so machen wollen

22:14
sei dahingestellt. Das Training wird aber eben darauf ausgerichtet sein, dass es eben ein kompetitives Training ist. Okay. Ja, weiß nicht, Zufall würde ich es vielleicht nicht nennen. Ich habe das ausprobiert, habe da gesehen, das bringt durchaus gewisse Punkte. Das heißt, in der Grundausbildung würde ich das mit reinnehmen. Also langes Messer als einhändige Waffe wird auch in der Grundausbildung bei mir dabei sein. Aber es ist nichts, was ich jetzt

22:44
noch regelmäßig selber fechte, wo ich mich dann noch sonst wie drin vertiefe. Also wo ich sage, oh, langes Messer, da will ich der absolute Pro sein. Sondern ich hab, würde sagen, ich kann halbwegs passabel mit einem langen Messer umgehen. Bin auf keinen Fall der beste Messerfechter Deutschlands. Aber für, um sozusagen die Basics Leuten beizubringen und die Prinzipien, die sich damit sehr gut …

23:10
beibringen lassen, die dann aufs lange Schwert einzahlen. Das ist eine feine Sache und da würde ich sagen, das kriege ich hin. Aber ja, auf mehr habe ich da keinen Bock, das ein bisschen überspitzt zu sagen. Also, schon die Frage, warum überhaupt machen? Also.

23:29
Spezialisierung hat ja immer den Vorteil, man halt in dem, worauf man sich spezialisiert, besser ist als ein Generalist. Also wenn ich fünf Waffen lerne, bin ich halt logischerweise langsamer, als wenn ich eine Waffe im Detail lerne, weil ich halt da nicht so in die Tiefe gehen kann. Weil mit Glückheit gibt’s zwischen den Waffen noch Übertrag. Das muss aber ja auch nicht immer so sein. Und dann könnte man ja auch sagen, na ja, dann lass doch einfach das lange Messer auch ganz weg und mach einfach nur langs‘ Schwert. Du meinst jetzt in der Ausbildung, in der

23:59
Wie ich Leute ausbilde. Na ja, ich finde, es ist halt ein Evolutionsschritt. Also vom Ring zum Dolchen zu einhändigen Waffen zum Langenschwert. Das ist für mich so eine Evolutionsstufe, die ich auch Fächterinnen und Fächter bei mir durchlaufen lassen möchte. Weil du dann eben immer einen bestimmten Aspekt dazu bringst und

24:28
an dem du dann trainieren kannst. Das lange Schwert ist halt auch so bisschen, die Königsdisziplin kommt halt zum Schluss. Und ich finde es, wie ich gesagt habe, ich finde es trotzdem zu Ausbildungszwecken, dass du es einmal gelernt hast, damit umzugehen und was es bedeutet, sozusagen mit einer einhändigen Waffe zu fechten, finde ich ist super sinnvoll und bringt dir auch sehr viel für

24:57
das lange Schwert. Also wie Martin Fabian bei uns im Podcast ja schon gesagt hat, Leckküchners langes Messer, die Quelle ist die beste Langschwertquelle, die es gibt. Aber weil das ja ein gutes Beispiel ist, wenn du den kompletten Leckküchner einmal durchgearbeitet hast, in der Zeit kannst du viel fechten.

25:17
Fallen von anderen Waffen, die du jetzt nicht tiefer verfolgt hast, noch andere Beispiele ein, wo du bewusst in anderen Bereichen deines Lebens irgendwie zurück gesteckt hast, um zu sagen, ich fokussiere mich jetzt auf HEMA. Ich meine, wir hatten eingangs ja das Beispiel mit dem Job, das jetzt vielleicht nicht so weit. weiß, arbeitest du ja Vollzeit, aber es gibt ja sicher auch so hobbymäßig Dinge, die man dann vielleicht nicht mehr so intensiv verfolgt hat. Also meine Band leidet ein bisschen darunter. Also was heißt leidet, aber wenn es irgendwie

25:46
Wenn ich mich bei irgendeiner Sache entscheiden muss, ist es jetzt sozusagen … Ich hab jetzt zur Auswahl ein Benthema und ein Hema-Thema, dann wird es das Hema-Thema. Was weiß ich. Eine Auftrittsgelegenheit ist am selben Tag wie ein Turnier, wo ich hin will. Dann wird es das Turnier werden. Ansonsten …

26:13
Ja, also, ich kann sagen, früher haben auch so … Beziehungen zu meinen Freundinnen ein bisschen darunter gelitten. Dann hab ich … Okay. Dann hab ich mir jetzt eine gesucht, die auch HEMA-Fächterin ist. Das hat das deutlich vereinfacht. Das ist auch ein anderes Level an Verständnis, was man dafür hat, man sagt, ich hab dir ein neues Schwert gekauft. Können wir zusammen aufs Event fahren? Ja, ne? Also …

26:40
Es ist nicht so, du bist schon wieder am Wochenende weg, sondern machst halt zusammen Urlaub de facto. Ja, kann ich aussehen empfehlen. Wo habt ihr Urlaub gemacht? Salzburger Landesmeisterschaft war es diesmal. Ja, ich glaube, das sind so die beiden größten Bereiche. Job. Im Endeffekt.

27:10
Auch beim Job so ein Stück weit. Denn ich arbeite nicht Vollzeit, ich arbeite Teilzeit. Ah ja. Und einer der Gründe war auch, dass ich gesagt habe, ich habe ein großes Hobby. Was mir sehr wichtig ist, das dauert auch abends mal länger und ich will dann nicht

27:33
acht Stunden arbeiten müssen und da früh um acht auf der Matte stehen, sondern eben erst zum Beispiel um neun oder so, weil ich dann auch noch ein paar Stunden Schlaf kriegen möchte. Und das war auch ein Grund für mich, dass ich da quasi in meinem Verdienst sozusagen Abstriche mache. Das ist jetzt spannend, wie viele Stunden machst du? Also sechs pro Tag, 30 pro Woche. Ja, das lässt sich aushalten. Ja, und das, wenn der

28:01
drei mal Training pro Woche hast, das macht sich dann schon bemerkbar, wenn man dann irgendwie noch bisschen Schlaf bekommen möchte. Und ihr wisst, Schlaf ist wichtig, Erholung ist wichtig. Ja, absolut. Und diese Hobbys halt meistens am Abend stattfinden. Also wenn ich eine Probe habe oder Training, das ist irgendwie frühestens 18.30 Uhr, spätestens 21 Uhr.

28:27
und entsprechend dann plus zwei Stunden noch nach Hause fahren, irgendwie was essen. Also ich bin in der Regel nicht unbedingt großartig vor Null Uhr dann im Bett. Ja, wenn du da so einen Job hast, es um sechs Uhr morgens losgeht, das ist schwierig. Ja, absolut. Wie ist es bei dir? Wo hast du bisher so Abstriche gemacht, wo du gesagt hast, zu Gunsten des Sports oder dieser Waffe mache ich da Abstriche bei anderen Sachen?

28:56
Also ich arbeite tatsächlich 40 Stunden, aber ich habe schon immer geguckt, auch mit Jobwechsel und so, dass ich bei einer Firma bin, wo man nicht so früh anfängt. Ich stehe eh nicht so gerne, also ich bin kein Frühaufsteher generell, aber eben auch mit dem, du um zwölf im Bett bist, kannst du nicht morgens um sechs dann wieder aus der Matte. Ich brauche acht Stunden Schlaf pro Nacht, dass man halt um neun anfängt und halt auch, dass ich jetzt nicht unbedingt Jobs mache, wo es dann heißt, jetzt bitte aber zehn Überstunden pro Woche sind schon noch drin, oder?

29:25
Also das habe ich schon immer darauf geachtet, dass das jetzt kein Thema ist, weil mich das zu viel Trainingszeit kostet und ich da auch eigentlich nicht so Lust drauf hatte. Also quasi guck, ich die…

29:42
Freizeit auch tatsächlich als Freizeit frei haben kann und jetzt auch nicht rufbereitschaft habe oder irgendwie so spaße was es ja wenn du irgendwie so Atmende Geschichten gibt es theoretisch auch geben würde also ich bin ein Software Entwickler da ist es nicht so aber das hat sowas irgendwie nicht passiert ich würde auch sagen dass mit den Waffen ist schon so ein Ding also ich habe wenn ich jetzt hier an die Wand schaue natürlich diverse Sachen da hängen ja auch ein langes Messer und Tante Spazierstock und so aber das war halt immer

30:09
Man ist schon leicht interessiert und klar kann ich auch irgendwie einen Workshop zu jeder von den Waffen halten, aber ich merke halt auch, da bin ich halt nie so in die Tiefe gekommen wie jetzt beim Langen Schwert und hoffentlich dann bald beim Rapier. Und das war mir halt lieber. Ich wollte nicht so ein, wie sagt man, ein Tausend-Sasser sein, der irgendwie alles ein bisschen kann, sondern ich wollte schon auch einfach wissensmäßig in die Tiefe gehen bei einer Sache. Und das hat, denke ich, auch ganz gut geklappt beim Schwert.

30:39
Auch ganz interessant vielleicht, weil du das gemeint hast mit Musik. habe, bevor ich mit HEMA angefangen habe, relativ viel Gitarre gespielt. Nicht mit Band, sich für mich das mit Band immer bisschen thürig, hat sich nichts ergeben. Beziehungsweise die paar Freunde, mit denen ich gespielt habe, da ist nicht mehr Band raus geworden. Das ist aber auch sukzessive weniger geworden, je mehr HEMA ich gemacht habe. auch wenn du noch Lust hast, dem Training Gitarre zu spielen…

31:06
Ist halt nicht so geil, wenn du dann nach zum Elf noch irgendwie die Klampe auspackst. Klar, mit Kopfhörern so geht’s schon irgendwie, aber das ist halt auch nicht immer das Gleiche. Und das ist halt auch sukzessive weniger geworden jetzt die letzten Jahre. Wobei ich da nicht sagen würde, dass das eine bewusste Entscheidung war, dass es sich halt auch so ein bisschen da draus ergeben.

31:27
Und ich hab auch das Glück, dass meine Freundin schon länger HEMA macht als ich. das auch schon getan hat, dementsprechend, ich sie kennengelernt hab. Von daher war das mit den Events nie ein Problem. Wir konnten da immer in großer Glückseligkeit zusammen irgendwie mitfahren. Die war zum Beispiel auch beim Swordfish dabei, obwohl sie selber keinerlei Interesse dran hat, bei Turnieren zu fechten oder so. Einfach als irgendwie cool war, da zusammen hinzufahren oder auch in Minsk. Ähm …

31:55
Ich würde aber auch so sagen, es gibt schon ein paar Projekte, die man dann auch wieder hat bleiben lassen. Beispiel hatte ich mal ein Video gemacht, das Video zum Zornhorn, was ich auf unseren Schwabenfehler-Kanal dann geladen hatte. Und das Video ist ganz nett. Hab ich mir aber halt auch irgendwann die Frage gestellt, wo soll denn da die Reise hingehen? Kriege ich das denn hin, dass die Videos jedes Mal besser werden? Werden die so richtig geil oder ist das halt mehr so ganz okay? Und ich habe noch für

32:23
Die Folgeaktion vom Zorn hat tatsächlich das Videomaterial aufgenommen. Das ist, ich habe mit dem Schneiden angefangen und dann war es halt irgendwann so, hm, also ich kann das jetzt schon noch fertig schneiden und aber ziehe ich das wirklich durch, dass ich alle von den Langschwertechniken, dass ich da Videos zu mache, ist das, kommt das auf ein Niveau, wo ich sagen würde, jo, das ist richtig gut, da habe ich Bock drauf und bin ich da auch bereit, mich da rein zu hängen. Dann war es halt irgendwann außer der Punkt so, nee, eigentlich nicht.

32:51
Eigentlich möchte ich mich lieber auf andere Projekte fokussieren, zum Beispiel den Podcast. Und vielleicht schneide ich das zweite Video noch irgendwann mal fertig, da hab ich schon mit angefangen. Aber das ist halt auch was, wo ich denke, es gibt genug andere Leute, die gute Videos machen, da kann ich nicht so einen Mehrwert schaffen oder nicht so einen Impact haben wie jetzt mit dem Podcast, was halt einfach keiner macht in Deutschland. Ja. Also ich versuche immer so ein bisschen den Impact abzuschätzen von dem, was ich da tue, weil

33:20
Natürlich kann ich irgendwas nur für mich machen, stillen Kämmerlein, aber ich finde es immer netter, wenn andere Leute da auch noch was von haben. Das ist schöner Punkt, den Impact abschätzen. Mit dem, was man tut, wie viel kann man damit überhaupt erreichen? Also nicht nur für sich, sondern vielleicht auch für andere insgesamt. Das kann nicht die Beste werden auf der Welt in diesem Bereich.

33:50
Aber habe ich denn überhaupt den potenziellen Hebel? Das ist ja dann so die erste Frage, man sich stellen sollte. Hebel ist eh was interessantes. Du wirst was sagen? Nee, ich höre deiner Hebelthese zu.

34:08
Da erwarte ich auch schon lange darauf, das im Podcast mal anzusprechen. Vielleicht ist jetzt die Gelegenheit dazu gekommen, weil das ist auch was, was viele Leute nicht so gut machen. Die versuchen an Stellen irgendwie anzusetzen, wo sie keinerlei Hebel haben und dann verpufft halt viel von ihrer Arbeit. Und wenn du aber an den Stellen ansetzt, wo du einen Hebel hast, kannst du viel mehr erreichen. Also ich gebe mal ein Beispiel. Was nehmen wir da? Sagen wir, ich mag.

34:34
finde das mit dem Umweltschutz gut. Ich finde es gut, wenn unsere Welt nicht in Flammen aufgeht die nächsten 50 Jahre. Ich möchte da was tun. Und komme dann zu dem Schluss, ja gut, dann was mache ich da? Ich pflanze mir jetzt Tomaten auf den Balkon. Mhm. Oder so. Und so, okay, das ist jetzt gut gemeint, aber das ist sicherlich nicht da, du den größten Hebel hast. Man kann aber auch nicht überall den Hebel haben. Also wenn man zum Beispiel ein großes Unternehmen dazu bringen würde, dass es keine…

35:03
weiß ich nicht, keine Plastikplasten mehr verwendet oder so und irgendwas recycelbares oder kein Einwegzeuges mehr herstellt, dann wäre der Effekt davon wesentlich größer, als wenn halt eine Person an einer Stelle versucht, bisschen CO2 zu sparen, wo das eh fraglich ist, ob das funktioniert, weil wenn ich mit einem Auto natürlich zum Baumarkt fahre und dann sagt, Dünger hol, dann blase ich da auch ganz schön viel raus, wo ich halt, also…

35:27
Wenn man sich auf Sachen spezialisiert, wird man wahnsinnig effizient drin. Das Gleiche ist es im Thema auch so. Mit dem Podcast haben wir jetzt zum Beispiel einen ganz guten Hebel, wo man auch mal Sachen raushauen kann in die Welt. Wenn wir sagen, wir wollen umweltschutz tun, dann wäre mein erster Ansatz nicht zu sagen, ich mach das und das, was nur mir was bringt, sondern hätte ich über den Podcast eine Möglichkeit, da was zu machen.

35:56
Auf der einen Seite ist es natürlich so zu sagen, ich möchte nicht, dass die Leute CO2 verbrauchen, wer dem Ziel, dass Leute zusammenkommen, sich vernetzen und persönlich treffen und quer durch Deutschland dafür zusammenkommen, komplett konträr entgegengesetzt. Also das verträgt sich nicht so gut, aber vielleicht wäre es ja so was wie, man könnte doch den CO2-Verbrauch ausgleichen, da kann man ja Zertifikate kaufen, das geht auch für Privatpersonen, vielleicht wäre das ja ein Weg oder so. Ich habe das jetzt nicht recherchiert, keine Ahnung, ob das irgendwie…

36:24
wie viel das bringt und ob das eine Option ist oder nicht. Aber der Hebel ist halt unser Podcast. Und ich denke schon, dass jeder irgendwo einen Hebel hat. Und wenn man keinen Hebel hat, sollte man halt gucken, dass man einen kriegt. Anstatt halt so, ja, so auf ohne Hebel zu versuchen, irgendwas zu bewirken, weil da rennt man sich nur die Köpfe ein und es geht ja nichts vorwärts. Dann hast du quasi per se bisschen in der Sackgasse gelandet. Ja, genau.

36:54
Und das wird aber halt, glaube ich, nicht gesehen an vielen Stellen, dass halt einfach der Hebel fehlt und den kann man sich halt auch erarbeiten. ja, zum Beispiel du bist ja jetzt im DDRF Präsidium, da hast du sicherlich auch einen anderen Hebel, was bestimmte Dinge angeht. Vermeintlich, ja. Neben mir sind ja noch sechs andere, also sieben, sieben Ämter gibt es im.

37:24
Erweiterten Präsidium und 3, halb Moment, 1, 2, 3, 4 im Geschäftsführenden Präsidium. Na ja, ich sag mal so was wie jetzt mit dem Nationalkader, das hätte jetzt sicherlich nicht geklappt, wenn du das von außen versucht hättest, ohne im DDRF Präsidium zu sein. Ja, ja, gute Frage. Also ich hätte mich auf jeden Fall an das Präsidium wenden müssen und sagen, hier, ich will einen Kader aufziehen, macht mich zum Kaderverantwortlichen.

37:54
Ähm … hätte klappen können, weiß ich nicht. Vielleicht hätten die gesagt, was, wer bist du denn? Geh weg. Oder hätten gesagt, ja, super Sache, mach das auf jeden Fall. Das kann ich natürlich nicht einschätzen. Du kannst ja nur überlegen, wenn es so … Ich geb dir aber recht, es war auf jeden Fall der Sache zuträglich, dass ich im Präsidium ein Amt hatte.

38:21
Naja, wenn da auf den Posten keiner Bock gehabt hätte und da wäre so ein Turniergegner auf dem aktiven Posten gesessen, dann weiß ich nicht, ob das funktioniert. Schwierig, schwierig, ja. Es ist die Frage, ob der sich auf den Posten des aktiven Vertreters gesetzt hätte. Denn der ist ja schon dazu, eigentlich die aktiven Fechterinnen und Fechter zu vertreten und hauptsächlich eben die an Wettbewerben teilnehmenden.

38:46
Du weißt doch, wie so Sitzungen laufen. Wir brauchen da jetzt noch eine Person, sonst haben wir kein vorständiges Präsidium. Will nicht noch jemand. Was glaubst du, wie ich auf den Posten gekommen bin? Ist das eine plausible Nacherzählung? Wie ich zum aktiven Vertreter wurde? Ja. Ich hatte mich für das Amt des Präsidenten für Bildung beworben und bin da in einer Kampfabstimmung sozusagen.

39:16
an meine Mitbewerber gescheitert. Und dann hieß es so, aber wir haben ja noch das Amt des aktiven Vertreters umbesetzt. Und dann habe ich überhaupt erst mal erfahren, es gibt noch ein Amt des aktiven Vertreters. Das war so, ja, wir noch dieses Amt. Keine Ahnung, haben wir irgendwie nicht besetzt und das will keiner machen. Ich habe immer schnell durchgelesen, worum es da geht. Habe ich gemeint, ach ja, das klingt gut.

39:46
kann ich mir vorstellen. dann habe ich mich direkt da zur Wahl stellen lassen und oh Wunder wurde gewählt.

39:57
Ja, und dann ging das los. Dann habe ich mit diesem Kaderthema überhaupt erst mal angefangen. Ja, muss sagen, es hat die Sache deutlich erleichtert. Ich wäre auch vorher, glaube ich, überhaupt nicht auf die Idee gekommen, deutschen Nationalkader irgendwie zu designen oder ins Leben zu rufen. Ja, spannend. Aber ich meine, du wolltest auf jeden Fall ins Präsidium. Ich denke mal, du hast ja auch von der Bildungsvize Position einen gewissen Hebel einfach erwartet.

40:26
Ja, ich wollte das historische Fechten in Deutschland auf irgendeine Art Weise voranbringen. Und ja, klar, das geht am besten, wenn man im Präsidium des Dachverbandes ist, muss man mal ganz klar sagen. Also zumindest das historische Fechten, was der Dachverband vertritt, sind ja nicht alle Fechtgruppen in Deutschland.

40:54
im Deutschen Lachverband für historisches Fächten. Ja. Also, mein, du weißt ja, dass ich da mit dem Präsidium auch immer wieder in Diskussionen geh und Vorschläge mach und alle möglichen Dinge. Und du weißt ja auch, dass das … Also, das wird angenommen, dieses Feedback, und häufig passiert auch nicht so viel damit. Und ich hab da halt ganz klar keinen Hebel, da von außen großartig was zu machen. Ja.

41:19
Und da kann ich jetzt halt aussagen, gut, damit arrangiere ich mich, das ist okay für mich, dass man halt nicht alle Vorschläge umsetzt, das ist ja auch in Ordnung. Wo ich muss dann irgendeinem Punkt halt sagen, nee, wenn ich da außen bin, da geht nichts vorwärts, ich muss in den Laden rein, sonst passiert da nichts. Und muss man halt quasi in den Spiegel schauen und sagen, möchte ich das tatsächlich, ja oder nein? Und eins von beidem ist es halt, will ich den Hebel so sehr haben oder ist es vielleicht dann auch okay?

41:48
möchte ich auf diesem Präsidium Spossen sitzen. Nee, von daher kann man sich halt auch überlegen, wo man bei sich im Verein vielleicht den Hebel hat. ist natürlich so klar, wenn ich im Vorstand bin oder ich bin Trainer, dann habe ich typischerweise auch einen größeren Hebel als wenn ich halt so Mitglied bin. Aber als Mitglied kann ich ja viel machen. Hat man auch schon in vielen Folgen von geredet und zum Beispiel wenn man jetzt irgendwie super gut informiert ist und ausgebildet was.

42:16
Fitness Training angeht. Keine Ahnung, vielleicht ist man Fitness Trainer oder hat mal irgendwas oder Physiotherapeut oder so. Da kann man ja auch sagen, das ist da, wo ich einen Hebel habe. Da habe ich ein Wissen, da kann ich echt viel beitragen und kann das ja mal anbieten. So ich könnte so ein Fitness Training machen, Athletik Training einmal die Woche oder so. Und das hängt halt auch mit den eigenen Skills zusammen. Das kann man gut und darauf sollte man aufbauen, weil da hat man den größten Hebel. Und ist halt auch wieder die Frage, Teil der Training oder nicht?

42:45
Manche Sachen ist halt so, hat man das Gefühl oder man weiß, das möchte man, das muss man können für das, was man erreichen will. Gut, dann muss ich vielleicht auch durchs Teil der Träne durch und mir diesen Hebel halt aufbauen, egal ob das jetzt in der Form ist, dass ich halt von politischem Amt kandidiere oder mir die Skills anlerne, dass ich irgendwas weiß oder vielleicht auch wie wir jetzt halt so die Reichweite und die Audience-Gefolgschaft, Hörer aufbauen, die vielleicht auch

43:15
Vorschläge zugänglich sind. Das ja, das dauert halt alles seine Zeit. Muss man wissen, ob es einem wichtig genug ist und ob es eine Sackgasse ist oder nicht? Absolut. Jetzt wollte ich noch mal unterscheiden. Wir wir gesagt Teil der Tränen, Stagnation oder Sackgasse. Was so die die Unterschiede sind, also warum wir diese drei Punkte benannt haben. Teil der Tränen.

43:44
ist ja quasi du hast was gemacht und warst auf einem gewissen Level und jetzt veränderst du etwas zum Beispiel veränderst etwas und wirst erstmal schlechter das zum Beispiel wenn du irgendwas trainierst und jetzt stellst du deine Trainingsmethodik um also keine Ahnung du hast bisher auf Art und Weise X

44:13
trainiert und jetzt fängste an, weil du Schwertgeflüster gehört hast, dich mit Aliveness zu beschäftigen und möchtest das in dein Training implementieren, hast aber am Anfang noch nicht so den Durchblick da und das Training wird erst mal, also das Training wird erst mal irgendwie, aber die Resultate werden erst mal schlechter. Man hat vielleicht nicht mehr so den Trainingserfolg, der Lernfortschritt ist nicht mehr so groß, die Turnierergebnisse sind

44:43
Am Anfang nicht so gut. Das ist quasi so die das das Tal der Tränen, durch das man wo man sich jetzt fragen muss. Okay, ist es ein Tal der Tränen oder ist es eine Sackgasse? Also stecke ich hier ist ist Aliveness eine Sackgasse? Ja oder nein? Woran? Woran würde ich das merken überhaupt? Ja, schon daran, ob es besser wird. Ich stecke jetzt quasi im Tal der Tränen fest und

45:12
Wie, wie komme ich da, wie würde ich da rauskommen? Also wo ich dann, wenn du sagst, ob es besser wird, okay. Was müsste ich tun, damit irgendetwas besser wird, damit ich dann feststellen kann, ich war im Tal der Tränen und es war keine Sackgasse. Das kommt glaube ich auch ein bisschen drauf an, wie viel man schon versucht hat. sagen wir zum Beispiel mal, wir machen das auf einer technischen Ebene so.

45:39
Wir haben jemand, der hat immer nur mit Hieben gefochten und jetzt kommt er selber oder der Trainer her und sagt, hey, ich muss Stiche lernen. Ich komme sonst nicht weiter. Ich bin am Punkt, wenn ich jetzt nicht mit Stichen arbeiten kann, dann war es das. Und der wird natürlich das Problem haben, dass es halt, wenn es heißt, jetzt wächte mal vor allem mit Stichen, dass es halt erstmal nicht klappt. So. Und wenn derjenige das Gefühl hat, da geht nichts vorwärts, hat er natürlich immer noch Referenzen von anderen Leuten, zum Beispiel eben von seinen Trainern.

46:08
oder von seinem Trainer und wenn der halt sagt, das ganz normal, ich sehe schon, dass du Fortschritte machst, ist das vielleicht eine Variante. Die zweite ist, wenn man da schon der Weide drin hängt und es geht halt nichts vorwärts, was hat man denn probiert? Naja, ich bin halt einfach zweimal die Woche ins Training gegangen, hab 10 Prozent mehr gestochen als vorher. Okay, kann man da die Bemühungen noch ein bisschen intensivieren, bevor man sagt, dass man keine Ergebnisse kriegt? Ja, das ist natürlich auch was. Kann man das auf 90 Prozent erhöhen oder auch so mit, hey,

46:37
Bist du mal bei jemand gewesen, extrem gut stechen kann und hast bei dem Seminar besucht oder Einzeltraining gemacht oder so? Also der Punkt ist ja, wie früh die Leute einfach aufgeben und halt ihre Möglichkeiten überhaupt nicht ausgereizt haben. Also das begegnet einem ja auch bei Leuten, die halt irgendwie so das Handtuch werfen, also sowohl innerhalb einer Stunde als auch für das Thema generell so. Ah nee, das wird halt nichts mehr. Das ist echt fechtvoll scheiße. Alles blöd und denkst ja.

47:05
bis jetzt dann einer kleinen Situation ein bisschen gescheitert. Mach’s noch zehnmal und dann klappt das. Und die Leute aber haben halt nicht den Willen dazu oder sagen wir mal das Durchhaltevermögen danach wirklich dabei zu bleiben. Wenn man auf der anderen Seite aber natürlich gesagt hat, ich habe alles gemacht, was im Bereich des Möglichen war für mich. habe

47:23
meinen Training hochgefahren, hab im Training umgestellt, ich hab mit meinem Trainer geredet, ich hab von Leuten gelernt, die das gut konnten und ich mach das eine ausreichend lange Zeit, also vielleicht ich mach das jetzt schon ein halbes Jahr und ich merke wirklich keinerlei Fortschritte, dann kann man vielleicht schon sagen, ja gut, vielleicht ist das wirklich eine Sackgasse für dich, aber umgekehrt ist es ja auch so, wenn du sagst, naja, es gibt keinen guten Fechter, also vor allem auch nicht irgendwie an der Weltspitze, der ohne Stiche zurechtkommt.

47:52
Du hast keine Wahl. Das geht jetzt ein halbes Jahr, das geht vielleicht auch drei Jahre. Aber wenn du dein Ziel erreichen willst, einer der besten Fächter, Kanon Deutschlands zu werden, dann muss das einfach laufen. Ja, dann hast du die Wahl zu sagen, na gut, dann zieh ich es halt durch oder ich suche mal halt vielleicht eine andere Waffe, wo ich nicht stechen muss. Säbel soll ja auch ganz gut sein, habe ich gehört.

48:18
Darfst du dann halt nicht zum Rapier wechseln? Ja, rein formal kannst du ja im Säbel aufstechen. So ist ja nicht. Ja, ist halt viel weniger wichtig insgesamt. das ist viel weniger wichtig auf jeden Fall. Oder passt die Unterscheidung für dich oder wie würdest du das sagen? Ja, das klingt gut. Jetzt haben wir quasi das Teil der Tränen und die Sackgasse. Stagnation und Sackgasse. Gibt es da einen Unterschied für dich? Denn Stagnation wäre ja

48:45
Ich probiere das erstmal aus und merke, ich werde besser. Und dann lande ich aber auf dem Plateau. Also ich probiere das jetzt mit diesen Stichen. Und das klappt auch erstmal, weil Stiche in meiner Gruppe bisher nicht trainiert wurden. Und ich kann jetzt erstmal alle abkochen, indem ich Stiche mache. Und dann gehe ich aber irgendwie, dann entweder lernen die anderen das auch. Oder ich gehe auf Turniere, ETC, fechte mit Leuten außerhalb meiner Bubble.

49:15
die können Stiche auch und ziehen mich genauso ab, wo ich dann in meinem Fortschritt irgendwie stagniere. würde sagen, die Erkennung dieses Punktes ist dann der gleiche wie beim Tal der Tränen, wo man dann sagt, ich muss jetzt einfach, habe ich jetzt wirklich alles probiert oder gibt es da noch irgendwie einen Unterschied?

49:42
Es müsste eigentlich einfach die weniger frustrierende Variante der Tal des Trennens sein, ich halt nicht abfalle, sondern auf dem Level bleibe und es nicht weiter geht. Also ich würde da die gleichen Sachen eigentlich vorschlagen. Ich würde auch sagen, für meine eigene Fechtkarriere war schon so. Ich hatte vielleicht zeitweise das Gefühl, auf dem Plateau zu sein, aber im Nachhinein war das, ich an keiner Stelle irgendwie auf dem Plateau, weil ich hatte immer neue Dinge gelernt. Also.

50:10
Man geht ja selten mal aus einem einzelnen Training raus, wo man irgendwie gar nichts für sich mitgenommen hat. Irgendwas ist doch immer dabei und manchmal dauert es halt ein bisschen bis man die Sachen dann am Ende wieder zusammensetzen kann. so bis der Kopf das alles verarbeitet hat und dann neue Verbindungen eingeht, neue neuronale Bahnen verbessert und auf einmal sieht man Zusammenhänge, wo man vorher keine war. Und das hängt aber glaube ich vor allem auch an der eigenen Disziplin und mit der Einstellung, mit der man reingeht.

50:40
Man kann schon so wie bisschen wie wenn man sich hinsetzt und RTL 2 Talkshows anschaut, Fernseher an, Kopf aus, so ein bisschen fechten und dann wieder heimgehen. Dann ist halt aber auch klar, dass du nicht so die riesen Fortschritte machst. Wenn du mit dem Willen reingehst so, ich nehme halt was mit, man ist kopfmäßig dabei, man hat auch Ziel was man verfolgt und woran man arbeitet, dann ist es ganz schön schwierig nicht

51:04
konstant Fortschritte zu machen. Ja, die sind immer schneller, die sind immer langsamer und manchmal hat man das Gefühl, sie sind im Steckentempo. Aber dass gar nichts passiert, ist dann echt schwierig. Also zumindest meine Erfahrung. RTL 2 Fechten ist eine schöne Analogie. Auch die Aussage, es ist ganz schön schwierig, wenn man das so macht, keine Fortschritte zu machen. Liebe Hörerinnen und Hörer, nehmt euch das zu Herzen, wenn ihr konzentriert ins Training geht und sagt, ich versuche hier wirklich das Maximum rauszuholen und ich versuche auch.

51:34
immer Feedback zu geben meinem Trainer, meiner Trainerin, dann ist es wirklich sehr schwierig, keine Fortschritte zu machen. Und vielleicht merkt man dann irgendwann, dass man in der falschen Gruppe ist, weil man weil es eben nicht so vorwärts geht, wie man das gerne hätte und die Trainerschaft da auch nicht bereit ist, irgendwie was umzustellen. Dann vielleicht mal gucken, ob es in der Stadt nicht eine andere Gruppe hab gehört,

52:02
Der Trend geht zur Zweitgruppe pro Stadt. Ja, das wäre echt cool. da gebe ich dir vollkommen recht. Es ist schwierig, keine Fortschritte zu machen. Aber es ist leicht, Fortschritte nicht zu sehen. Weil man zum Beispiel an einem bestimmten Thema dranhängt. Man hängt, was weiß ich, an seinen Paraden. Die sind irgendwie zu langsam oder nicht präzise genug. Und

52:30
übersieht dann, dass während man das trainiert, vielleicht der Abzug verbessert, weil man eben keine Ahnung, man hat nicht so eine starke Parade. Man muss sich dann irgendwie schneller zurückziehen. Ein erfundenes Beispiel. Das heißt, es ist sehr wichtig, auch für Trainerinnen und Trainer darauf zu achten, die Selbsterkenntnis bei den

52:56
immer so bisschen rauszukitzeln und zu gucken, was war denn die Erkenntnis? Was habt ihr denn heute geschafft, was ihr gestern noch nicht konntet? Was ist es? Das hilft ungemein, da diese Stagnation oder einen langsamen Fortschritt nicht als Stagnation wahrzunehmen. Ja, oder dass man halt einen ungünstigen Vergleich zieht. Man vergleicht sich mit Leuten, die im gleichen Maßstab besser werden wie man selber.

53:26
in anderen Bereichen, wo es dann nicht so wirkt als ob oder noch schlimmer, man vergleicht sich mit den Leuten, die schon zehn Jahre da sind, so, irgendwie kann ich das noch nicht so gut wie der. Da bin ich doch schon zwei Jahre. Ja, es aber lot. Das ist ja ein Ding. Erzähl mir mehr. Da haben wir auch mal eine Folge drüber gemacht. Ja, ich glaube übrigens, dass das Teil der Tränen mit dem Podcast noch kommt. Ehrlich? Ja, weil.

53:54
Also das eine ist ja rein von den Downloadzahlen zum Beispiel, als wir auf die zwei Wochen umgestellt haben, sind ja die Downloads pro Monat logischerweise gefallen, weil wir bringen halt jetzt nur noch zwei Folgen statt vier pro Monat raus, was sich halt auf den Schnitt auswirkt. Aber das ist noch nicht das Teil der Tränen. Irgendwann ist der Markt, also quasi die Leute, die wir potentiell erreichen können, irgendwann ist das durch.

54:18
Erreichen zwar und das ist ganz cool ist uns das leute schreiben auch mehr als noch historische fechter also so was für leute aus anderen kampf günsten Und irgendwann haben wir aber halt die leute die wir erreichen können auch erreicht und da wird das bei Irgendwo stagnieren für eine weile lang also die downloads sind halt immer keine ahnung 400 downloads per folge oder so und das Stress ist bestimmt noch nicht wenn das mal zwei oder drei monate ist aber keine ahnung kann sich ja dann auch mal ein ja oder so

54:47
zu ziehen und dann bin ich schon gespannt, wie wir damit umgehen, wenn wir das Gefühl haben, es findet kein Wachstum mehr statt. Weil es war ja schon so, seit Anfang an, klar waren die Zahlen am Anfang wenig, aber du hast trotzdem Wachstum gehabt. Ja, du hast das Gefühl gehabt, Schwertgeflüster ist das, worauf die HEMA-Welt gewartet hat. Das ist auch aber zugegebenerweise das das Sheetback, was ich öfter bekomme. Also.

55:14
Jetzt auch wieder bei der Salzburger Landesmeisterschaft hab ich von einem Fechter das Feedback bekommen. Supergeiler Scheiß. Hört er total gerne. Bringt die HEMA-Welt voran. Ich glaube schon, wir haben da einen gewissen Nerv getroffen. Aber ich geb da natürlich recht, irgendwann werden nicht mehr dazukommen. Es sei denn, wir stricken unser Angebot um. Ja.

55:43
Und wir kriegen jetzt ja auch so immer wieder Feedback, auch von Leuten, die jetzt gerade eine neue HEMA-Gruppe gründen, dass ihnen das total hilft. ist natürlich auch immer cool. das natürlich die Qualität von dem, wie sehr die Leute das beeinflusst hat, was sie machen, sehr ihnen das geholfen hat, ist halt wichtiger als die Quantität. Aber trotzdem, wenn wir das mal ein paar Jahre gemacht haben, wir sehen, dann passiert. Ob es dann irgendwann ist, kaltes Kaffee, das ist immer das Gleiche, was die Leute sagen, das ist doch ganz nice, aber wo…

56:12
Da müssen wir noch irgendwie einen draufsetzen können. Was ist das nächste große Ding? Was ist das nächste große Schwertgeflüster-Feature? Da könnt ihr uns ja Vorschläge unterbreiten, liebe Hörerinnen und Hörer. Was denkt ihr, wo ist Schwertgeflüster? Wo sehen Sie Schwertgeflüster in fünf Jahren? Oh ja, sehr gut. Wir haben jetzt auch zum Beispiel einen Trick.

56:36
dass man sich auf Bereiche fokussiert, die sich nicht so sehr wie Arbeit anfühlen. Ich finde zum Beispiel unsere Gespräche hier, das fühlt sich nicht wie Arbeit an. Also manchmal ist es schon ein bisschen so, dass man eigentlich nicht so wahnsinnig viel Lust hat oder so bisschen gestresst ist, weil man an dem Tag vielleicht nicht so viel Zeit hatte, das fühlt sich nicht … Also das, was sich noch am meisten wie Arbeit anfühlt, ist das Hochladen der Folgen und der Folgenbeschreibungen, dass das irgendwie alles eingerichtet ist und so. Aber das ist auch überschaubar, sag ich mal. Das geht mir auch so. die …

57:05
Ich denke mir manchmal, okay, heute Abend noch Podcast aufnehmen. dann ist so, wenn es einmal läuft, dann läuft es. Dann habe ich jetzt nicht das Gefühl, ich verplemper hier meine Zeit, sondern wie du sagst, es fühlt sich nicht wie Arbeit an. Ich weiß dann, okay, du musst sie dann noch schneiden. Aber das ist inzwischen auch so automatisiert, dass ich in einer Viertelstunde mit dem Thema durch bin.

57:29
Ja, also gerade bei Podcast hörst du auch von vielen denen zwischen krasse Folgerechseln zu einem. Ja, ich weiß nicht, also die ersten drei, vier, fünf Jahre, da ging ja nicht so viel und dann ging es richtig los. Und das ist halt auch so ein Ding, dass Teil der Tränen war da halt lange und es sind halt weniger am Ende auf an der Spitze, weil es zumal schwierig ist, das Thema und den.

57:51
ganze Stimmung so zu finden, dass du viele Leute ansprichst. der anderen Seite war halt auch dieses, man muss halt so lange durchhalten und sich da irgendwie durchbeißen und das hat regelmäßig machen und halt bei der Stange bleiben und dann nicht sagen, ja gut, haben wir das ja schon ein Jahr gemacht, ganz schön viel Aufwand, lass uns hier bleiben. Ja, aber da sprichst du noch mal einen super wichtigen Punkt an, dass man abschätzen sollte oder im Idealfall weiß man, wie lang so ein Tal der Tränen ist für den jeweiligen Bereich. Wenn du jetzt sagst, Podcast, hast du die ersten drei, vier, fünf Jahre, geht nicht so viel.

58:22
Wenn du das nicht weißt und einen Podcast aufsetzt, boah, wer hält denn irgendwie fünf Jahre einen Podcast durch, der nicht so gut läuft? Das musst du halt dann wirklich … Du musst einfach so Musse haben, dass du sagst, oh, das find ich, ist hier so was Meditatives, sich sonntags hinzusetzen und mit einem Kumpel über HEMA zu reden. Ist auch ein Aspekt, muss ich zugeben.

58:49
Aber ob man das dann fünf Jahre durchhält, wenn das, wenn man sich nicht bewusst ist. Ja, das ist eben die die Zeit konstante. Ist ja bei Bands auch nicht anders. Da hast du ja auch viele Bands, irgendwann halt ihren Durchbruch haben in Anführungszeichen. so Ja, wir machen eigentlich schon seit 10, 15, 20 Jahren zusammen Musik. Es gibt ein Zitat, das wird Harry Belafonte zugeschrieben. Das ist so ein Kalypso Musiker und.

59:18
der soll wohl gesagt haben, es hat … Ich hab 30 Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden. Ja, das trifft’s wohl. Ja, deswegen auch noch ein Tipp aus dem Buch, dass man … vorher festnehmen soll, wann man hinschmeißt. Also quasi sich vorher überlegen, wo man unemotional ist. Zu sagen, okay, ich mach das jetzt so und so lange. Wenn ich nicht den Punkt erreicht hab, klappt das nicht, dann lass ich’s bleiben.

59:47
Weil in dem Moment, wo es dann so weit ist, ist man entweder zu emotional, dass man es gleich hinschmeißen will, weil irgendwie vielleicht nicht so viel erreicht hat, wie man sich erhofft hat. Wenn man aber vorher gesagt hat, nee, das ist okay, ich hab gesagt, ich hab nüchtern unemotional gesagt, das passt, wenn ich an dem Punkt bin, dann passt das jetzt auch. Und umgekehrt aber auch so ein, ich hab jetzt schon so viel hier investiert, jetzt hinschmeißen, ah, nee.

01:00:12
Also, das gibt’s ja grade im Kampfsport auch mit … Ich hab irgendwas trainiert, was halt zum Kämpfen nicht viel taugt, war dann in einer selbstverteidigen Situation in einem Kampf, hab gemerkt, das taugt nicht viel. Aber jetzt noch mal neu anfangen, noch mal anderes trainieren, was mir da vielleicht besser helfen würde. Aber jetzt hab ich doch schon den schwarzen Gurt und so, ah nee. Es ist halt … Es prägt dich ja aber immer trotzdem weiter, Muss man ja auch so sagen. Also, wenn du merkst

01:00:42
Also wir hatten es doch neulich, da hatte ich dir das Video geschickt von Chuck Norris, wie er von den Gracys zusammengefaltet wird. es gibt ein, ob ihr es glaubt oder nicht, es gibt ein Video, da wird Chuck Norris von den Gracys, von BJ Jalen ziemlich gut.

01:01:07
bezwungen und Chuck Norris hatte zum damaligen Zeitpunkt schon einen schwarzen Gurt in Judo. Und das hatte ich dir geschickt und du meintest ja, ja das kenn ich. Und danach hat Chuck Norris halt mit BJJ angefangen, weil er meinte, okay, ich möchte der beste Kampfsportler auf diesem Planeten werden. Ich weiß nicht, ob er das gesagt hat, aber ich meine, es ist Chuck Norris. Da gehört das jetzt anscheinend dazu.

01:01:33
Das ist auch die richtige Art, damit umzugehen. Da hatte sein Ego so weit in Griff, dass er nicht sagt, da bin ich zu fein dazu. Oder ich hab in mein Karate, was er vorher gemacht hat, so viel investiert, guck da nicht links und rechts. Offensichtlich funktioniert das gut, das ist ein cooles Ding. Das mach ich Let’s do it. Genau. Aber das kriegt auch nicht jeder hin. Das ist aber auch eine Variante, um das Talte Tränen zu überwinden. Dann eben nicht so hart an dem …

01:02:02
was man jetzt quasi gerade macht, festzuhalten. Zum Beispiel eine bestimmte Trainingsmethodik, die vielleicht einfach dann doch nicht funktioniert, sondern eben links und rechts zu gucken, wie komm ich hier wieder raus? Auch noch eine These aus dem Buch übrigens, die ich seit Jahren auch vertrete, ist, es gibt … Also, im Buch ist es entweder es wird besser, wird schlechter, oder ihr habt Stagnation. Meine These, die ich auch im Podcast schon ein paar Mal geäußert hab, ist, es wird entweder besser oder schlechter. Also, was …

01:02:31
was das ganze Ding angeht. Das heißt, wenn es nicht besser wird, ich mal von ausgehen, dass es schlechter wird. Einfach weil alle anderen besser werden in gleichen Zeit. Ah, okay. Und ja, auch das ist halt so ein Ding. Ich hab halt auch immer den Anspruch, dass ich mich verbessere in dem, ich tue. Und über die Organisation halt auch im Verein als ganzes Dinge verbessere. Und ich guck dementsprechend halt auch sehr viel was.

01:02:56
Beispiel Trainingsmethodik angeht, gibt es noch irgendwas, was ich noch nicht weiß? Also es gibt natürlich jede Menge Dinge, die ich noch nicht weiß und versuche mich da halt auch immer weiterzubilden. Ich mache auch dieses Jahr bei der C-Trainer Ausbildung von Ox zum Beispiel mit und könnte ich jetzt halt auch sagen, ich mache das jetzt ja schon zehn Jahre, werde ich schon alles wissen, was es dazu zu wissen gibt. Passt schon, ich habe mein System, das funktioniert soweit, gibt ja auch Resultate, aber mache ich halt nicht, sondern nein, klar. Gibt es noch viel zu lernen, viel zu tun?

01:03:24
viel zu informieren, viele Bücher zu lesen. Bin gespannt, was da noch so alles kommt.

01:03:30
Was denkst du, haben wir über alles geredet, was mit dem Tal der Tränen, der Stagnation oder dem Landen in einer Sackgasse zu tun hat und wie man da wieder rauskommt? Hast du noch einen Tipp für Überwinden vom Tal der Tränen und vom Erkennen von Sackgassen? Also ich finde den Ansatz vorher, sich bewusst zu machen, wie lang wird es ungefähr sein.

01:03:57
Also wenn ich irgendwie nicht weiterkomme, ich dann sage, ah, okay, bin ich im Tal der Tränen oder stagniere, je nachdem, wie lange wird es wahrscheinlich dauern? Ist das ein Monat, ist das ein halbes Jahr, ist das ein Jahr, sind das drei Jahre? Und da zu gucken, okay, das ist eben jetzt die Zeit, da muss ich einfach durch. Und diesen Anspruch haben, immer

01:04:27
mit so einer gewissen Neugier ranzugehen. Wenn ich an dieses Chuck Norris-Video denke, er wird da auch interviewt sozusagen. Er spricht da ganz offen drüber, wie er von den Gracys verwurstet wurde. Er ist da eben nach Rio gegangen und wollte da … hat er Urlaub gemacht. Und sein Urlaub sah eben so aus, jedes Gym mitzunehmen, was er finden kann. Und alle haben irgendwie immer von den Gracys geredet.

01:04:54
Ich dachte, ich muss unbedingt die Gracys suchen. Ich durfte da trainieren und es auch sehr nette Kerle, die ihm gewisse Grenzen aufgezeigt haben. Dann hat er gesagt, ich muss BGJ machen. Ich glaube, mit so einer gewissen Neugier kommt man da auch noch mal leichter raus.

01:05:16
immer so bisschen üßig überlegt, okay, was fehlt mir noch? Was ist der nächste Schritt? Was könnte ich noch tun? Wo könnte ich noch hin? Wie kann ich das lösen? Welche Probleme hab ich überhaupt? Da immer so bisschen neugierig ranzugehen, das hat mir auch zum Beispiel in Turniergefechten in meinen letzten, da hatte ich diese Einstellung, ich will einfach mit einer gewissen Neugier rangehen, wie kann ich meinen Gegner besiegen? Also wie kann ich, was kann ich tun, um hier im Gefecht zu bestehen?

01:05:46
Mein Anspruch war immer, irgendwas zu finden, was funktioniert. Und dann zumindest zu sagen, meine Technik war eben jetzt zu langsam. Oder ich hab das taktisch nicht so gut vorbereitet. Aber ich hab irgendwie was gefunden, dass prinzipiell halt das damit funktioniert. Und wenn man das so als … immer im Hinterkopf hat, das Leben ist quasi so … Man fasst das so als Adventure auf und guckt, was verbirgt sich hinter der nächsten Tür und wie kann man das jetzt

01:06:16
seinen Fortschritt für seinen Spielfortschritt nutzen. Das wäre meine Empfehlung für die Sache. Das ist ja ein bisschen das, was man meint, wenn man davon redet, dass man als Kampfkünstler bescheiden sein muss. ist ja also das ist so ein Versprechen, was oft ja nicht eingelöst wird, aber um besser zu werden, muss man so viel Bescheidenheit mitbringen, dass man halt sagt, ich weiß noch nicht alles, ich möchte weiter lernen. Ja, auf jeden Fall. Bescheidenheit ist ja

01:06:43
absolute Kerntugend bei den Schwabenfedern. Absolut, Bei den Gracys übrigens auch. Die haben ja, hat man sicherlich auch schon mal erwähnt, Zeitungsanordnissen geschaltet, sie sich für kämpfebereiterklären, wer nicht dran glaubt, dass Gracy Jiu Jitsu funktioniert.

01:07:02
Und die Bedingung war, man lässt das auf Video aufnehmen und der Gewinner darf quasi, die Bildrechte und darf das dann veröffentlichen, er möchte. Das ist ein großes Zeichen von Bescheidenheit, wenn ich in die Zeitung eine Annonce packe. I can kick your ass. So grundsätzlich und das dann auch durchzieht. Ja, also das ist eine andere Art von Bescheidenheit als man sie so gemeinhin kennt. Aber so dieses, ich kann noch Dinge lernen. Ja, das ist schon.

01:07:30
Schon wichtig. Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, dann schreibt uns doch gerne eine E-Mail an post-it-chatgeflusster.de oder schreibt es uns in die Kommentare bei Facebook, wenn wir die Folge veröffentlichen. Wart ihr schon mal in einem Tal der Tränen oder sogar in der Sackgasse? Habt ihr mal stagniert in eurer Entwicklung? Wie seid ihr da rausgekommen? Was habt ihr getan? Oder befindet ihr euch vielleicht gerade in einer? Und diese Folge hat euch ein Stück weit geholfen.

01:08:00
da irgendwie wieder Licht zu sehen, würde uns auf jeden Fall sehr interessieren. Das Buch gibt es übrigens als E-Book. Das kostet doch nur 2,99 und ist auch nicht besonders lange. Also, das Godin hat auch einen schönen Schreibstil. Da kann man durchaus mal reinlesen und sich das noch mal im Original anhören. Der Dip von Seth Godin. Wir schreiben es auch in die Spionuts, Gut, dann war es das für heute. Vielen Dank, Alex.

01:08:30
Ich hoffe, ich das mit dem Tal der Tränen hier dann auch bei dem Podcast irgendwann, dass wir das dann auch überwinden werden, wenn es kommt. Ich bin da guter Und, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, ihr müsst jetzt durch die nächsten 14 Tage durch das Tal der Tränen ohne Schwert geflüstert.

01:08:55
Macht’s gut, dahin. Tschüss. Ciao. Halt, noch nicht weglaufen. Ihr könnt diesen Podcast nämlich noch unterstützen. Wenn es euch gefällt, dann tut uns einen Gefallen, gebt uns ein Like auf Facebook oder bei Instagram oder bewertet diesen Podcast bei iTunes und unterstützt uns auch gerne auf Patreon.com slash Schwertgeflüster, Schwertgeflüster mit Ue. Und empfehlt diesen Podcast euren Freunden.

01:09:24
und feinden weiter.


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